Entlassungsfeier der Hauptschule Hoya / Abwechslungsreiches Programm von Schülern und Lehrern

„Es ist Zeit, dass sich was dreht“

Großes Mathe zeichnete Lehrer Johannes Fink (r.) diese Schüler aus. Kleines Foto: Freude und Erleichterung bei Klasse 10 a. Fotos: Bertram

Hoya - HOYA (lil) · „Nun seid ihr selbst dran“, appellierte Hoyas Hauptschulleiterin Eike Reiche gestern Vormittag an ihre Abgänger. Mit einem bunten, unterhaltsamen Programm wurden die jungen Erwachsenen in einen neuen Lebensabschnitt entlassen. Mit dem Schulbesuch geht es für zwei Drittel von ihnen weiter – sie wollen sich an einer berufsbildenden Schule spezialisieren.

Zur Begrüßung der Gäste begeisterte die Schulband mit ihrem ersten Song. Im Publikum saßen neben Familienangehörigen unter anderem Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer, Pastor Andreas Ruh, Mike Fuchs vom „Conexxxx“, Vertreter der umliegenden Schulen, Kooperationspartner und Renate Paul, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde.

Wozu die Abgänger auch in Zukunft Nein sagen sollten, gaben ihnen sechs Fünftklässler mit auf den Weg. Die Schüler hatten Wolfgang Borcherts Gedicht „ein bisschen umgeschrieben“ und warnten in ihren Zeilen etwa vor Drogen, Rechtsextremismus und Konsumterror. Im Namen des Schulelternrats und des Fördervereins wünschte Frank Paul den Absolventen alles Gute. Besonders lobte er ihre Hilfsbereitschaft: „Bleibt so, wie ihr seid!“ Was die Achtklässler ihnen wünschten, waren etwa ein guter Ausbildungsplatz und eine glückliche Familie.

Für die Jahre an der Hauptschule bedankte sich Absolvent und ehemaliger Schülersprecher Tjalf Stutzmann. Um ihre Rede zu untermalen, spielte die Schulleiterin deutsche Songs wie Herbert Grönemeyers „Zeit, dass sich was dreht“ an. Sie forderte ihre Abgänger auf, sofort aktiv zu werden: „Also, wartet nicht, bis jemand angeflitzt kommt und euch den perfekten Job anbietet!“

Bevor die Klassenlehrer Jörg Sommerfeld (Klasse acht), Peter Klein (Klasse neun), Klaus Uppendahl und Johannes Finke (beide Jahrgang zehn) die Zeugnisse ausgaben, unterhielten sie mit Anekdoten über ihre ehemaligen Schüler. So werden Uppendahl etwa seine „Chefsekretärin“, der „Fußball-Experte“, der „Kurven-Spezialist“ und das „wandelnde Lexikon“ in Erinnerung bleiben. Zum Dank für ihre Unterstützung überreichten die beiden zehnten Klassen Geschenke an ihre Lehrkräfte. Dass einige Schüler Rhythmus im Blut haben, bewies die HipHop-Gruppe „Clueless“ zum Ende der Feier.

Als Beste des Abschlussjahrgangs zehn zeichnete Fritz Lühmann von der Hans-Lühmann-Stiftung Jasmin Schiffmann (Notendurchschnitt 2,14), ihre Schwester Juliane Schiffmann (2,21) und Alexander Krapp (2,21) aus. Aus dem Jahrgang neun gehen Ronja Huber, Merline Asendorf und Julian Müller als Beste hervor.

Die Abgänger

Kelly Jasarova (Klasse acht) und Amelie Koppe (Klasse neun). Klasse 10 a: Ben Atherton, Feviziye Aydin, Carina Euler, Nadja Hildenhagen, Meike Hormann, Christopher Koppermann, Alexander Krapp, Hendrik Meyer, Lucas Petruck, Denis Pielhop, Marcell Rippe, Jasmin Schiffmann, Juliane Schiffmann, Wilken Stöver, Lisa Thiermann und Lena Winsemann. Klasse 10 b: Mareike Cordes, Sven Dierks, Patrick Grzyszek, Vanessa Gulde, Jennifer Hatesohl, Francesca Isola, Roy König, Marco Krause, Pia Kullrich, Bianca Meyer, Orest Pasternak und Tjalf Stutzmann.

Quelle: kreiszeitung.de

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