J-League: Keine Spiele bis April

Tokio - Das schwere Erdbeben und die Atom-Katastrophe haben in Japan weiterhin auch Auswirkungen auf den Sportbetrieb: In der japanischen Fußball-Liga wird es bis Anfang April keine Spiele mehr geben.

Die J-League verlängerte die Frist wegen der Erdbebenkatastrophe und deren Folgen. Zunächst hatte der Liga-Verband alle für diesen Monat geplanten Partien abgesagt. Die Vertreter führender Clubs haben sich am Dienstag in Tokio getroffen und auch die für den 2. und 3. April geplanten Spiele abgesagt, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

Vor diesem Atomkraftwerk zittert die Welt: Das Akw Fukushima I (250 Kilometer nördlich von Tokio in der Stadt Okuma) an der japanischen Küste wurde durch das Jahrhundert-Erdbeben und den anschließenden Tsunami schwer beschädigt. © AP
Die Lage in Fukushima (Satellitenaufnahme) spitzt sich aktuell weiter zu: In dem AKW gab es eine zweite Explosion, in Block 2 waren Brennstäbe zwischenzeitlich ohne Wasser. © AP/GeoEye
Am 17. November 1970 ging der vom Stromversorger Tokyo Electric Power Company (Tepco) betriebene Siedewasserreaktor mit einer Bruttoerzeugungskapazität von 460 Megawatt ans Netz und lieferte seit März 1971 komerziell Strom. © AP
Immer wieder gab es Pannen: 2006 trat radioaktiver Dampf aus einem Rohr aus, 2002 wurden Risse in Wasserrohren entdeckt. © AP
Im Jahr 2000 musste ein Reaktor wegen eines Lochs in einem Brennstab abgeschaltet werden. Und im September 2002 musste der Betreiber Tepco in einem Vertuschungsskandal einräumen, Berichte über Schäden jahrelang gefälscht zu haben.   © AP
Eine Explosion im Fukushima-AKW. Das Bild stammt vom Montag, 14. März. © AP
Der Reaktor 1 des Kernkraftwerks vor (links) und nach dem Erdbeben mit anschließendem Tsunami. © AP
Links im Bild: Der beschädigte Reaktor 1 des AKW Fukushima I. © AP
Links: Der beschädigte Reaktor 3 des AKW Fukushima I. In diesem hat sich am Samstag eine Explosion ereignet. © AP
Links: Der beschädigte Reaktor 3 des AKW Fukushima I. In diesem hat sich am Samstag eine Explosion ereignet. © AP
Ein Techniker hält im Umkreis des AKW Fukushima I einen Geiger-Zähler an ein Kind, um dieses auf radioaktive Strahlung zu überprüfen. © AP
Im Umkreis des AKW Fukushima I werden Menschen versorgt.  © AP
Techniker überprüfen einen Mann und ein Kind auf radioaktive Strahlung.  © AP
Ein Techniker überprüft einen älteren Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann und seinen  Hund auf radioaktive Strahlung. © AP
Techniker überprüfen einen Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann und ein Kind auf radioaktive Strahlung. © AP
Soldaten evakuieren eine ältere Frau im Umkreis des AKW Fukushima. © AP
Soldaten im Umkreis des AKW Fukushima. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann auf radioaktive Strahlung. © dpa
Soldaten im Umkreis des AKW Fukushima. © dpa
Japaner verfolgen im Fernsehen einen Bericht über die Lage am AKW Fukushima. © dpa

Zudem seien die Heimspiele der japanischen Vereine in der asiatischen Champions League verschoben worden. Betroffen sind die Partien Nagoya Grampus gegen Al-Ain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kashima Antlers gegen den australischen Spitzenclub Sydney FC.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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