Mafia auf Sizilien lieferte die zündende Idee

„Unheilbar“ – Silvia Stede veröffentlicht Romantik-Thriller in zwei Bänden 

Silvia Stede signiert Print-Ausgaben vom ersten Teil des Romans „Unheilbar - Jage nicht, was du nicht töten kannst“.
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Mit viel Liebe zum Detail schreibt und veröffentlicht Autorin Silvia Stede ihre Romane. Hier signiert sie Print-Ausgaben vom ersten Teil des Romans „Unheilbar - Jage nicht, was du nicht töten kannst“.

In der Mafia-Romaze „Unheilbar“ spinnt die Haßberger Autorin Silvia Stede unter dem bekannten Pseudonym „Silvia Maria de Jong“ eine ebenso dramatische wie bewegende Geschichte um die Frage, ob wahre Liebe den Hass besiegen kann.

Haßbergen - von Maren Hustedt. Romeo ist Schreckliches widerfahren. Mit dem Segelschiff kommt er nach Warnemünde, um für das erlittene Unrecht Rache zu nehmen und das Feuer des Hasses, das heiß in seiner Brust brennt, zu löschen. Dafür ist ihm kein Preis zu hoch. Selbst sein Leben würde er opfern.

Wenig später findet ihn Liv – zusammengeschlagen und blutend auf der Straße liegend. Sie ruft einen Rettungswagen und bleibt an seiner Seite, denn auf sonderbare Weise fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Es dauert nur wenige Augenblicke, da hat ein unsichtbares Band die Schicksale der beiden untrennbar miteinander verknüpft.

In der Mafia-Romaze „Unheilbar“ steht das Schicksal von Romeo und Liv im Mittelpunkt

In der Mafia-Romaze „Unheilbar“, in dem das Schicksal von Romeo und Liv im Mittelpunkt steht, spinnt die Haßberger Autorin Silvia Stede unter dem bekannten Pseudonym „Silvia Maria de Jong“ eine ebenso dramatische wie bewegende Geschichte um die Frage, ob wahre Liebe den Hass besiegen kann. Liebe und Hass gehören zu den intensivsten Gefühlen, die der Mensch empfinden kann. Und Silvia Stede gehört zu den Autorinnen, denen es gelingt, diese Gefühle für den Leser unmittelbar erlebbar zu machen.

Viele Stunden Lesevergnügen versprechen diese beiden Bände. Zum ersten Mal hat Silvia Stede einen Roman in zwei Teilen herausgebracht.

„Ein Roman von atmosphärischer Dichte und mit emotionaler Wucht“, lautet denn auch der Kommentar einer begeisterten Bloggerin im Netz. Eine andere beschreibt: „Romeos Zerrissenheit war wirklich spürbar. Ich konnte direkt nachfühlen, wie es in ihm innerlich gebrodelt hat.“ Um diesen Effekt noch zu stärken, erzählt die Autorin die Geschichte abwechselnd aus Romeos und aus Livs Sicht. Dabei nimmt sie sich die Zeit, neben der Handlung mit ihren vielfältigen Spannungsbögen auch die Settings von Warnemünde bis Sizilien sowie die Gefühle der Protagonisten lebendig zu beschreiben.

Die Idee zu ihrem aktuellen Roman kam der Autorin im Alltag

Mit viel Liebe zum Detail leitet Silvia Stede jedes Kapitel ihrer zweiteiligen Mafia-Romanze mit passenden Zitaten aus Literatur und Musik ein. „Wenn ich einen bewegenden Satz lese oder gute Songtexte höre, notiere ich mir Stichworte, um sie später in meinen Büchern zu verwenden“, beschreibt sie. Auch die Idee zu ihrem aktuellen Roman kam der 49-Jährigen im Alltag. Besser gesagt im Urlaub auf Sizilien, wo sie mit ihrer Familie auf der Strandpromenade in Marina di Ragusa sitzend beobachtete, wie eine Gruppe gut gekleideter Männer mit dunklen Sonnenbrillen aus einer schwarzen Limousine ausstieg - eine Szene wie aus einem Mafia-Film. „Ich wäre wohl keine Autorin oder zumindest nicht ich, wenn sich nicht augenblicklich die ersten Fäden zu einer Geschichte in meinem Kopf zusammengesponnen hätten“, erinnert sich Silvia Stede schmunzelnd. Noch im Urlaub startete sie erste Recherchen über die „Cosa Nostra“ und nach einiger Zeit standen Anfang und Ende sowie einige Ideen zum Plot fest. „Die Details meiner Storys entwickeln sich beim Schreiben“, erklärt die Autorin. „Meine Geschichten müssen wachsen und reifen.“

Ebenso viel Sorgfalt wie auf die Entwicklung der Geschichte legte Silvia Stede auf die Herausgabe ihres inzwischen sechsten Romans, den sie dieses Mal im Selfpublishing veröffentlicht hat. „Mittlerweile habe ich genügend Erfahrungen gesammelt, um auch die Details der Veröffentlichung selbst in die Hand zu nehmen“, berichtet die Haßbergerin selbstbewusst. Mit der Gestaltung des passenden Covers hat sie die Designerin Christin Giessel beauftragt. Das passende Merchandising stellt Silvia Stede selbst zusammen. Nach einigen Anläufen war auch ein geeignetes Lektorat gefunden. „Es ist einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass ich Maren Hustedt begegnet bin. Die langjährige Journalistin korrigiert meine Texte mit viel Fingerspitzengefühl.“

Die Reise der kreativen Autorin mit der Mafia ist noch nicht zu Ende

„Überhaupt gehen wir im Team sehr respektvoll miteinander um. Das genieße ich. Vor allem, weil ich es im Alltag mit kleineren Verlagen oft anders erlebt habe.“ Nicht nur Hass, auch Ärger macht die Seele krank. Das hat wohl jeder schon einmal selbst erfahren. „Wer es schafft, diese negativen Gefühle loszulassen, der kann innerlich heilen“, sagt Silvia Stede. Ob der Titel „Unheilbar“ für ihren jüngsten Roman Programm ist oder ob es Romeo mit Livs Hilfe doch gelingt, seinen Hass zu überwinden, bleibt an dieser Stelle offen. Fest steht, dass die Reise der kreativen Autorin mit der Mafia noch nicht zu Ende ist. Dazu Silvia Stede: „Wie, wo und wann wir einander wiederbegegnen werden...? Keine Ahnung. Aber es wird definitiv geschehen, darum haltet schön die Augen offen.“

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