Noch vier Spieltage

Der Bundesliga-Abstiegskampf wird immer dramatischer

Darmstadt gewann beim HSV und ist trotzdem so gut wie abgestiegen. Foto: Daniel Reinhardt
1 von 6
Darmstadt gewann beim HSV und ist trotzdem so gut wie abgestiegen. Foto: Daniel Reinhardt
Vier Spiele bleiben dem FC Ingolstadt noch für das kleine Wunder. Foto: Armin Weigel
2 von 6
Vier Spiele bleiben dem FC Ingolstadt noch für das kleine Wunder. Foto: Armin Weigel
Der HSV muss weiterhin um den Klassenverbleib zittern. Foto: Daniel Reinhardt
3 von 6
Der HSV muss weiterhin um den Klassenverbleib zittern. Foto: Daniel Reinhardt
Augsburg verlor trotz 1:0-Führung mit 1:3 in Frankfurt. Foto: Hasan Bratic
4 von 6
Augsburg verlor trotz 1:0-Führung mit 1:3 in Frankfurt. Foto: Hasan Bratic
Immerhin: Die Mainzer nahmen einen Punkt mit aus München. Foto: Andreas Gebert
5 von 6
Immerhin: Die Mainzer nahmen einen Punkt mit aus München. Foto: Andreas Gebert
Frust bei Luiz Gustavo und Mario Gomez: Wolfsburg verlor in Berlin mit 0:1. Foto: Annegret Hilse
6 von 6
Frust bei Luiz Gustavo und Mario Gomez: Wolfsburg verlor in Berlin mit 0:1. Foto: Annegret Hilse

Düsseldorf - Noch vier Spieltage sind in der Bundesligasaison 2016/17 zu absolvieren. Und die Dramatik nimmt zu, speziell im Kampf gegen die Zweitklassigkeit.

Beim SV Darmstadt 98 haben sie den Gang in die fußballerische Zweitklassigkeit längst akzeptiert.

"Wir sind zu 99,9 Prozent abgestiegen", kommentierte Mannschaftskapitän Aytac Sulu den Status quo - und das trotz der ersten Saison-Auswärtszähler, die das Team von Trainer Torsten Frings mit dem 2:1 beim Hamburger SV holte. Die Hessen haben nichts mehr zu verlieren; und genau das scheint ihnen die Leichtigkeit zu geben, die anderen Bundesligavereinen in der entscheidenden Phase augenscheinlich abhanden kommt.

Dem HSV zum Beispiel. Aber auch dem VfL Wolfsburg, der nach dem 0:1 bei Hertha BSC mehr denn je befürchten muss, dass die Spielzeit 2016/17 böse endet. "Es geht bis zum letzten Spieltag", sagte HSV-Chefcoach Markus Gisdol am Sky-Mikrofon - stellvertretend für die Clubs, die sich im immer dramatischeren Abstiegskampf befinden. Vor den abgeschlagenen Darmstädtern (21 Punkte) befinden sich der FC Ingolstadt (28), der FC Augsburg (32) nach dem 1:3 in Frankfurt, der HSV, Wolfsburg und der FSV Mainz (alle 33) am Rande eines Abgrunds, in den keiner stürzen möchte.

"Vom Kopf her wie gelähmt" habe seine Elf gegen Darmstadt gespielt, befand Gisdol. Sein Wolfsburger Kollege Andries Jonker bemühte im Anschluss an die unglückliche Niederlage bei Hertha BSC die Fußball-Psychologie: "Jungs, wenn wir in der Lage sind, in Berlin so ein Spiel abzuliefern, machen wir weiter und schaffen es, in der Bundesliga zu bleiben, glaubt es mir."

Der Glaube allein wird es nicht unbedingt möglich machen angesichts des schweren Restprogramms des deutschen Meisters von 2009. Gegen die Bayern, dann in Frankfurt und gegen Mönchengladbach, die beide noch um die Europa League fighten - und am 20. Mai ein mögliches Abstiegs-Endspiel gegen den HSV: Das sind erhebliche Herausforderungen.

Wolfsburgs Manager Olaf Rebbe will sich am Konkurrenten Mainz orientieren: "Mainz hat es geschafft, das können wir uns zum Vorbild nehmen", meinte er zum bemerkenswerten 2:2 der Rheinhessen in München. Durch Bojan Krkić und Daniel Brosinski führten die mutig auftretenden Mainzer beim Rekordmeister sogar zweimal. Der Punktgewinn bescherte ihnen immerhin Rang 13 in der Tabelle.

"Das war für uns ein absoluter Big Point im Abstiegskampf", sagte FSV-Manager Rouven Schröder. Er spürt im Team von Coach Martin Schmidt "pure Überzeugung und Leidenschaft" auf dem Weg zum Klassenverbleib - Eigenschaften, die beim FC Ingolstadt gleichfalls vorhanden sind. Dennoch schlurften die Profis der Oberbayern nach dem 2:4 gegen Bremen geknickt und mit hängenden Köpfen aus dem Stadion.

Verflogen ist die Zuversicht nach der Optimalausbeute der Englischen Woche mit Siegen gegen Mainz, in Augsburg und gegen Darmstadt. Die jüngsten Niederlagen in Wolfsburg und gegen Werder machen wohl ein kleines Fußball-Wunder nötig. Aktuell herrscht bei vier Punkten Abstand auf den Relegationsplatz Trotz und Zweckoptimismus. Verteidiger Florent Hadergjonaj: "Es ist noch alles möglich." Und sein Teamkollege Max Christiansen rechnete vor: "Es sind noch vier Spiele und zwölf Punkte zu holen." Korrekte Fakten; die Realität aber sieht anders aus.

Hintergründe zum 30. Spieltag bei bundesliga.de

dpa

Nienburg

„Hoya ist mobil“ 2017

Hoya - „Hoya ist mobil“ hieß es Donnerstag bei der großen Fahrradrallye in der Samtgemeinde Hoya, an der zahlreiche Erwachsene und Kinder teilnahmen.
„Hoya ist mobil“ 2017
Reisen

Das sind die zehn lustigsten Schilder im Urlaub

Wer auf Reisen unterwegs ist, erlebt so einiges. Am Wegesrand treffen Urlauber auf Hinweise, die, obwohl ernst gemeint, doch oft etwas komisch sind. …
Das sind die zehn lustigsten Schilder im Urlaub
Karriere

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Flip-Flops, Shorts und T-Shirt - ist das im Büro angemessen? Unsere Fotostrecke zeigt die zehn größten No-Gos beim Business-Outfit.
Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer
Reisen

Mit dem Rad entlang der jungen Donau

Die Donau kennt jeder. Die junge Donau vielleicht nicht. So nennt sich ein Teil des großes Stroms, von der Quelle gut 200 Kilometer gen Osten. Am …
Mit dem Rad entlang der jungen Donau

Meistgelesene Artikel

Dank Messi und Neymar: 29. Pokalerfolg für Barcelona

Dank Messi und Neymar: 29. Pokalerfolg für Barcelona

Bayern ausgestochen? Bernardo Silva zu Manchester City

Bayern ausgestochen? Bernardo Silva zu Manchester City

Probleme zwischen Watzke und Tuchel - Hitzfeld: „Das wäre fatal“

Probleme zwischen Watzke und Tuchel - Hitzfeld: „Das wäre fatal“

HSV-Fans klauen Latte aus dem Stadion

HSV-Fans klauen Latte aus dem Stadion

Kommentare