Jahreshauptversammlung der Vereinigung der Helfer und Förderer des THW Ortsverbands Hoya

THW-Ehrenzeichen für Kammann

Kreiszeitung Syke

Hoya - HOYA (kap) · Als „Erfolg“ wertete Nils Freiherr Grote, kommissarischer Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Hoya, am Freitag das Jahr 2009 während der Jahreshauptversammlung der Vereinigung der Helfer und Förderer im Hoyaer Gasthaus „Zur Börse“. Er präsentierte den rund 70 Anwesenden den Jahresrückblick in Bildern und Zahlen.

„Der Ortsverband ist sehr aktiv und stark in die Öffentlichkeit eingebunden“, sagte Grote. Er hatte das Amt des Ortsbeauftragten im Januar 2009 von Heinz Ehlers kommissarisch übernommen. Dieser sei aus persönlichen Gründen zurückgetreten, sagte sein Nachfolger. Seitdem ist der Ortsverband (OV) auf der Suche nach einem ehrenamtlichen Ortsbeauftragten.

Nils Freiherr Grote, der auch Geschäftsführer der Verdener THW-Geschäftsstelle ist, berichtete von OV-Übungen wie der „Martius catastropha“ (Planübung an Modellhäusern, Anm. d. Red.), dem ersten Einsatz im April, bei dem der OV einen Hof in Warpe absicherte, einer Aktion der Jugendgruppe bei der Radtour „Hoya ist Mobil“ sowie dem zweiten Einsatz im Juli, bei dem der Recyclinghof in Drakenburg brannte und 13 OV vor Ort waren. Im September hatte die Hoyaer Einsatztruppe ein Gebäude in Mehringen gesichert, im Oktober beim Bombenfund bei der Evakuierung der Stadt mitgeholfen und einen Tag später Ölschädenbekämpfung auf der Weser betrieben.

Durchschnittlich hätte jedes Mitglied des OV 2009 231 Arbeitsstunden in die ehrenamtliche Arbeit investiert, damit lägen die Hoyaer über dem Schnitt. Auch mit mehr als 60 aktiven Helfern und einer Freiwilligenquote von 85 Prozent (als Freiwilliger gilt, wer die THW-Tätigkeit nicht als Bundeswehr-Ersatzdienst annimmt, Anm. d. Red.) lägen die Hoyaer Freiwilligen über den Werten des Geschäftsführerbereichs Verden.

Jugendbetreuerin Iris Frerichs berichtete von den Aktivitäten der THW-Jugend, die im März eine Wanderung im Harz unternommen hatte. Weiterhin hatten die Jugendlichen beim „Weserfrühling“ erneut Bootstouren angeboten und in den Sommerferien einen Kurzbesuch beim Landesjugendlager absolviert. Beim 50. Geburtstag der THW-Bundesschule hätten die Jugendlichen zusammen mit Peter Steinbach, Vorsitzender der Helfervereinigung, einen Steg gebaut. Für den 8. Mai kündigte die Betreuerin, die später für ihre zehnjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet wurde, den Helfern und Förderern ein Fest zum zehnjährigen Bestehen der Hoyaer THW-Jugend an. Dieses soll auf dem Wasserübungsplatz in Barme gefeiert werden.

Im Anschluss ehrten Vorsitzender Peter Steinbach und sein Vertreter Horst Oetzel die Mitglieder der Helfer und Förderervereinigung, die dem THW seit 25 Jahren die Treue halten.

Da Klaus Möller zum zweiten Mal in Folge bei der Prüfung der Kasse dabei war, endete seine Amtszeit. Die Versammlung wählte Friedrich Volkmann einstimmig an die Seite von Kassenprüfer Albrecht Eicke.

Landesbauftragter Ralf Dunker und Nils Freiherr Grote zeichneten vier aktive Mitglieder für besondere Verdienste und drei für langjährige Treue zum OV aus. Eine besondere Ehrung für sein „Lebenswerk“ bekam Hermann Kammann, der dem THW seit 1962 angehört. Nach den Grußworten der Gäste – es sprachen unter anderem Hoyas Bürgermeister Edmund Seidel, Polizeichef Dietmar Scholz und Burkhard Trumpke, stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hoya – schloss Steinbach die Versammlung.

Quelle: kreiszeitung.de

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