Gutes Wetter – gutes Fest

Uchter Maifest zog Besuchermassen an

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Egal ob Klein oder Groß – auf dem Uchter Maifest hatte jeder der vielen Besucher Spaß.

Uchte - Von Rovena Engehausen.  Das Uchter Maifest war wahrhaftig eine gut frequentierte Veranstaltung. Feste unter freiem Himmel stehen und fallen mit dem Wetter, und weil alle Verantwortlichen brav ihre Suppe ausgelöffelt hatten, schien die Sonne vom wolkenlosen blauen Himmel.

Bei der Eröffnungsfeier am Freitag sorgte ein widerspenstiges Bierfass für Heiterkeit und die flapsige Bemerkung: „Da sitzt wohl ein Zuhälter drin“, aus dem Kreis der Zuschauer hatte eine Lachsalve zur Folge.

Seit drei Jahren wird ein neues Konzept umgesetzt. Anstelle der beiden getrennten Veranstaltungen „Frühjahrsmarkt“ und dem etwas altbackenen „Tag der offenen Tür“ findet nun ein dreitägiges Maifest statt. Eine gute Entscheidung, wie man sehen konnte. Die Gäste kamen nicht allein aus Uchte, auch aus dem Umland waren viele erwartungsfrohe Menschen angereist, um bei zünftiger Musik und leckerem Essen das vielfältige Angebot zu genießen.

Die Kinder konnten Preise gewinnen, wenn sie dem Seehund Ringe überwarfen.

Etliche Vereine zeigten sich, die Feuerwehr hatte zur Freude der Besucher ein Löschfahrzeug ausgestellt. Spannend, sich so ein hochtechnisiertes Auto von innen anzugucken. Die Gelegenheit bietet sich schließlich nicht oft. Beim DLRG wurde der Rettungsring geworfen – aber nicht, weil jemand zu ertrinken drohte, sondern weil der Seehund als Ringfänger diente und dem geschickten Werfer als Preis ein Wasserball übergeben wurde.

Schwimmen in riesigen Bällen: nur eine der zahlreichen Aktivitäten.

Bei der Verpflegung fanden sicher alle Hungrigen etwas Passendes. Da gab es knusprig braune Wildbratwurst der Uchter Jägerschaft – die sich über den regen Zuspruch von Herzen freute – Imbissbuden, türkische Spezialitäten von herzhaft bis süß, fangfrische Räucherforellen, Fischbrötchen, Kuchen, Torten, Eis, allerlei Naschwerk und alle möglichen Arten von Getränken.

Ein buntes Angebot für die Kinder, Flohmarkt, Gartentechnik, kleine Schlepper und schicke blitzende Neuwagen zogen viele Neugierige an. Probesitzen und dabei über ein neues Auto nachdenken? Kein Problem, genügend Auswahl gab es dazu.

Auch Bullenreiten wurde Angeboten.

Ein wenig abgehängt auf dem untergeordneten Standort in der Kirchstraße waren die ökologisch ausgerichteten Stände aufgebaut worden. Ein wenig schade, denn so gerieten die brennend wichtigen Umweltthemen wie beispielsweise der Schutz von Schwalben und Mauerseglern ins Hintertreffen.

Zum Schluss ließ der Lions Club die Enten los. Dutzende gelber Entchen schwammen um die Wette, angefeuert und mit Spannung beobachtet von ihren „Besitzern“. Die Liste mit den Gewinnnummern wurde bereits veröffentlicht und kann im Zeitschriftenladen von Frank Brinkmann eingesehen werden.

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