Neues Angebot von Escape-Room-Machern 

Mit Virtual Reality in Nienburg Welten entdecken

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Artur Hammerschmidt testet die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. Alles was er sieht, wird auf einem großen Monitor gezeigt. Mit zwei Controllern in den Händen agieren die Spieler in der jeweiligen Welt.

Nienburg - Von Johanna Müller. Es ist ein schöner Tag unter dem Meer. Bunte Fische schwimmen umher, ein Blauwal dreht gemütlich seine Runden und wer möchte, kann ein bisschen mit den Quallen spielen.

Luft anhalten muss hier keiner, auch eine Sauerstoffflasche ist nicht nötig – nur vor der Schwanzflosse des Wales sollten sich die Besucher etwas in acht nehmen. Diese kommt einem anscheinend gefährlich nah. Ein Ausflug, den Menschen eher nicht machen, in der Langen Straße in Nienburg wird er ab Mittwoch, 10. Januar, angeboten.

Möglich wird dieses Erlebnis durch „Vitual Reality (VR)“. Also eine virtuelle Realität wird erschaffen, die in erster Linie durch die Sinne Hören und Sehen erlebbar wird. Wer die spezielle Brille aufsetzt, ist schon mittendrin.

Ein paar letzte Tests führen Artur Hammerschmidt und Alexander Mietz am Dienstagnachmittag noch durch. „Vorhin sah es hier noch aus, wie auf einer Baustelle“, erklärt Hammerschmidt, während sein Partner mit der VR-Brille auf dem Kopf sich im Weltall umschaut. Alles soll perfekt sein für die Eröffnung, die am Mittwoch zwischen 11 und 19 Uhr gefeiert wird. Dafür müssen noch ein paar Einstellungen in den jeweiligen Programmen vorgenommen werden.

Für VR in Nienburg durch Europa getestet

Seit einem halben Jahr testen die Unternehmer Erlebnisse, um sie in Nienburg anzubieten. Durch mehrere Angebote in Europa haben sie sich probiert, um hochwertige Inhalte zu finden. Ihre Kunden sollen nicht einfach „zocken“ sondern positive Erfahrungen in spannenden Umgebungen machen, an die sie sich gerne erinnern.

Damit verfolgt das Duo die gleichen Ziele wie im April 2016 als es das „Escape Nienburg“ eröffnete. Mittlerweile drei Escape-Räume betreiben Hammerschmidt und Mietz am Goetheplatz in der Nienburger Innenstadt. Das Konzept: Gruppen werden in die Räume eingesperrt und müssen diese innerhalb einer Stunde wieder verlassen. Um dieses Ziel zu erreichen, lösen sie Rätsel und erspielen sich so den Schlüssel.

Escape Nienburg erfolgreich 

Diese Aufgaben kommen gut an. Besonders im Dezember haben viele Teams aus Nienburg aber auch aus der Umgebung im Escape eingecheckt und ihre Weihnachtsfeiern gefeiert. Aber auch den Rest des Jahres erfahren sie viel Zuspruch. „Unsere Räume sind einmalig. Das hat sich in der Szene rumgesprochen und wir haben Gäste aus Berlin, Hamburg und vielen anderen Orten“, sagt Hammerschmidt.

Sechs VR-Plätze bietet das neue Angebot an der Langen Straße 27. Auch für Zuhause können mobile Geräte gebucht werden.

An diesen Erfolg wollen sie nun anknüpfen – und haben sich erneut für den Standort Nienburg entschieden. Hier wurden sie unterstützt und akzeptiert, gerne möchten die Unternehmer der Stadt etwas wiedergeben. Daher freut es sie, dass sie die idealen Räumlichkeiten direkt an der Langen Straße gefunden haben. „Hier wollen wir Erlebnisse bieten, die man sonst nicht bekommt“, erklärt Mietz. Außerdem haben sie die Hoffnung, hier auch Laufkundschaft anzusprechen und das Angebot in der Altstadt zu erweitern. Nach einem Ausflug in eine virtuelle Realität können die Besucher im Anschluss einen Kaffee trinken gehen, oder umgekehrt.

Jeweils um 16 Uhr öffnet das „Escape Nienburg VR“. Wer online bucht hat auch frühere Termine zur Auswahl. An Markttagen sowie sonntags geht es bereits um 11 Uhr los – hier geht es den Machern ebenfalls darum, die Angebote in Nienburg zu verknüpfen.

Traum von eigenen VR-Escape-Rooms bleibt

Ursprünglich hatten die Nienburger die Idee, virtuelle Escape Rooms zu gestalten. Durch die VR-Technik wollten sie ihre eigenen Welten erschaffen und so neue Rätsel ermöglichen. Die Entwicklungskosten für solche Projekte seien jedoch noch sehr hoch. Daher bleiben die selbst gestalteten Räume vorerst ein Traum. Zunächst arbeiten sie mit Welten anderer - von denen gibt es zunächst 24 Stück, darunter sind auch Escape Räume, die von einzelnen Personen nacheinander im Wettstreit absolviert werden können. Das Kribbeln im Bauch hält aber auch nach einem solchen Erlebnis noch lange an. 

Nicht nur unter dem Meer, auch etwa im Weltall können sich die Gäste austoben oder per Google Earth unseren Planeten besser kennenlernen. Wer sich einmal ein Duell mit fliegenden Robotern liefern möchte, ist hier ebenfalls richtig. Nach wenigen Sekunden ist der schlichte Raum um einen herum vergessen. Die Controller in den Händen werden zu Pistole und Schutzschild. Das Abenteuer beginnt.

Neu in Nienburg: Virtual Reality

Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt ist einer der Macher des  „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Die neuen Räumlichkeiten an der Langen Straße 27 in Nienburg. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Die VR-Brille macht vieles Möglich.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“. © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Die VR-Brille macht vieles Möglich.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Das neue Angebot wird am 10. Januar eröffnet.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller
Artur Hammerschmidt testete vor der offiziellen Eröffnung noch die Technik im „Escape Nienburg Virtual Reality“.
Das neue Angebot wird am 10. Januar eröffnet.  © Mediengruppe Kreiszeitung / Johanna Müller

Angst verletzt zu werden, brauchen die Kunden aber nicht zu haben. Vorsorglich hat das Team Schaumstoff an die Wände geklebt. Außerdem soll es keine Horror-Szenarien geben, sondern positive Erlebnisse, erklärt Hammerschmidt: „Unser neues Escape-Angebot ermöglicht neue Sichtweisen. Hier kann man seiner Perspektive entkommen und in neue Situationen treten.“ Also, Brille aufsetzen, Kopfhörer runterklappen und abtauchen.

Weitere Infos und Preise gibt es auf escape-nienburg.de/vr/

Quelle: kreiszeitung.de

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