Co-Gastgeber gesucht

48 Teams! "Mega-WM" in Katar auf dem Weg - Grindel unterstützt Idee

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Reinhard Grindel unterstützt die Idee der FIFA.  

Die Aufstockung der WM 2022 in Katar auf 48 Mannschaften rückt immer näher. Einzig und allein ein Co-Gastgeber fehlt noch. 

Das Council des Fußball-Weltverbands FIFA um DFB-Präsident Reinhard Grindel fällte am Freitag in Miami eine Grundsatzentscheidung für die "Mega"-Endrunde in dreieinhalb Jahren. Wird ein passender Co-Gastgeber in der momentan allerdings krisengeschüttelten Region gefunden, soll der FIFA-Kongress im Juni die Aufstockung absegnen.

Das Council erkannte im US-Bundesstaat Florida zum einen die von der FIFA in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie an. Die Experten waren zu dem Schluss gekommen, dass das 48er-Turnier möglich ist, wenn einige der dann 80 Spiele "ausgelagert" werden. Weiterhin beschloss das von FIFA-Präsident Gianni Infantino angeführte Gremium, dass die FIFA-Administration zusammen mit dem katarischen WM-Organisationskomitee bis Juni eine Beschlussvorlage erstellen soll.

Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate kommen infrage

Als Co-Gastgeber kommen geographisch vor allem die Nachbarn (Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate) infrage. Mit diesen Ländern befindet sich Katar seit 2017 aber in einer Art kaltem Krieg. Die drei Länder halten eine wirtschaftliche und politische Blockade gegen das Emirat aufrecht. Neutrale Partner in der Region wären aktuell Kuwait und Oman.

Die WM 2022 wird vom 21. November bis zum 18. Dezember 2022 gespielt, laut der Machbarkeitsstudie müsste sich daran auch nichts ändern. Ursprünglich sollte erst die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mit 48 statt 32 Mannschaften ausgerichtet werden. Infantino hatte in den vergangenen Monaten aber massiv für die frühere Aufstockung geworben, die zuletzt auch kaum mehr Gegner hatte.

Grindel unterstützt FIFA-Idee

"Eine WM-Teilnahme ist der Traum vieler Länder auf der Welt und ein großer Schub für den Fußball dort. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, dass viele Verbände in der FIFA das 48er-Format wollen", hatte Grindel dem SID im Vorgeld der Council-Sitzung gesagt: "Das dürfen wir nicht nur durch die deutsche Brille sehen."

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