Am westlichen Weserufer in Nienburg ist das Projekt „Weservillen“ gestartet

Mit Panoramablick auf Weser und Innenstadt

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Entstehen werden zwei Gebäudekomplexe mit jeweils fünf beziehungsweise sechs Wohneinheiten.

NIENBURG - von Leif Rullhusen. Lange tat sich nach dem Abriss der heruntergekommenen Wohngebäude am westlichen Weserufer in Nienburg nichts. Auch die Informationen über das, was zwischen Wohnmobilstellplatz und Wesertorbrücke entstehen soll, waren spärlich.

Entsprechend wurde spekuliert und gemunkelt. Damit ist nun Schluss: Die Bauarbeiten auf dem Areal direkt am Flussufer sind gestartet. Bagger arbeiten sich derzeit ins Erdreich vor und bereiten die Tiefgründungsarbeiten vor. Die sollen – geeignete Witterung vorausgesetzt – ab Mitte Februar folgen. Parallel zu den derzeitigen Arbeiten erfolgt eine archäologische Begleitung und Begutachtung, die allerdings noch keine Funde zutage gefördert hat. Bauherr des dort entstehenden Projektes „Weservillen“ ist die Nienburger Firma „Disvema“, die nun dem BlickPunkt erstmals eine Computeranimation präsentiert (Bild). Entstehen werden zwei Gebäudekomplexe mit jeweils fünf beziehungsweise sechs Wohneinheiten mit Panoramablick auf die Weser und die Nienburger Innenstadt in moderner Villenarchitektur. Die sind über eine gemeinsamen Tiefgarage mit 15 Stellplätzen miteinander verbunden. Die Wohnungen werden zwischen 108 und 203 Quadratmeter groß. Beide Gebäude sind jeweils mit Aufzugsanlagen, teilweise bis in die Wohnung, ausgestattet. Der Terminplan sieht als Beginn für die Rohbauarbeiten den März dieses Jahres vor. Ausführen wird diese das Nienburger Bauunternehmen Huskamp. „Auch alle weiteren Gewerke sollen vorzugsweise durch hiesige Unternehmen realisiert werden“, erklärt Dieter Glatzl von Disvema. Mit der Fertigstellung rechnet er im Spätsommer 2016. Das Interesse an dem Objekt scheint sehr groß zu sein. „Bereits jetzt, noch vor Erscheinen des Exposees, sind einige Wohneinheiten für Erwerber reserviert“, berichtet Glatzl. Ein Thema, das dieses Projekt aufgrund seiner exponierten Lage seit Beginn begleitet, ist der Hochwasserschutz. Dem habe man entsprechend viel Aufmerksamkeit gewidmet. „Die gesamte Anlage ist wasserundurchlässig und hochwassersicher“, versichert Glatzl. Sie sei nicht nur für ein sogenanntes 100-jähriges Hochwasser, sonder auf HQ-Extrem ausgelegt. HQ-Extrem bezeichnet ein Hochwasser, das sehr viel seltener, als alle 100 Jahre auftritt.

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