Flüchtlinge wollen in die USA

Tausende Migranten warten auf Einreise nach Mexiko

Ein honduranischer Migrant springt von einer Brücke in den Grenzfluss Suchiate. Foto: Oliver De Ros/AP
1 von 7
Ein honduranischer Migrant springt von einer Brücke in den Grenzfluss Suchiate. Foto: Oliver De Ros/AP
Tausende Migranten aus Honduras warten an der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko. Ihr Ziel sind die USA. Foto: Morena Pérez Joachin
2 von 7
Tausende Migranten aus Honduras warten an der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko. Ihr Ziel sind die USA. Foto: Morena Pérez Joachin
Migranten versuchen, mit einem selbstgebauten Floß den Grenzfluss Suchiate zu überqueren. Foto: Moises Castillo/AP
3 von 7
Migranten versuchen, mit einem selbstgebauten Floß den Grenzfluss Suchiate zu überqueren. Foto: Moises Castillo/AP
Eine Migrantin und ihr Kind werden von der mexikanischen Bundespolizei vor Steinen geschützt, die von Unbekannten am Grenzübergang in Ciudad Hidalgo geworfen werden. Foto: Moises Castillo/AP
4 von 7
Eine Migrantin und ihr Kind werden von der mexikanischen Bundespolizei vor Steinen geschützt, die von Unbekannten am Grenzübergang in Ciudad Hidalgo geworfen werden. Foto: Moises Castillo/AP
Migrantenauf dem Weg von Guatemala nach Mexiko springen von einer Grenzbrücke in den Fluss Suchiate. Foto: Oliver De Ros/AP
5 von 7
Migrantenauf dem Weg von Guatemala nach Mexiko springen von einer Grenzbrücke in den Fluss Suchiate. Foto: Oliver De Ros/AP
Seit Beginn der Woche haben sich Tausende Migranten an der Grenze gesammelt, unter ihnen viele Kinder und Frauen. Foto: Oliver De Ros/AP
6 von 7
Seit Beginn der Woche haben sich Tausende Migranten an der Grenze gesammelt, unter ihnen viele Kinder und Frauen. Foto: Oliver De Ros/AP
US-Präsident Trump unterstellt, dass es sich bei vielen der Migranten um Straftäter handele. Foto: Morena Pérez Joachin
7 von 7
US-Präsident Trump unterstellt, dass es sich bei vielen der Migranten um Straftäter handele. Foto: Morena Pérez Joachin

Die Situation an der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala bleibt unübersichtlich: Migranten versuchen, auf Autoreifen oder Holzplatten einen Grenzfluss zu überqueren. Andere warten auf Einreisepapiere oder entscheiden sich, in ihr Heimatland zurückzukehren.

Ciudad Hidalgo (dpa) - Tausende Migranten aus Mittelamerika warten auf ihrem angestrebten Weg in die USA an einem Grenzübergang zwischen Guatemala und Mexiko. Einige versuchten am Samstag, den Grenzfluss Suchiate zu überqueren, um ohne formal nötige Registrierung ihren Weg fortzusetzen.

Das berichtete die Bürgermeisterin der zuständigen Gemeinde, Sonia Eloina Hernández Aguilar. "Sie bewegen und organisieren sich, um den Fluss zu überqueren und weiterzugehen."

Die Menschen hatten die Nacht über auch auf der Grenzbrücke geschlafen. Wie viele genau es seien, wisse man nicht, so die Bürgermeisterin. In Flüchtlingsunterkünften in ihrer Gemeinde seien etwa 3000 Menschen untergebracht.

Am Freitag hatten die Migranten einen Grenzzaun zwischen den beiden lateinamerikanischen Ländern überwunden, um nach Mexiko zu gelangen und von dort aus bis an die US-Grenze weiterzureisen. Schätzungen zufolge befanden sich zwischen 5000 und 6000 Menschen aus Honduras, El Salvador und Guatemala an der Grenze. Einige Dutzende traten freiwillig die Rückkehr nach Honduras per Bus an, wie die Nationale Zivilpolizei Guatemalas auf Twitter mitteilte.

Der Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández, traf am Morgen (Ortszeit) in Guatemala ein, um sich dort mit seinem Amtskollegen Jimmy Morales zu treffen, wie die guatemaltekische Regierung auf Twitter mitteilte. Morales und Hernández wollten über eine Strategie und die Logistik sprechen, um die Migranten wieder nach Honduras zu bringen, hieß es.

US-Präsident Donald Trump hatte die Migranten am Freitag zur Rückkehr aufgefordert. "Sie kommen nicht in dieses Land, sie können genausogut umdrehen", sagte Trump in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Der US-Präsident unterstellte, bei vielen der Migranten handele es sich um Straftäter. "Eine ziemlich große Prozentzahl dieser Menschen sind Kriminelle", sagte Trump. Woher er diese Information haben will, sagte er nicht. Trump hatte angedroht, die Grenze zu Mexiko zu schließen. Er betonte, er werde diesmal nicht die Nationalgarde, sondern die regulären Streitkräfte rufen. Ob das rechtmäßig wäre, ist unklar. Ein Bundesgesetz verbietet es den US-Streitkräften, als Polizeigewalt in den USA Recht und Gesetz durchzusetzen.

Tweet der Nationalen Zivilpolizei Guatemalas

Tweet Morales

Das könnte Sie auch interessieren

TV

Bilder vom Bambi 2018: Diese Stars waren in Berlin dabei

Zum 70. Mal wurde in Berlin der Medienpreis Bambi vergeben. Nationale und internationale Stars feierten eine rauschende Gala in der Hauptstadt. Hier …
Bilder vom Bambi 2018: Diese Stars waren in Berlin dabei
Nienburg

Nienburg: Tanne vor Rathaus aufgestellt 

Die Adventszeit wird ihre Schatten voraus: Der Baubetriebshof der Stadt Nienburg hat jetzt den ersten Weihnachtsbaum aufgestellt. 
Nienburg: Tanne vor Rathaus aufgestellt 
Auto

Eine Landpartie mit dem Cadillac XT4

Bislang war Cadillac vor allem für dicke Autos mit großen Motoren bekannt. Jetzt versuchen es die Amerikaner erstmals mit einem kompakten SUV. Neben …
Eine Landpartie mit dem Cadillac XT4
Auto

Die neue Mercedes A-Klasse Limousine im Fahrtest

Der neue Baby-Benz bietet deshalb nicht nur Platz und Prestige sondern vor allem Pixel und Pep. Doch er hat starke Konkurrenz - vor allem aus dem …
Die neue Mercedes A-Klasse Limousine im Fahrtest

Meistgelesene Artikel

Merkel rechtfertigt sich: Deshalb kam sie erst jetzt nach Chemnitz

Merkel rechtfertigt sich: Deshalb kam sie erst jetzt nach Chemnitz

Pressekonferenz: Söder nennt Pläne für CSU - und erlaubt sich Spitze gegen Seehofer

Pressekonferenz: Söder nennt Pläne für CSU - und erlaubt sich Spitze gegen Seehofer

Seehofer-Vertrauter schießt gegen Merkel, Söder und Medien

Seehofer-Vertrauter schießt gegen Merkel, Söder und Medien

Wer soll nach Merkel Kanzler werden? Die Deutschen haben einen klaren Favoriten

Wer soll nach Merkel Kanzler werden? Die Deutschen haben einen klaren Favoriten