Landwirte befürchten vor allem Frost im März

Traumwetter mit Schattenseiten

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Die Landwirte beobachten das warme Wetter skeptisch. 

Landkreis - von Leif Rullhusen. Rekordverdächtiges Traumwetter: Am heutigen Mittwoch könnte die Quecksilbersäule in der Mittelweserregion womöglich die 20-Grad-Marke knacken.

Während die Menschen am Weserufer die wärmende Sonne genießen oder sich in den Straßencafés ein Eis schmecken lassen, kommt zugleich die Natur in Schwung. Auch auf den Feldern: Allerdings bereiten die hohen Temperaturen den Landwirten einige Sorgen. „Insbesondere der Raps und das Wintergetreide beginnen jetzt zu wachsen“, erklärt Christian Lohmeyer, Landwirt in Bücken. Aufgrund der kalten Böden können die Pflanzen derzeit aber noch nicht genügend Nährstoffe aus dem Boden ziehen und benötigen extra Dünger. Außerdem wären sie aufgrund ihres fortgeschrittenen Wachstums bei möglichem Frost im März besonders anfällig. Fast noch schlimmer wäre ausbleibender Regen. „Aufgrund der Trockenheit aus dem vergangenen Jahr fehlt den Böden noch immer Wasser“, berichtet Lohmeyer. „Die Wasservorräte sind noch längst nicht wieder aufgefüllt. Für ein trockenes Frühjahr sind wir nicht gerüstet.“ Diesbezüglich geben die Meteorologen für die kommenden Tage allerdings leichte Entwarnung. Das Wetter soll unbeständiger werden. Wer sich dann über den Regen ärgert, sollte immer daran denken: Die Landwirtschaft kann ihn sehr gut gebrauchen.

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