Bewegende, bunte Feier der Lebenshilfe-Einrichtung in Hoya

Weserschule verabschiedet nicht nur Schüler

Sie wurden verabschiedet: (hinten, von links) Jens Brouns, Nadine Sandmann, Wesley Wolpert und Dennis Anders sowie (vorne, von links) Fadel Yusuf, Doreen Paul und Nadine Bartussek. - Foto: Michael Wendt

Hoya - Von Michael Wendt. Einige von ihnen waren 15 Jahre lang an der Weserschule in Hoya, da dürfen am letzten Tag auch schon mal Tränen fließen. Am Mittwoch verabschiedete die Bildungseinrichtung der Lebenshilfe Syke in einer Feierstunde sieben Schüler aus dem Abschluss-Jahrgang. Die Lehrerinnen Kristin Schart und Karin Straßburg überreichten jedem von ihnen nach sehr persönlichen Worten sein Zeugnis.

„Eine neue Zeit liegt vor euch, die ihr bestimmt kaum erwarten könnt“, sagte Schart und scherzte: „Wir sind froh, dass wir ein paar Rabauken hinter uns haben.“

Karin Straßburg kamen selbst die Tränen, als sie den Abschlussschülern riet: „Macht, was ihr am besten könnt! Das ist für euch gut.“

Zwei der sieben Abgänger machen demnächst eine berufsbildende Maßnahme. Die anderen gehen in die Lebenshilfe-Werkstätten in Verden oder Nienburg oder zu einer Einrichtung der Diakonie.

Die Weserschule verabschiedete am Mittwoch auch vier junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Einrichtung gemacht haben: Julia Marz, Sara Ufen, Kea Rottmann und Henning Wedel. Schulleiter Holger Grigoleit lobte ihren Elan. Die Vier hätten die Schule in den Klassen und beim Bustransport sehr unterstützt.

Apropos Bustransport, in diesem Aufgabenbereich verlässt ein „Urgestein“ die Weserschule: Werner Stühring aus Hoyerhagen. „Werner, du warst gefühlte 50 Jahre im Fahrdienst, immer sehr gewissenhaft und zuverlässig“, lobte Grigoleit. Stühring wünschte der Weserschule alles Gute und betonte, dass sie zurecht einen tollen Ruf genießt. Der laute Applaus zeigte, wie beliebt Werner Stühring bei Schülern, Eltern und Lehrern ist.

Nach der Verabschiedung endete die Feier, deren Teilnehmer gemeinsam gefrühstückt hatten, mit zwei modernen Abschiedsfeier-Klassikern, aufgeführt von Schülern und Lehrern. Sie sangen „Tage wie diese“ von den Toten Hosen und „Auf uns“ von Andreas Bourani. - mwe

Quelle: kreiszeitung.de

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