Lebendiges Bodenbild ein voller Erfolg

Über 250 Nienburger stellen Lutherrose nach

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Die "Lutherrose" in aus Menschen

Nienburg - Die benachbarten evangelischen Kirchengemeinden der Kreuzkirche und St. Johannis Langendamm – in Zusammenarbeit miteinander verbunden – feiern einen großen Erfolg mit ihrer Aktion “Lutherrose“.

Im Gedenkjahr der Reformation wollten sie im wahrsten Sinne des Wortes ‘eng zusammenstehen’ und die Lutherrose aus Menschen nachstellen. „Live und in Farbe stellen wir uns nach Plan und Vorzeichnung auf und machen von oben ein Foto davon“, lautet die Idee der beiden Pastoren Reinhard Kiparski (Kreuzkirche) und Georg Beck (St. Johannis Langendamm und Kreuzkirche). 

Am vergangenen Sonntag war es soweit. Helfer beider Gemeinden, Fotograf Christian Schulze mit Drohne für ein Bild von oben, Kuchen, alkoholfreie Cocktails der Guttempler und der Eiswagen (von der Volksbank finanziell unterstützt) standen bereit. Nach musikalischen Klängen aus Luthers Zeit von Henning Rother und weiteren Musikanten eröffneten die beiden Pastoren die geplante Aktion.

Ältere bekamen Sitzplatz 

Gut 300 Menschen waren um 15 Uhr auf den Platz neben der Kreuzkirche gekommen, der besonders geeignet war zum Vorzeichnen der Lutherrose und für Anweisungen mit Überblick vom hohen Flachdach des Gemeindehauses.

Die Kirchenvorsteher beider Gemeinden statteten die Menschen mit gefalteten farbigen Papierhüten aus. Von oben dirigierte Pastor Kiparski mit Megaphon an der Seite des Luftfotografen Schulze die Helfer. Am Boden füllte Pastor Beck den äußeren Kreis mit älteren Besuchern, die einen Sitzplatz bekamen, dann wurden die die Rosenblätter, das Herz mit Kreuz und der blaue Hintergrund mit Menschen gefüllt.

Teilnehmer begeistert

Das Ergebnis ist nun eine Erinnerung und im Foto festgehalten. „Wir haben es groß gedacht und ihr hab’’s groß gemacht“, fasst Pastor Beck die gelungene Aktion zusammen. Alle Teilnehmer waren begeistert und machten sich nach dem geduldigen Zusammenstehen über Kaffee, Kuchen und Eis her. Beide Pastoren und die Kirchenvorstände sind sich einig, dass die Menschen, die der Einladung über Werbung und Ankündigungen in der Lokalpresse gefolgt waren, ein überzeugend buntes Bild für die beiden evangelischen Gemeinden abgegeben haben. 

Organisatoren zufrieden

„Wir wollen erkennbar sein mit unserem Glauben, wir wollen anstecken zur Teilnahme, wir dürfen feiern und gemeinschaftlich auf Gottes Gegenwart und Hilfe vertrauen“, hatte Reinhard Kiparski in der Eröffnung gesagt. „Ganz im Sinne Luthers, ausgedrückt mit seinem vor 500 Jahren entwickelten Logo, verstecken wir uns nicht“, ergänzte Georg Beck.

„Wir sind die Lutherrose dieser Stadt gewesen. Von weitem – sogar von oben zu erkennen, das ist uns gut gelungen“, stellten beide Pastoren gegen Ende der Veranstaltung freudig fest. Sie danken allen, die gekommen sind, geholfen und sich aufgestellt haben.

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