Umfangreicher Polizeieinsatz

Zwei von drei Lkw zeigen bei Kontrolle in Nienburg Mängel

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Umfangreiche Polizeikontrolle am Rehhagen in Nienburg

Nienburg - 64 Lkw und Gespanne wurde am Donnerstag in Nienburg kontrolliert. Ganze 47 wurden beanstandet.

Dazu waren Polizisten und Beamte der Zollämter Hannover und Osnabrück, des Bundesamtes für Güterverkehr, des Eichamts Nienburg, des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie vom Gewerbeaufsichtsamt für etwa acht Stunden am Rehhagen, parallel zur B6, im Einsatz, erklärte die Polizei Nienburg am Donnerstagabend.

Jeder dritte Lkw hatte technische Mängel

In 21 Fällen wurden technische Mängel an den untersuchten Fahrzeugen beklagt. In 11 Fällen wurde gar die Weiterfahrt untersagt.

Umfangreiche Polizeikontrolle am Rehhagen in Nienburg

Die Maßnahmen und Verstöße in der Übersicht:

  • 7840 Euro Sicherheitsleistungen wurden von nichtdeutschen Kraftfahrern eingefordert. Ein litauischer Unternehmer, dem innerdeutsche Touren nicht erlaubt waren, musste davon 5000 Euro zahlen.
  • In zwei Fällen bemerkten die Beamte Verstöße gegen die Futtermittelverordnung.
  • Zwei Strafanzeigen wurden wegen des Vorenthaltens von Arbeitsentgeld ( § 266a StGB) ausgesprochen.
  • In fünf Fällen konnte ein Verstoß gegen die Mindestlohnverordnung festgestellt werden.
  • Das Fahrpersonalgesetzt wurde 39 Mal missachtet.
  • Die Mautregelungen wurden drei Mal missachtet.
  • Außerdem verfassten die Beamtinnen und Beamte zwei Berichte an die Berufsgenossenschaft und ahndeten 30 Verkehrsordnungswidrigkeiten wegen unterschiedlicher Verstöße, unter anderem wegen überhöhter Geschwindigkeit, die neben dem Auswerten der Fahrtschreiber zusätzlich mit einem Radargerät gemessen wurde. Das „ESO“ genannte Gerät erfasste 77 Fahrzeuge. Den traurigen Tageshöchstwert erreichte ein Auto, welches mit 156 Stundenkilometern unterwegs war. Für den Fahrer bedeutet dies ein Bußgeld und ein Fahrverbot.

ml

Quelle: kreiszeitung.de

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