WM-Testspiele

Brasilien schlägt Russland - Frankreich verliert

Die Brasilianer siegten in Russland klar mit 3:0. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP
1 von 5
Die Brasilianer siegten in Russland klar mit 3:0. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP
Kolumbien besiegte überraschend die Franzosen mit 3:2. Foto: Michel Euler/AP
2 von 5
Kolumbien besiegte überraschend die Franzosen mit 3:2. Foto: Michel Euler/AP
Englands Marcus Rashford (l) setzt sich gegen Matthijs de Ligt aus den Niederlanden durch. Foto: Nick Potts/PA Wire
3 von 5
Englands Marcus Rashford (l) setzt sich gegen Matthijs de Ligt aus den Niederlanden durch. Foto: Nick Potts/PA Wire
Blerim Dzemaili traf für die Schweizer. Foto: Angelos Tzortzinis.
4 von 5
Blerim Dzemaili traf für die Schweizer. Foto: Angelos Tzortzinis.
Edinson Cavani (r) erzielte einen Treffer für Uruguay. Foto: COLOR CHINA PHOTO/AP
5 von 5
Edinson Cavani (r) erzielte einen Treffer für Uruguay. Foto: COLOR CHINA PHOTO/AP

Brasilien schlägt Russland und ist bereit für das Testspiel gegen Weltmeister Deutschland am Dienstag. Knapp drei Monate vor Beginn der WM gewannen am Freitag auch England und Argentinien. Frankreich unterlag hingegen überraschend.

Moskau (dpa) - Vier Tage vor dem Kräftemessen mit Weltmeister Deutschland hat sich Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft mühelos in einem Testspiel bei WM-Gastgeber Russland durchgesetzt. Die Seleção gewann im Moskauer Luschniki-Stadion auch ohne den verletzten Superstar Neymar 3:0 (0:0).

Argentinien setzte sich 2:0 (0:0) gegen Italien durch, England mit 1:0 (0:0) gegen die Niederlande. Vize-Europameister Frankreich musste sich trotz einer Zwei-Tore-Führung Kolumbien noch mit 2:3 (2:1) geschlagen geben.

Miranda (53. Minute), Philippe Coutinho (62./Foulelfmeter) und Paulinho (66.) trafen knapp drei Monate vor dem WM-Start für den fünfmaligen Weltmeister Brasilien, der ohne aktuelle Bundesligaprofis antrat. Vor allem in der zweiten Halbzeit bestimmte die Mannschaft von Nationaltrainer Tite gegen die defensiv eingestellten Russen das Geschehen. Bei der Sbornaja von Coach Stanislaw Tschertschessow saß der ehemalige Schalker Roman Neustädter auf der Bank, der Ex-Kölner Konstantin Rausch war nicht dabei.

Russland eröffnet am 14. Juni gegen Saudi-Arabien die WM. In Gruppe A treten sie außerdem gegen Ägypten und Uruguay an. Brasilien beginnt drei Tage später in Gruppe E gegen die Schweiz und ist außerdem gegen Serbien und Costa Rica gefordert. Im nächsten WM-Test muss Brasilien am Dienstag (20.45 Uhr) im Berliner Olympiastadion gegen die DFB-Elf ran. Es ist das erste Aufeinandertreffen der A-Nationalteams seit dem historischen 7:1-Sieg Deutschlands im Halbfinale der WM 2014.

Jesse Lingard von Manchester United erzielte in Amsterdam in der 59. Minute das entscheidende Tor für die Engländer. Three-Lions-Trainer Gareth Southgate hatte sich jüngst über die Qualität seiner Auswahlspieler beklagt. Von vier Torwart-Kandidaten erhielt Jordan Pickford vom FC Everton den Vorzug. Vor dem Spiel waren 90 englische Fans wegen Ausschreitungen festgenommen worden.

In Manchester setzte sich Argentinien im Duell der ehemaligen Weltmeister dank der späten Treffer von Ever Banega (75.) und Manuel Lanzini (85.) gegen Italien durch. Superstar Lionel Messi saß bei den Südamerikanern nur auf der Bank. Bei den Italienern, die in Russland nicht dabei sind, kehrte Torwart-Legende Gianluigi Buffon zurück.

Der ehemalige Weltmeister Frankreich kassierte gegen den WM-Rivalen Kolumbien hingegen eine bittere Niederlage. Das Team von Trainer Didier Deschamps unterlag nach früher 2:0-Führung im Stade de France im Pariser Vorort Saint Denis noch. Die Treffer für den Vize- Europameister erzielten Olivier Giroud (11. Minute) und Thomas Lemar (26.). Für Kolumbien trafen Luis Muriel (28.), Radamel Falcao (62.) und Juan Quintero (85./Foulelfmeter).

WM-Teilnehmer Schweiz gewann gegen die von Michael Skibbe trainierte Auswahl Griechenlands, die in Russland nicht dabei ist, nach einem Treffer von Blerim Dzemaili vom FC Bologna in der 59. Minute mit 1:0 (1:0). Die Stürmerstars Luis Suárez und Edinson Cavani führten Uruguay zum 2:0 (2:0) gegen Tschechien. Suárez brachte das Team von Trainer Óscar Tabárez im Guangxi Sports Center in China bereits in der 10. Minute per Elfmeter in Führung. Cavani erhöhte in der 37. Minute per Fallrückzieher zum Endstand.

Teamprofil Russland auf fifa.com

Teamprofil Brasilien auf fifa.com

Fußball-WM in Russland

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Geld

Das waren die zwölf erfolgreichsten Deals aus "Die Höhle der Löwen"

Die letzte Folge der vierte Staffel flimmerte Mitte November über die Bildschirme - hier sehen Sie zwölf Startups, die nach ihrem Deal den Durchbruch …
Das waren die zwölf erfolgreichsten Deals aus "Die Höhle der Löwen"
Karriere

Ranking: Die elf besten Arbeitgeber Deutschlands 2019

Arbeitnehmer wollen heute genau wissen, für wen sie arbeiten. Doch in welchen Unternehmen fühlen sich Mitarbeiter wohl? Ein Jobportal hat jetzt die …
Ranking: Die elf besten Arbeitgeber Deutschlands 2019
Nienburg

„Nikolausspektakel“ und „Zwergenweihnacht“ in Hoya

Zwei Tage lang feierte Hoya am Wochenende Weihnachtsmarkt, aufgeteilt in das „Nikolausspektakel“ am Samstag und die „Zwergenweihnacht“ am Sonntag. …
„Nikolausspektakel“ und „Zwergenweihnacht“ in Hoya
Reisen

Jetzt die zehn schönsten Sonnenziele für die kalte Jahreszeit bereisen

Jetzt beginnt die frostige Jahreszeit: Aber warum frieren und Trübsal blasen, wenn es in anderen Breitengraden schön warm ist und die Sonne scheint?
Jetzt die zehn schönsten Sonnenziele für die kalte Jahreszeit bereisen

Meistgelesene Artikel

Offiziell: USA-Spiel des FC Barcelona verlegt

Offiziell: USA-Spiel des FC Barcelona verlegt

Niko Kovac staucht drei Profis vorm Team zusammen - einer bekommt es heftig ab

Niko Kovac staucht drei Profis vorm Team zusammen - einer bekommt es heftig ab

Eintracht: Entscheidung über Wechsel von Stürmer Luka Jovic gefallen? 

Eintracht: Entscheidung über Wechsel von Stürmer Luka Jovic gefallen? 

Löw über Neuer im Tor der Nationalmannschaft: „Eingeplant als Nummer eins bis ...“

Löw über Neuer im Tor der Nationalmannschaft: „Eingeplant als Nummer eins bis ...“