„Weihnachts-Wünsche-Baum“ im Filmhof ein Erfolg / Wiederholung geplant

112 Geschenke, die „von Herzen kommen“

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Bei der Geschenk-Übergabe: Filmhof-Inhaberin Beate Möller-Dumschat (von links), Vereinsvorsitzender Oliver Wolf sowie die Organisatorinnen Renate Paul und Sarah Dumschat (sitzend) mit dem Weihnachtsmann und zwei seiner Engel.

Hoya - Von Jana Wohlers. Glänzende Kinderaugen strahlten am Samstagmorgen mit der weihnachtlichen Dekoration des Hoyaer Filmhofs um die Wette. Der Anlass: Der „Weihnachts-Wünsche-Baum“, eine gemeinnützige Aktion des Vereins „Hafensänger & Puffmusiker“.

„Die Entwicklung mit anzusehen ist einfach unglaublich“ – darin sind sich die Veranstalter um Hauptorganisatorin Renate Paul und Vorstandsmitglied Sarah Dumschat einig. Insgesamt 112 Sterne mit Wünschen, die Kinder in besonderen Lebenslagen notiert und an den Baum gehängt hatten, wurden von freiwilligen „Wunsch-Erfüllern“ abgeholt.

Auch in Nienburg und Bremen gab es vom Verein organisierte „Wunsch-Bäume“ – insgesamt wurden rund 350 Wünsche erfüllt.

Das Prinzip der Aktion ist einfach: Kinder in schwierigen Lebenslagen notieren auf den vorher verteilten Papiersternen jeweils einen Wunsch und hängen ihn an den Baum. Wer den Kindern einen Wunsch erfüllen möchte, kann sich einen Stern abholen und das jeweilige Geschenk verpackt wieder zurückbringen.

In Hoya wachte das Team des Filmhofs rund um Inhaberin Beate Möller-Dumschat über den bunt geschmückten Baum. Doch nicht nur für Fragen und Informationen stand das Team rund einen Monat lang bereit: Auch die Abschlussveranstaltung, eine Filmvorführung mit anschließender Bescherung, spendete der Filmhof für die Aktion. „Wir können einfach nur Danke sagen“, freute sich Sarah Dumschat. „Bei allen, die an der Aktion mitgewirkt haben. Vor allem aber bei jenen, die unser Vorhaben durch ihr Engagement überhaupt erst ermöglicht haben.“

Keiner der 112 im Filmhof aufgehängten Sterne blieb hängen, alle Wünsche fanden ihren Weg pünktlich und liebevoll verpackt zurück in das Kino.

Für die Kinder, die nach der Filmvorführung ihr Paket von niemand anderem als dem Weihnachtsmann persönlich überreicht bekamen, war der Morgen ein ganz besonderer. „Es ist schön, zu sehen, dass die Aktion schon im zweiten Jahr so gut angenommen wurde. Viele Leute wissen bereits, was zu tun ist“, lobte Dumschat. Doch nicht nur das: „Wir haben Briefe von Spendern, also Wunsch-Erfüllern bekommen, die sich dafür bedanken, dass sie jemanden beschenken dürfen. Die Aktion wurde wirklich von Herzen angenommen.“

Was die Organisatoren besonders freut, sind die Geschichten, die sich rund um den „Weihnachts-Wünsche-Baum“ entwickelt haben. „Als es keine Sterne mehr gab, hat uns jemand stattdessen eine Spende für den Verein hinterlassen“, erzählte Dumschat. In Nienburg entwickelte sich rund um den „Wünsche-Baum“ ein Ableger der sogenannten Ice-Bucket-Challenge: Hier nominierte eine Spenderin via Facebook mehrere Personen, es ihr gleich zu tun und sich ebenfalls einen Stern zu nehmen.

Bei so viel positiver Annahme wird auch im kommenden Jahr wieder ein nadeliger „Weihnachts-Wünsche-Baum“ im Filmhof einziehen und der Weihnachtsmann verfrüht aus seinem Urlaub in die Grafenstadt reisen, sind sich die Organisatoren sicher.

Quelle: kreiszeitung.de

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