Feuerwehren verhindern Schlimmeres

Waldbrand zwischen Haßbergen und Gandesbergen schnell unter Kontrolle

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Der Waldboden brannte auf einer Fläche von rund 900 Quadratmetern.

Haßbergen - Von Stefan Schnecker und Axel Bergmann. Waldbrände wüten derzeit in Schweden und Griechenland. Am Montagnachmittag um 14.49 Uhr ging auch bei den Feuerwehren im Kreis Nienburg eine Alarmmeldung über einen Flächenbrand in einem Waldstück zwischen in Haßbergen und Gandesbergen ein.

Da der mögliche Brandort zunächst nicht genau lokalisiert werden konnte, rückten die Feuerwehren aus Haßbergen, Heemsen und Eystrup mit rund 40 Einsatzkräften an. Ein in der Nähe befindlicher Hubschrauber der Bundespolizei lotste die Feuerwehrkräfte direkt an den Brandherd. Die stellten vor Ort fest, dass der Waldboden auf einer Fläche von rund 900 Quadratmetern brannte und die eigenen Mittel nicht ausreichen werden. Deshalb wurden wenige Minuten später die Feuerwehr Heemsen und das Tanklöschfahrzeug (TLF) aus Eystrup nachgefordert. Gemeinsam mit zwei Landwirten mit Güllefässern schafften die beiden TLF im Pendelverkehr immer neues Wasser an die Einsatzstelle. Dort löschten die Besatzungen der Löschfahrzeuge aus Haßbergen und Heemsen das Feuer.

Gegen 17 Uhr war das Feuer gelöscht und alle 45 Einsatzkräfte trafen sich mit der Rufbereitschaft der Feuerwehr technischen Zentrale am Gerätehaus in Haßbergen, die die verschmutzen Schläuche direkt gegen Saubere austauschte. Somit waren um kurz nach 17 Uhr alle drei Ortsfeuerwehren wieder voll einsatzbereit und können bei der anhaltenden Trockenheit im Notfall wieder schnell einschreiten.

Gegen 17 Uhr war das Feuer gelöscht.


Durch das konsequente, sehr schnelle und koordinierte Zusammenwirken aller Einsatzkräfte konnte ein Ausbreiten des Feuers in dem schlecht zugänglichen Waldgebiet verhindert werden. Die Ursache für den Ausbruch des Feuers ist unbekannt. Polizei und Feuerwehr weisen im Zusammenhang mit den mittlwerweile Dutzenden von Bränden daraufhin, dass bei der derzeitigen Trockenheit bereits eine achtlos fortgeworfene Zigarettenkippe verheerende Auswirkungen haben kann. Da die Trockenphase weiter anhält, bleibt diese Warnung sehr aktuell.

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