GVH-Regionaltarif gilt ab April 2018

Zugfahren wird für Pendler aus Eystrup günstiger

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Die SPD-Politiker Stefan Schostok, Anne Wasner und Bernhard Göllner (von links) sprachen in Hoya über Bildungspolitik.

Eystrup/Hoya - Berufspendler, die regelmäßig von Eystrup nach Hannover fahren, sparen ab dem 1. April 2018 Geld. Denn dann soll der Bahnhof Eystrup in den Regionaltarif für Monats- beziehungsweise Zeitkarten, sogenannte GVH-Cards, des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH) einbezogen werden. Innerhalb eines Verkehrsbetriebs seien die Fahrten deutlich günstiger als bei einem Wechsel.

Das teilt SPD-Landtagskandidat Bernhard Göllner nach einem Gespräch mit der Region Hannover mit. Zudem werde an der Ausweitung des Regionaltarifs auf Einzel- und Tagestickets weitergearbeitet. Eine gute Nachricht für die rund 800 Pendler, sagt Göllner.

Die Gemeinde Eystrup hat bereits vor einigen Jahren den Beschluss gefasst, einen Anteil des Defizits, das der GVH durch die Ausweitung auf die Station Eystrup hat, zu übernehmen. Dabei handelt es sich um rund 13.000 Euro pro Jahr.

Der Bahnhof Eystrup ist eine „Hauptschlagader der Samtgemeinde Grafschaft Hoya“, heißt es in der Pressenotiz von Göllner. Von dort aus seien sowohl Hannover als auch Bremen und Rotenburg schnell zu erreichen. Im Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) ist Eystrup schon lange eine Station.

Die Nachricht freut nicht nur den Landtagskandidaten, der auf dem Hoyaer Wochenmarkt die Fragen der Bürger beantwortete, sondern auch Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD). Aus Sicht der Landeshauptstadt sei mit der Aufnahme Eystrups in das Gebiet der GVH ein weiterer Brückenschlag von Hannover nach Bremen gelungen.

Hannovers Oberbürgermeister zu Gast

Von Hannover nach Eystrup kam Schostok kürzlich, um sich vor Ort ein Bild vom Bahnhof zu machen. Zudem stattete er auf Einladung von Bernhard Göllner der Stadt Hoya einen Besuch ab. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Anne Wasner (SPD) besichtigten sie die Martinskirche und sprachen über den städtischen Strukturwandel, der besonders kleinen Städten Probleme bereitet. Schostock wähnte die Stadt Hoya auf dem richtigen Weg.

Die drei erörterten zudem die bildungspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre für das Land und die Grafschaft. Göllner sah die Beseitigung des Lehrermangels als einen Kernpunkt der Bildungspolitik an. Gerade auf dem Land sei es schwierig, die Lehrerstellen zu besetzen.

Der Beruf Lehrer müsse attraktiver werden, dazu gehören eine bessere Bezahlung und ein angemessenes Arbeitsumfeld. Bildung sei für die Zukunft des Landes von entscheidender Bedeutung, dabei dürfe nicht gespart werden. Die Samtgemeinde sah der Landtagskandidat Göllner schulisch „sehr gut aufgestellt“. 

vik

Quelle: kreiszeitung.de

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