Besatzungsmitglied eines Binnenschiffs stolperte und fiel ins Wasser

Toter aus Weser geborgen

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Das Boot der Kreisfeuerwehr bereitet die Bergung des Toten vor

Landesbergen/Estorf - Ein tragisches Unglück führte in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag zu einem Einsatz von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei an der Weser zwischen Landesbergen und Estorf.

Ein Besatzungsmitglied eines Schüttgutschiffs, stolperte vermutlich über ein Netz, was auf dem Schiff lag und fiel daraufhin in die Weser. Das Schiff hatte an einem Anleger des Kiesabbaugebietes zwischen Landesbergen und Estorf festgemacht.

Offenbar verhedderte der Mann sich so unglücklich in dem Netz, dass es ihm nicht gelang sich wieder daraus zu befreien, berichtet die Feuerwehr.

Die zwei weiteren Besatzungsmitglieder bemerkten zunächst nichts von dem Unglück. Nachdem sie ihren Kollegen nach einiger Zeit vermissten und nach einer Suche auf dem Schiff nicht finden konnten, setzen sie gegen Mitternacht den Notruf an die Rettungsleitstelle ab. 

Taucher der DRLG barg die Leiche

Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin mit dem Stichwort „vermisste Person in der Weser“ die Feuerwehren Landesbergen und Liebenau, die Einsatzleitung-Ort der SG Mitteweser, die Bootsgruppe und  Drohnengruppe des Landkreises sowie die DLRG Ortsverbände Nienburg und Rehburg-Loccum und die Polizei.  

Die Einsatzkräfte machten die leblos im Wasser treibende männliche Person bereits nach kurzer Zeit ausfindig. Ein Taucher der DLRG konnte den Leichnam kurze Zeit später von einem Feuerwehrboot aus bergen

Die Kräfte der Feuerwehr Landesbergen leuchteten die Einsatzstelle umfangreich aus. Die Drohnengruppe, die Feuerwehr Liebenau sowie ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber mussten die Einsatzstelle nicht mehr ansteuern. 

Neben Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer und seinem Stellvertreter Andreas Haake waren auch Führungskräfte der Kreisfeuerwehr vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Der Einsatz endete nach gut 1,5 Stunden um 1.30 Uhr.

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