Eystruper SPD beschließt Ideenwettbewerb für mögliche Umgestaltung

Die Zukunft der Bahnhofstraße

Eystrup - Alle Parteien im Eystruper Gemeinderat stehen hinter dem Integrierten Entwicklungskonzept (IEK, ausführlicher Bericht folgt). Das betonte Bürgermeister Manfred Ernst (SPD) bei der Ratssitzung am Dienstag. „Aber wir werden sehr oft ins Einzelne gehen müssen.“ Dass CDU/FDP und SPD dabei teils unterschiedlicher Meinung sind, wurde deutlich am Ideenwettbewerb für eine mögliche Umgestaltung der Bahnhofstraße zwischen Kreisel und Bahnhof.

Die SPD-Mitglieder beschlossen mit ihrer Mehrheit, Ingenieurbüros um grobe Vorschläge für eine Neugestaltung des Straßenabschnitts zu bitten. Im Bauausschuss hatte die CDU noch dagegen gestimmt, im Rat enthielten sich CDU- und FDP-Mitglieder der Stimme. 10 000 Euro hat die Gemeinde für diesen Ideenwettbewerb im Haushalt 2014 vorgesehen.

Es stelle sich die Frage, ob die Bahnhofstraße, jetzt wo sie keine Landesstraße mehr ist, noch richtig gestaltet sei, erklärte Bauamtsleiter Rolf Walnsch den Hintergrund.

Carsten Broschwitz (CDU) sagte: „Die Bahnhofstraße hat für uns zunächst keine Priorität.“ Sie sei nicht schön, aber funktional. Weil die Sparkasse umziehe und sich das benachbarte Seniorenheim eventuell erweitere, müsse man erst die Gestaltung der umliegenden Bebauung abwarten, forderte er.

Aus dem Ideenwettbewerb heraus ließe sich ein neuer Förderantrag im Rahmen das Städtebau-Programms ableiten, sagte Wolfgang Oehler. Ernst ergänzte: „Wir wollen aus dem IEK Projekte bekommen.“ Und die müssten gut vorbereitet sein, angesichts der Konkurrenz von 47 anderen Kommunen.

Für die Durchführung der Städtebau-Projekte Krafthaus, Güterschuppen und Parkplatz am Sportheim, die der Rat am Dienstag einstimmig beschloss, liegt bereits eine Förderzusage vor. „Ich hoffe, dass wir Ende 2014 so weit sind, dass das alles steht.“, sagte Bürgermeister Manfred Ernst.

Bezüglich des Ideenwettbewerbs betonte er, dies sei noch kein Beschluss für eine Umgestaltung der Straße. Der CDU/FDP-Fraktion versprach er: „Ich sage zu, dass wir das gemeinsam erarbeiten.“ Das Städtebau-Förderprogramm läuft zunächst bis 2018. · mwe

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