Wechold radelt

„Mit’n Drahtesel dör Wecheln un umto“ bietet Spaß und Spannung

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Werner Meyer (links) und Michael Linke backten Butterkuchen.

Wechold - Wenn vor dem Heimathaus in Wechold zahlreiche Fahrräder stehen, ein verwunschener Garten seine Türen öffnet und aus dem alten Steinbackofen Butterkuchen duftet, dann steht „Mit’n Drahtesel dör Wecheln un umto“ auf dem Programm. Die beliebte Fahrradtour des Heimatvereins lockte am Sonntag viele Besucher an.

Klein und Groß schwangen sich auf ihre Räder, um die rund zehn Kilometer lange Strecke durch Wechold zu erkunden. Wettergott Petrus zeigte sich gnädig und bedachte die Teilnehmer mit wärmenden Sonnenstrahlen und angenehmen Temperaturen. „Wir haben das perfekte Fahrradwetter“, freute sich denn auch Organisatorin Ortrud Hecht. Zusammen mit ihrem Mann Hans hatte sie die Veranstaltung, die sogar Gäste aus Braunschweig und Siedenburg nach Wechold lockte, auf die Beine gestellt. In diesem Jahr feierte das Ehepaar ein kleines „Jubiläum“: Seit einem Jahrzehnt überlegt es sich nun schon jährlich knifflige Fragen und naturgeprägte Strecken.

Porschemuseum und Archehof auf dem Programm

Um die immer wieder neuen Stationen der Fahrradtour in der Gemeinde Hilgermissen kümmert sich Irene Gartz vom Wecholder Heimatverein.

Die Fragebögen stellten ihre Bearbeiter am Sonntag vor einige knifflige Herausforderungen. Wer herausfand, welche Gesamthöhe die neuen Windanlagen haben, welche Blume auf der Trafostation gemalt ist und wann der letzte Porschetrecker vom Werksband gerollt ist, der sammelte wertvolle Punkte – und hatte, wenn er alle Antworten richtig gab, die Chance auf kleine Preise.

Heike Heinen und Ulrich Hubl zeigten ihren Garten.

Die Stationen unterwegs präsentierten sich vielfältig: Die Fahrradtour führte vom Archehof der Familie Demuth über das Porschemuseum von Günter Reuter bis zum Garten von Heike Heinen und Ulrich Hubl hinter dem Wecholder Feuerwehrhaus. Start- und Zielpunkt war das Heimathaus. Zudem präsentierte sich die örtliche Feuerwehr.

„Aus Allem entsteht irgendwann etwas Neues“

Im Garten von „Heike“ und „Ulli“ gab es Spannendes zu entdecken: Die Hobbykünstler hielten für ihre Besucher in jeder Ecke einen kreativen Augenschmaus parat, etwa Vogelfiguren aus altem Schrott, verwunschene kleine Holzhäuser und einen Tisch mit Beinen aus alten Strommasten. „Alles wird gesammelt, und irgendwann entsteht daraus etwas Neues. Geplant ist kein Objekt“, erklärten Heinen und Hubl.

Wer nach der unterhaltsamen Fahrradtour zum Heimathaus zurückkehrte, der roch schon von Weitem den leckeren Butterkuchen: Bäckermeister Werner Meyer und Heizer Michael Linke versorgten die müden, hungrigen Teilnehmer mit über 20 Blechen in gemütlicher Atmosphäre um das Fachwerkensemble. 

jaw

Quelle: kreiszeitung.de

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