Geknackt

Simon Terodde: HSV-Stürmer bezwingt zwanzig Jahre alten Rekord von 122 Toren

Tabellenführung nach dem 4:3-Sieg in Paderborn: HSV-Mann Simon Terodde knackt einen zwanzig Jahre alten Torrekord. 122 Treffer in der eingleisigen zweiten Fußball-Bundesliga sind ein Spitzenwert.

  • Hamburger SV* gewinnt 4:3 beim SC Paderborn 07.
  • HSV-Stürmer Simon Terodde stellt einen Rekord für die zweite Fußball-Bundesliga auf.
  • Hamburger* Tabellenführer dank zweitem Sieg im zweitem Spiel.

Update vom Dienstag, 29. September 2020, 09:45 Uhr: HamburgSimon Terodde (32) hat sich beim 4:3-Sieg des Hamburger SV beim SC Paderborn 07 zu einem Rekord geballert. Am Montagabend, 28. September 2020, um 21:42 Uhr war es soweit. Klaus Gjasula (30), der Mittelfeldabräumer vom Hamburger SV, überspielt mit einem klugen Pass das gesamte Mittelfeld des SC Paderborn 07. Über Jeremy Dudziak (25) und Manuel Wintzheimer (21) kommt der Ball zu Simon Terodde. Aus kurzer Distanz schiebt der HSV-Stürmer zum zwischenzeitlichen 3:3 ein.

Fußballspieler: Simon Terodde
Geboren:2. März 1988 (Alter 32 Jahre), Bocholt
Größe:1,92 m
Gewicht:83 kg
Aktuelles Team:Hamburger SV (#9/Stürmer)
Beitrittsdaten:1. Januar 2018 (1. FC Köln), 2016 (VfB Stuttgart), 2014 (VfL Bochum), 2011 (1. FC Union Berlin), 2009 (1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf), 2007 (MSV Duisburg)

HSV: Stürmer Simon Terodde schnappt sich zwanzig Jahre alten Rekod

Es war sein 122. Tor in der zweiten Fußball-Bundesliga. Damit stellt er einen zwanzig Jahre alten Rekord von Sven Demandt ein. Der 55-Jährige ist mittlerweile Trainer bei der SpVG Frechen 20 (Mittelrheinliga) in und erzielte am Sonntag, 3. Dezember 2000, sein 121. und letztes Tor in der zweiten Fußball-Bundesliga.

HSV-Stürmer Simon Terodde holt sich den Rekord für die meisten Trefffer in der zweiten Fußball-Bundesliga.

Mit Dieter Schatzschneider (154 Tore) und Karl-Heinz Mödrath (151) gibt es zwei Stürmer, die mehr Treffer erzielt haben. Sie waren jedoch aktiv, als die Liga noch zweigleisig ausgetragen wurde. Das bedeutet, dass es mehr Spiele gab und die Qualität der Liga nicht so hoch war. In den Jahren 1974 bis 1981 traten insgesamt vierzig Vereine in der zweiten Fußball-Bundesliga an. Auch Theo Gries (123) hat noch einen mehr Treffer. Er trat jedoch in einer Liga mit zwanzig Vereinen an.

HSV gewinnt wildes Spiel beim SC Paderborn 07 mit 4:3: Zwei Spieltage, zwei Siege

Der Hamburger SV, der bald in der Telekom-Arena statt im Volksparkstadion spielen könnte*, kann sich nicht nur über diesen historischen Rekord freuen, sondern auch direkt über drei Punkte. Damit ist der HSV der einzige Verein in der zweiten Fußball-Bundesliga, der mit zwei Siegen in die Saison starten konnte und grüßt von der Tabellenspitze. Es war ein verrücktes Match in Paderborn. Die Rothosen gingen durch Tore von Manuel Wintzheimer (14. Minute) und Simon Terodde (24. Minute) mit 2:0 in Führung.

Dann litt die Mannschaft unter einem kollektiven Blackout. Zwischen der 34. und der 38. Spielminute drehte der SC Paderborn 07 das Spiel komplett. Dennis Srbeny (26) per Elfmeter und zweimal Chris Führich (22) besorgten die Treffer. Mit einem 3:2-Rückstand aus Sicht des Hamburger SV ging es in die Kabine.

Dank Torrekord von HSV-Stürmer Simon Terodde: Hamburger SV ist Tabellenführer in der zweiten Fußball-Bundesliga

HSV-Cheftrainer Daniel Thioune wechselte in der Halbzeitpause nicht. Er vertraute dem Personal, das zu Spielbeginn souverän eine 2:0-Führung heraus gespielt hatte. Allerdings trat der Hamburger SV jetzt disziplinierter und konzentrierte auf. Dem rekordbringenden Ausgleich durch Simon Terodde folgte die erneute Führung für die Rothosen. Wintzheimer wird im Strafraum von Paderborn gelegt. Elfmeter. Der eingewechselte Aaron Hunt besorgt in der 82. Spielminute das 4:3. Es sollte der Endstand bleiben.

Hamburger SV bissig in Paderborn: HSV-Gladiator Gjasula will Ex-Kollegen Punkte stehlen

Erstmeldung vom Freitag, 25. September 2020, 14:12 Uhr: Hamburg – Das Auswärtsspiel beim SC Paderborn 07 ist das zweite Topspiel in Folge für den Hamburger SV. Die Hanseaten haben ein enorm schweres Auftaktprogramm. Nach dem Sieg gegen Fortuna Düsseldorf* in Hamburg geht es erneut gegen einen Absteiger, der zu den Aufstiegsaspiranten zählt. Für HSV-Mittelfeldabräumer Klaus Gjasula* (30) wird es ein besonders emotionales Spiel. Für ihn geht es am Montag, 28. September 2020, um 20:30 Uhr gegen seinen Ex-Verein.

Fußballverein:Hamburger SV
Cheftrainer:Daniel Thioune
Gründung:29. September 1887, Hamburg
Farben:Blau-Weiß-Schwarz
Kapazität:57.000
Ligen:DFB-Pokal, 2. Fußball-Bundesliga

Hamburger SV zu Gast beim SC Paderborn 07: Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga – HSV-Spieler Klaus Gjasula gegen Ex-Verein

HSV-Spieler Klaus Gjasula gehört neben Innenverteidiger Toni Leistner (30) und Stürmer Simon Terodde (32) zur ablösefrei verpflichteten neuen Achse beim Hamburger SV. Klaus Gjasula soll als defensiver Mittelfeldspieler die Angriffe des Gegners im Keim ersticken. Dabei geht er mitunter rigoros zur Sache. Mit 17 gelben Karten in nur einer Saison hält er einen Bundesliga-Rekord.

HSV-Spieler Klaus Gjasula stellte den Rekord für die meisten gelben Karten in einer Saison auf, als er noch für den SC Paderborn spielte. Beim Hamburger SV will er sich bessern. (24hamburg.de-Montage)

Den hat HSV-Mittelfeldabräumer Klaus Gjasula aufgestellt, als er in der Saison 2019/2020 für den SC Paderborn 07 die Grätsche auspackte, berichtet 24hamburg.de/hsv. Das kommende Spitzenspiel zwischen dem Hamburger SV und seinem Ex-Verein wird für ihn ganz besonders emotional. Sportlich wird es schwieriger als gegen Fortuna Düsseldorf, prophezeit Klaus Gjasula auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Der SC Paderborn 07 sei „ein richtiger Gradmesser für uns.“

Hamburger SV und SC Paderborn 07 kämpfen um den Aufstieg: Rekordhalter Klaus Gjasula will weniger gelbe Karten kriegen

Am ersten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der SC Paderborn 07 bei Holstein Kiel mit 1:0 verloren. Es war das gewohnte Spiel eines Favoriten bei einem vermeintlichen Underdog. Die Kieler standen tief und ließen den SC Paderborn 07 kommen. Gegen eine gut organisierter Defensive fiel den Paderbornern aber wenig ein. Wenn der Hamburger SV am Montag, 28. September 2020, beim SC Paderborn 07 um 20:30 Uhr zu Gast ist, wird das Spiel anders laufen. Beide Vereine sind um Spielkontrolle und Offensive bemüht.

Im Brennpunkt wird dabei HSV-Spieler Klaus Gjasula stehen. Im Interview mit der Rautenperle* kündigte der 30-Jährige an: „Ich will an meinem Spiel nicht viel verändern. Aber ich will lernen, nicht so viele Gelbe Karten einzufangen. Eine einstellige Zahl wäre ein Erfolg.“ Bislang ist ihm das gut gelungen. Weder beim DFB-Pokalspiel in Dresden, noch beim Heimsieg gegen Düsseldorf hat sich der Mittelfeldabräumer eine gelbe Karte eingehandelt.

HSV-Defensive: Josha Vagnoman verletzt, Toni Leistner gesperrt – Cheftrainer Daniel Thioune muss umstellen

Ob das Klaus Gjasula auch bei einem so emotionalen Spiel gelingen wird? Gegen Fortuna Düssseldorf tat er, wofür er geholt wurde. Er machte im Mittelfeld das Zentrum dicht und leitete seinen jungen Nebenmann Amadou Onana (19) an. Eine bewährte Variante, die HSV-Cheftrainer Daniel Thioune* auch beim SC Paderborn 07 probieren dürfte.

Seine Abwehr muss HSV-Cheftrainer Daniel-Thioune allerdings umbauen. Die Innenverteidiger Stephan Ambrosius (21) und Moritz Heyer (25) sind gesetzt. Auch weil Toni Leistner (30) noch gesperrt und Rick van Drongelen* (21) verletzt ist. Die linke Abwehrseite gehört HSV-Kapitän Tim Leibold* (26). Doch auf rechts hat sich eine Lücke aufgetan. HSV-Juwel Josha Vagnoman (19) hat sich im Training einen Bänderriss zugezogen und fehlt mehrere Wochen. Für ihn dürfte Jan Gyamerah (25) beginnen.

In Paderborn freut sich deren Trainer Steffen Baumgart auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Spieler Klaus Gjasula. „Auf Klaus halte ich große Stücke. Ein Musterprofi, als Spieler und Mensch herausragend. „Klaus hilft jeder Mannschaft“, sagt er gegenüber der Rautenperle. Vielleicht hält sich nach Abpfiff die Freude aber doch in Grenzen. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

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