Bundesliga Samstagsspiele

Abstieg rückt für HSV und Köln näher - Kovac verliert

Stuttgarts Benjamin Pavard (M) und Daniel Ginczek (l) jubeln nach dem Tor zum 1:0. Foto: Marijan Murat
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Stuttgarts Benjamin Pavard (M) und Daniel Ginczek (l) jubeln nach dem Tor zum 1:0. Foto: Marijan Murat
Hoffenheims Nico Schulz (r) und Torschütze Hoffenheims Adam Szalai (verdeckt) freuen sich über das 2:0. Foto: Sebastian Gollnow
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Hoffenheims Nico Schulz (r) und Torschütze Hoffenheims Adam Szalai (verdeckt) freuen sich über das 2:0. Foto: Sebastian Gollnow
Leverkusens Mannschaft bejubelt das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Federico Gambarini
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Leverkusens Mannschaft bejubelt das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Federico Gambarini
Herthas Torschütze Davie Selke (r) jubelt über einen Treffer gegen den FC Köln. Foto: Ralf Hirschberger
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Herthas Torschütze Davie Selke (r) jubelt über einen Treffer gegen den FC Köln. Foto: Ralf Hirschberger
Bayerns David Alaba jubelt über sein Traumtor zum 4:1. Foto: Sven Hoppe
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Bayerns David Alaba jubelt über sein Traumtor zum 4:1. Foto: Sven Hoppe

Im Spiel des Tabellenvierten gegen den Fünften feiert Leverkusen einen wichtigen Erfolg gegen Frankfurt. Im Mittelpunkt steht jedoch Noch-Eintracht-Coach und Bald-Bayern-Trainer Niko Kovac. Die Münchner freuen sich am Abend gegen Gladbach über einen Kantersieg.

Berlin (dpa) - Ernüchterung statt neues Lebenszeichen: Der Hamburger SV hat eine Woche nach dem Hoffnung bringenden Sieg gegen den FC Schalke 04 einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen.

Die Hamburger unterlagen bei 1899 Hoffenheim 0:2 (0:2). Auch für den 1. FC Köln wird es durch das 1:2 (1:0) bei Hertha BSC am Tabellenende immer düsterer.

Einen Tag nach der Bekanntgabe seines Wechsels zum FC Bayern München unterlag Trainer Niko Kovac mit Eintracht Frankfurt 1:4 (1:1) bei Bayer Leverkusen. Die Bayern gewannen nach Rückstand noch 5:1 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach. Der VfB Stuttgart trennte sich 1:1 (0:0) von Hannover 96.

In Leverkusen bekamen die Fans ein besonderes Tor zu sehen. Nationalspieler Julian Brandt traf in der 20. Minute ausnahmsweise mal mit dem Kopf. Die Freude darüber währte bei der Werkself jedoch nicht lange. Marco Fabián glich drei Minuten später für die Eintracht aus. In der Schlussphase kam dann der große Auftritt von Kevin Volland. Der Stürmer schoss Bayer 04 mit einem Hattrick (71./77./88.) zum wichtigen Sieg im Rennen um die Champions-League-Plätze.

Eine Woche nach dem Gewinn der 28. deutschen Meisterschaft machte der FC Bayern einfach weiter. Dank Sandro Wagner (37./41. Minute) drehten die Münchner die Partie noch vor der Pause. Josip Drmic (9.) hatte Gladbach früh in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel erzielten Thiago (51.), David Alaba (67.) und Robert Lewandowski (82.) die weiteren Tore für den FCB.

Den ersten Torjubel am Nachmittag gab es in Sinsheim. Schiedsrichter Harm Osmers gab den Treffer von Benjamin Hübner in der 9. Minute jedoch nach Einsatz des Video-Assistenten wegen einer Abseitsstellung nicht. Das Tor von Serge Gnabry neun Minuten später zählte dann aber. Und die Gastgeber legten nach: Adam Szalai erzielte das 2:0 (27.).

Vom HSV war von dem großen Aufbäumen, das die Norddeutschen noch beim 3:2-Sieg gegen den FC Schalke 04 gezeigt hatten, nichts zu sehen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt vor dem Aufeinandertreffen des FSV Mainz 05 (27 Punkte) auf Platz 16 mit dem einen Rang besser platzierten SC Freiburg (30 Punkte) am Montag fünf Punkte.

Eine Woche nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Mainz sorgte Leonardo Bittencourt bei den Kölnern kurzzeitig für neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. Der flinke Offensivmann schoss den FC in Berlin nach einer knappen halben Stunde mit 1:0 nach vorne. Nach der Pause drehten die Gastgeber jedoch auf und mit einem Doppelschlag das Spiel. Davie Selke stellte binnen vier Minuten mit zwei Toren auf 2:1 (49./53.).

Im Aufsteiger-Duell brachte Erik Thommy den VfB mit einem sehenswerten Distanzschuss mit 1:0 in Führung. Niclas Füllkrug rettete Hannover per Kopf in der Nachspielzeit einen Punkt. Mit 39 Zählern ist Stuttgart dennoch so gut wie gerettet. Auch für Hannover sieht es mit 36 Punkten gut aus, was mindestens ein weiteres Jahr Erstklassigkeit angeht.

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