80.000 am Brandeburger Tor

Zehntausende beteiligen sich an Klima-Demos in Deutschland

Klimastreik am Jungfernstieg in Hamburg. Foto: Christian Charisius
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Klimastreik am Jungfernstieg in Hamburg. Foto: Christian Charisius
Auch in Hannover sind zahlreiche Menschen dem Aufruf zum globalen Klimastreik gefolgt. Foto: Sina Schuldt
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Auch in Hannover sind zahlreiche Menschen dem Aufruf zum globalen Klimastreik gefolgt. Foto: Sina Schuldt
Demonstranten bei einer Protestkundgebung vor dem Finanzministerium in Berlin. Foto: Soeren Stache
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Demonstranten bei einer Protestkundgebung vor dem Finanzministerium in Berlin. Foto: Soeren Stache
Protest vor dem Kanzleramt in Berlin. Foto: Christoph Soeder
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Protest vor dem Kanzleramt in Berlin. Foto: Christoph Soeder
Sie sind viele, und sie sind laut: Tausende Teilnehmer haben sich beim Klimastreik auf dem Hamburger Jungfernstieg versammelt. Foto: Axel Heimken
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Sie sind viele, und sie sind laut: Tausende Teilnehmer haben sich beim Klimastreik auf dem Hamburger Jungfernstieg versammelt. Foto: Axel Heimken

Berlin (dpa) - Zu der großen Klimademo rund um das Brandenburger Tor in Berlin haben sich nach Angaben der Veranstalter 80.000 Menschen versammelt. Diese Zahl nannte eine Sprecherin des Bündnisses am Mittag auf einem Podium vor den Demonstranten.

Zuvor hatte das Bündnis "Fridays for Future" getwittert: "#AlleFürsKlima in Berlin wird riesig - obwohl noch viele unterwegs sind, sind wir jetzt schon Zehntausende vor dem Brandenburger Tor." Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zur Teilnehmerzahl.

Rund um das Wahrzeichen im Herzen Berlins sind die Straßen voller Menschen. Wegen des großen Andrangs halten bis auf weiteres keine S-Bahnzüge mehr an der Station Brandenburger Tor, teilte die Leitstelle mit. Gegen 13.00 Uhr sollte sich ein Demonstrationszug durch Teile der Innenstadt und des Regierungsviertels in Bewegung setzen.

In Hamburg sind mindestens 45.000 Menschen dem Aufruf zum globalen Klimastreik gefolgt. Diese Schätzung gab die Polizei am Mittag bekannt. Aufgerufen hatte die Jugendbewegung Fridays For Future. Unterstützt werden sie von Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbänden, Menschenrechts- und Friedensorganisationen. Der Verlauf sei absolut friedlich, sagte ein Polizeisprecher. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Interventionistische Linke hatte "Verkehrsblockaden und radikale Aktionen" am Rande des Klimastreiks angekündigt.

In Freiburg gingen rund 17.000 Menschen auf die Straße gegangen. Von dieser Zahl ging ein Polizeisprecher am Morgen zu Beginn der Versammlung aus, die Tendenz war steigend. Neben Jugendlichen hätten sich auch viele Erwachsene versammelt. "Das ist ein eindrucksvolles und starkes Signal der Bürger", sagte Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos). Das Bündnis Fridays for Future hat diesmal explizit nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, sich an dem globalen "Klimastreik" zu beteiligen.

In der Frankfurter Innenstadt hatten die Demoa smit Straßenblockaden begonnen. Am zentral gelegenen Baseler Platz hielten mehrere Dutzend Aktivisten den Straßenverkehr auf und lösten einen Stau sowie ein Hupkonzert aus. Nach Angaben der Polizei gab es auch an der Friedberger Warte erste Proteste. Im Laufe des Tages werden in Frankfurt Tausende Teilnehmer zu einem Sternmarsch mit anschließendem Demonstrationszug erwartet. Auch in anderen hessischen Städten sind Kundgebungen geplant.

Aufruf Alle fürs Klima

Demo Fridays for Future Berlin

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