„Am liebsten hätte ich ...“

Endlich! Robben gibt Comeback - Ex-FCB-Star steigt nach herbem Fitness-Dämpfer ins Training ein

Arjen Robben ist zurück auf dem Platz! Die Bayern-Ikone feierte sein Comeback beim FC Groningen. Dabei hatte es zunächst noch schlecht ausgesehen.

  • Arjen Robben hielt sich in den vergangenen Wochen regelmäßig an der Säbener Straße fit.
  • Nun ist der Grund klar: Der 36-Jährige kündigte sein Comeback im Profifußball an!
  • „Jetzt ist es meine Mission“, meinte die Vereins-Ikone des FC Bayern*.

Update vom 27. Juli, 20.49 Uhr: Er ist wieder zurück! Arjen Robben hat am Montag erstmals am Training des FC Groningen teilgenommen. Das verkündete der Klub aus der Ehrendivision über die Sozialen Medien und zeigte auch Bilder der Einheit mit Robben. Der 36-Jährige hatte beim Trainingsstart Groningens in der vergangenen Woche aufgrund fehlender Fitness noch gefehlt.

Robben hatte im Juni ein überraschendes Comeback bei seinem Jugendklub angekündigt. Der Flügelstürmer, der von 2009 bis 2019 bei Bayern München gespielt und zahlreiche Titel gewonnen hatte, bezeichnete dies als seine „Mission“ und erklärte: „Warum ich das tue? Das kann ich mit einem Wort beschreiben: Klubliebe. Ich würde das für keinen anderen Verein machen.“

Robben stammt aus dem zehn Autominuten entfernten Bedum und hatte für Groningen im Alter von 16 Jahren sein Profidebüt gegeben. Ursprünglich hatte Robben nach seinem Abschied von den Bayern seine Laufbahn als Aktiver für beendet erklärt.

FC Bayern München: Robben-Comeback - beim Start gibt es direkt einen Dämpfer für die FCB-Legende

Update vom 19. Juli, 17.29 Uhr: Es war alles angerichtet: Zwei TV-Sender und der FC Groningen selbst wollten den heutigen Vorbereitungsstart des niederländischen Erstligisten live übertragen – in erster Linie, weil Arjen Robben (36) erstmals mit den neuen Teamkollegen auf dem Platz stehen sollte. Am Sonntagnachmittag aber gab’s einen kleinen Dämpfer für den Ex-Bayern-Star. Robben hatte in den vergangenen Tagen einige Fitnesstests absolviert, auf Grundlage der Ergebnisse entschied die medizinische Abteilung der Groninger, dass der Star noch nicht so weit ist.

„Am liebsten hätte ich mich am Montag mit meinen Teamkollegen gezeigt, aber es ist viel wichtiger, dass ich zu Beginn der Saison da bin, als beim ersten Gruppentraining“, erklärte Robben. Der Flügelflitzer hatte Ende Juni – gut ein Jahr nach dem Abschied vom FC Bayern – verkündet, an seiner Rückkehr zu arbeiten.

Update vom 29. Juni, 16.55 Uhr: FC-Bayern-Ikone Arjen Robben kündigte jüngst sein Comeback im Profifußball nach seinem Sabbatjahr an. Bei der Pressekonferenz, auf der er bei seinem Ex-Klub FC Groningen vorgestellt wurde, sprach der 36-Jährige über seine Beweggründe für die Wiederaufnahme seiner Profikarriere.

An der Seite von Groningens Sportdirektor Hans Nijland stellte er sich den Fragen der Journalisten. Seine einjährige Pause nutzte der Ex-Nationalspieler, um mit seiner Familie noch ein Jahr in München zu verbringen. Dabei hatte er Dinge getan, die sonst nicht möglich gewesen wären, wie etwa Skifahren. Doch in der Corona-Pandemie wuchs der Wunsch, seinem Ex-Klub zu helfen.

Arjen Robben: FCB-Legende startet Comeback - Kurioses Willkommens-Geschenk in Groningen 

Bezüglich der Laufzeit seines Engagements scherzte er: „Für fünf Jahre, für die Zukunft. Wir sind ja noch jung“. Doch der verletzungsanfällige Robben kann auch ernst und beschrieb seine Gedanken rund um sein riskantes Comeback. „Warum tue ich das? Warum komme ich zurück? Das kann ich mit einem Wort beschreiben: Klubliebe. Ich hätte das für keinen anderen Verein getan.“

Robben ordnete seine Tätigkeit bei seinem Jugendklub realistisch ein. „Der fußballerische Unterschied zwischen München und Groningen ist groß, aber darum geht es nicht. Ich mache das ausschließlich um dem Klub zu helfen“, so der Champions-League-Sieger und WM-Finalist.

Das Comeback könne scheitern, er wolle es jedoch versuchen. „Wenn es körperlich oder fußballerisch nicht läuft, werden die Leute sagen, er hätte es lieber lassen sollen. Aber warum nicht? Soll ich es deswegen wirklich bleiben lassen? Ich habe ja nichts zu verlieren. Vielleicht ist es in einem Monat vorbei, vielleicht in zwei Jahren“, weiß der erfahrene Flügelflitzer.

Die Entscheidung, seine Karriere fortzusetzen, wurde in einem Münchner Sushi-Restaurant getroffen. Als Willkommens-Geste überreichte Sportdirektor Nijland Robben einen Sushi-Teller, um die Erinnerung an seinen Entschluss auch greifbar festzuhalten.

Arjen Robben: FC-Bayern-Legende mit Mega-Ankündigung - 36-Jähriger gibt Comeback

Erstmeldung vom 27. Juni:

München - In den vergangenen Wochen war ein legendärer Spieler des FC Bayern München* wieder regelmäßig auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße zu Gast. Arjen Robben hielt sich an seiner alten Wirkungsstätte fit, nun ist auch klar wieso. Der 36-Jährige wird nach einem Jahr Pause vom Profifußball noch einmal angreifen - einen neuen Verein hat er bereits.

Arjen Robben: FC-Bayern-Legende mit Mega-Ankündigung - 36-Jähriger gibt Comeback

Der Niederländer kündigte vor Kurzem an, Ende des Monats mit seiner Familie zurück in die Heimat zu ziehen. Doch dabei war noch überhaupt nicht klar, dass der Umzug des Bayern-Stars einen sportlichen Hintergrund hat. Der Vizeweltmeister von 2010 kehrt nach achtzehn Jahren zu seinem Jugendverein FC Groningen zurück. Dies teilte der niederländische Erstligist am Samstagnachmittag per Videobotschaft auf seinen Social-Media-Kanälen mit.

Arjen Robben: Nur ein Jahr Ruhestand für Bayern-Ikone - Jugendklub freut sich auf Star

Im Jahr 2002 verließ er seinen Heimatklub als Teenager Richtung PSV Eindhoven, wo er nach zwei Jahren für 18 Millionen Euro zum FC Chelsea wechselte. Nach zwei englischen Meisterschaften und einem Pokalsieg wechselte er für 35 Millionen Euro zu Real Madrid, wo er in zwei Jahren einmal den Titel in der spanischen Liga holte. Erst 2009 wechselte Robben in die Bundesliga* zum FC Bayern*, wo die spätere Vereins-Ikone zehn Jahre verbrachte und zahlreiche Titel* sammelte.

Nach einem Jahr Ruhestand wird der 36-jährige Robben mit seinem ausgeprägten Bewegungsdrang wieder in großen Stadien auflaufen. Zuletzt war Robben auf den Münchner Fußballplätzen unterwegs, allerdings als Trainer der Jugend des TSV Grünwald*, wo sein Sohn bis zuletzt spielte. Dass das Heimweh den Niederländer einholt, ist kein Wunder. Bereits sein Vater Hans Robben lief zwei Jahre für den FC Groningen auf.

Arjen Robben: „Jetzt ist es meine Mission“ - Niederländer will in der Heimat angreifen

„Der Verein kann in dieser Zeit alle Hilfe gebrauchen, die er in der Corona-Krise bekommen kann. Ich habe selbst an vielen Aktionen teil genommen und überlegt, was ich darüber hinaus tun kann“, meinte Robben. „Es begann zu kitzeln, und jetzt ist es meine Mission. Ich arbeite an meinem Comeback als Fußballer.“ Sollte der scheinbar nimmermüde Robben fit bleiben, könnte er auch in der Eredivisie noch einmal zum Helden werden. (ajr) 

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Sina Schuldt

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