Sieben Kunstwerke sollen bis 2019 entstehen

Warper Rat stimmt für Skulpturenpfad

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Ein Modell der Skulptur „Rolle vorwärts“ von Martina Benz.

Helzendorf - Der Warper Skulpturenpfad kommt: Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend mehrheitlich entschieden. Gegen den Beschluss stimmten Helmut Krebs, Christian Kamphausen und Lüder Stumpenhusen.

Mit ihrer Ablehnung trugen sie auch der Tatsache Rechnung, dass einige Einwohner der Gemeinde, mit denen sie gesprochen hatten, den Skulpturenpfad nicht wünschen. Das teilt Gemeindedirektor Wilfried Imgarten im Gespräch mit unserer Zeitung mit.

Fünf Zuhörer verfolgten die Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Helzendorf. Das Thema Skulpturenpark hatte der Bauausschuss bereits besprochen (wir berichteten am 21. Januar). Dennoch gab es im Rat laut Imgarten eine kontroverse Aussprache, auch weil viele Mitglieder im Vorfeld der Sitzung mit Einwohnern der Gemeinde über das Thema diskutiert hatten – und dabei der ein oder andere Vorbehalt geäußert worden war.

Insgesamt sieben Skulpturen von Künstlern aus ganz Deutschland sollen entlang eines Wegs quer durch die Gemeinde entstehen. Sie sollen in den Jahren 2018 und 2019 aufgestellt werden. Die ursprünglich geplante Streckung über drei Jahre ist vom Tisch. Alle Skulpturen auf einmal aufzustellen, ist jedoch auch nicht sinnvoll. Denn die Gemeinde erhält eine Förderung des Landschaftsverbands Weser-Hunte und muss diese – um die Höchstfördergrenze nicht zu überschreiten – auf zwei Jahre strecken. Warpe selbst zahlt für das rund 90.000 Euro teure Projekt nur geschätzte 10.000 Euro.

„Der vorgesehene Standplatz für eine Skulptur muss noch geringfügig geändert werden, und die recht umstrittene Figur des Nashorns erhält eventuell einen anderen Standort als zunächst geplant“, berichtet Gemeindedirektor Wilfried Imgarten.

Für die Pflege sucht die Gemeinde noch Paten. „Es ist sehr wichtig, Menschen zu finden, die Verantwortung übernehmen, mal nach den Kunstwerken gucken und sich etwas um die Pflege kümmern“, sagt Imgarten.

Zum wiederholten Mal kam im Rat die Frage auf, ob sich die Samtgemeinde an den Kosten des regional einzigartigen Skulpturenpfads beteiligt. Dazu Imgarten, der auch allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters ist: „Das bleibt erst einmal offen und wird eventuell noch diskutiert.“

mwe

Quelle: kreiszeitung.de

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