Mehr als 500 Autos

„Tunerz Day“: Volle Dröhnung für Augen und Ohren

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Soundfabrik mit Totenköpfen statt Platz für Passagiere hat Alexander Pyta aus Venloh in seinem Honda Civic.

Nienburg - Blitzende Chromschönheiten, röhrende Motoren und wummernde Musikanlagen: Die 13. Auflage des Nienburger „Tunerz Day“ am Ostermontag hat genau das geboten, was die Fans erwarteten: Rund 540 Teilnehmer präsentierten ihre aufgemotzten Schmuckstücke in der Wesertor-Passage.

Kein Auto glich dem anderen – die Besitzer hatten oft jahrelange Arbeit und zum Teil mehrere Tausend Euro in ihr bestes Stück gesteckt, um daraus ein Unikat zu machen.

Als Basis dient auch schon mal ein Fahrzeug, dessen Leben eigentlich schon beendet war. Wie bei Alexander Pyta aus Venloh. Der 36-Jährige war mit seinem zwölf Jahre alten Honda Civic zum „Tunerz Day“ gekommen. „Ich habe den Wagen vor drei Jahren von einem Schrottplatz geholt und in mühevoller Kleinarbeit zu einem echten Hingucker umgebaut“, berichtet der Stahlbauschlosser. Das ganze Auto verkleidete er mit Leder, das sich bei Sonnenlicht farblich verändert. Den Kofferraum zieren mehrere Totenköpfe, die Rückenlehne des Fahrersitzes ist mit Airbrush-Motiven verziert. „Mein Auto ist mein ein und alles“, betont der Honda-Besitzer.

Aus dem Straßenbild fast verschwunden: Ein getunter VW Käfer weckte das Interesse der Besucher.

Angelina Heuer und Andreas Kramp aus Warmsen hatten sich als Grundgerüst für einen Golf IV entschieden. Für mehrere Zehntausend Euro haben sie den Wolfsburger aufgemotzt. Unter anderem haben sie dem Motorraum mit Folientechnik eine Schönheitskur verpasst.

Eine Augenweide war auch der Mercedes SLK 500 von Reinhard Bräuer. Der Autoliebhaber aus Osnabrück hat den Motorraum seines sechs Jahre alten Cabrios mit Blattgold sowie Schläuche und Kühler mit hochwertigem Leder und Carbon verkleidet. „Ein ganz alltägliches Auto zu einem ganz individuellen Schauwagen umzubauen: Das macht den Reiz des Hobbys aus“, berichtete Bräuer.

Mitorganisator Friedrich Schlemermeyer war mit der Beteiligung an der ungewöhnlichen Autoschau zufrieden, die in Kooperation mit lokalen Unternehmen und der Stadtverwaltung geplant wurde.  

msa

Quelle: kreiszeitung.de

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