Polizei nimmt Vermissten in anderem Zusammenhang in Gewahrsam

Verschwundener Radfahrer löst Suchaktion aus

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Ein gestürzter Fahrradfahrer löste am Donnerstagabend eine umfangreiche Suchaktion der Polizei aus.

Liebenau. Die Polizei hat in Liebenau einen alkoholisierten Fahrradfahrer gesucht, der womöglich in die "Große Aue" gestürzt war. 

Noch während der Suchaktion nahmen die Ordnungshüter den Vermissten in einem anderen Zusammenhang in Gewahrsam. Erst in der Nacht stellte sich heraus, dass es sich um den gestürzten Radler handelt.

Gegen 19.15 Uhr meldete der Fußgänger am Donnerstagabend der Rettungsleitstelle, dass er in Liebenau am Ufer der "Großen Aue", einen gestürzten, stark alkoholisierten Fahrradfahrer entdeckt habe. Da der Zeuge kein Mobiltelefon mit sich führte, rief er aus einer nahegelegenen Tankstelle den Rettungsdienst an. Als er zum Ort des Sturzes zurückkehrte, lag dort lediglich noch das Rad. Der Mann war verschwunden. 

Aufgrund des Zustandes des Vermissten könne nicht ausgeschlossen werden, dass dieser in die Aue gestürzt sei, berichtet Polizeisprecher Axel Bergmann. Die Rettungswagenbesatzung ließ neben der Polizei gleich die Feuerwehr sowie die DLRG alarmieren. Der Polizeihubschrauber aus Hannover unterstützte die Suche im Uferbereich. Während des Einsatzes wurde die Polizei alarmiert, dass in einer Wohnung in Liebenau randaliert und die älteren Bewohner von dem Randalierer bedroht würden. Die Polizeibeamten nahmen den 19-jährigen zum Schutz der Personen in Gewahrsam. Zwischenzeitlich wurden die Suchmaßnahmen am Flusslauf gegen 22.30 Uhr erfolglos eingestellt.

Mitten in der Nacht musste der junge Mann aufgrund von Klagen über Schmerzen in das Nienburger Krankenhaus Nienburg eingeliefert werden. In diesem Zusammenhang machte er dann Angaben, dass er am Abend an der "Großen Aue" mit seinem Fahrrad gestürzt sein und das Rad dort liegen gelassen hatte. An der Suche hatten sich neben zwei Streifenwagenbesatzungen und dem Polizeihubschrauber der DLRG-Ortsverband Nienburg sowie die Feuerwehren aus Liebenau und Binnen beteiligt. Zudem waren zwei Rettungswagen sowie der Notarzt vor Ort.

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