Arbeitslosenzahlen annähernd auf Vormonatsniveau 

Wenig Bewegung auf dem Nienburger Arbeitsmarkt

Die Agentur für Arbeit in Nienburg
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Im Vergleich zum Vorjahr sind die Arbeitslosenzahlen im Februar leicht gestiegen.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Arbeitslosenzahlen konstant geblieben, im Vergleich zum Vorjahr allerdings gestiegen.

  • Die Arbeitslosenquote steigt im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozent
  • Betriebe melden weniger freie Stellen
  • Nachfrage nach Kurzarbeit ist deutlich gesunken

Landkreis Nienburg. Im Berichtsmonat Februar haben sich die Arbeitslosenzahlen im Landkreis Nienburg annähernd konstant im Vergleich zum Vormonat entwickelt. Sie sind nur leicht um 16 Männer und Frauen auf nun 3 822 Personen angestiegen. Das Niveau liegt allerdings deutlich über den Zahlen vor der Corona-Pandemie. Im vergangenen Jahr waren im Kreis Nienburg 480 Personen weniger erwerbslos. Die Arbeitslosenquote ist um 0,1 Prozentpunkte von 5,6 Prozent aus Januar auf nun 5,7 Prozent angestiegen. Im Februar 2020 lag die Quote bei 5,0 Prozent.

Weniger freie Stellen

Die Betriebe im Kreis Nienburg meldeten im Februar zudem weniger Stellen. Wurden im Januar noch 233 neue Stellen zur Besetzung gemeldet, so lag der Wert im Berichtsmonat bei 194, 39 Arbeitsangebote weniger. Im Vorjahr gab es 71 Stellenzugänge mehr im Februar.

Unterschiedliche Entwicklungen beiden Rechtskreisen erkennbar

Auch wenn die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen zunächst wenig Dynamik erkennen lässt, so sind dennoch unterschiedliche Entwicklungen in den beiden Rechtskreisen erkennbar. „Nach dem Anstieg der Erwerbslosenzahlen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Januar sind die Zahlen im Februar rückläufig. Dem gegenüber stehen steigende Zahlen bei den Jobcentern“, erklärt Christoph Tietje, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nienburg-Verden. Im Februar wurden 1676 Erwerbslose gezählt, 33 weniger als im Januar. Der Vorjahreswert fiel hingegen um 257 Personen niedriger aus. Bei dem für die steuerfinanzierte Grundsicherung verantwortlichen Jobcenter sind die Arbeitslosenzahlen hingegen leicht um 2,3 Prozent oder 49 Personen auf nun 2146 gestiegen, 223 mehr als noch im vergangenen Jahr.

Nachfrage nach Kurzarbeit gesunken

Die Nachfrage nach Kurzarbeit ist im Kreis deutlich gesunken. Bis zum Stichtag am 24. Februar wurden 78 neue Anzeigen auf Kurzarbeit gezählt, 46 weniger als im Januar. Von den neu gemeldeten Anzeigen könnten bis zu 837 Personen betroffen sein. Seit April sind im Nienburger Kreis somit 1481 Anzeigen auf Kurzarbeit eingegangen, wovon bis zu 17 209 Beschäftigte betroffen sein könnten. Die konkrete Anzahl der Betroffenen lässt sich erst mit einem Zeitverzug von drei Monaten angeben, da die Unternehmen drei Monate Zeit haben, die Abrechnung der Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit einzureichen.

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