Kevin Kuranyi: DFB-Elf kann Großes erreichen

Kevin Kuranyi
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Kevin Kuranyi ist überzeugt, dass die DFB-Elf Großes erreichen kann.

Unterföhring - Kevin Kuranyi spielt in den Planungen von Joachim Löw seit seinem Fehler keine Rolle mehr. Dennoch verfolgt er das Geschehen in der DFB-Elf intensiv und hofft auf ein Comeback.

Der frühere Nationalspieler Kevin Kuranyi hat sich im exklusiven Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD positiv über die DFB-Elf geäußert. „Ich freue mich sehr über die Entwicklung. Mit vielen jungen Spielern, die jetzt Nationalspieler sind, habe ich zusammengespielt. Die haben es sich alle sehr verdient“, sagte Kuranyi und fügte hinzu: „Sie haben eine Entwicklung genommen, von der andere Nationalmannschaften nur träumen können. Nach Spanien ist es der beste Fußball, der momentan gespielt wird. Sie haben die Möglichkeit, etwas Großes zu erreichen.

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Das sind die neuen Nutella-Boys: Laut "Sport Bild" darf unter anderem Benedikt Höwedes bald im Fernsehen sein Brot schmieren
Bei Schalke 04 gehört Höwedes bereits zu den Stützen des Teams
Bei Schalke 04 gehört Höwedes bereits zu den Stützen des Teams
Auch Mesut Özil soll der Kampagne vor der WM sein Gesicht geben
Auch Mesut Özil soll der Werbekampagne vor der WM sein Gesicht geben © dpa
Nutella-Fluch
Er ist der DFB-Überflieger des Jahres 2009 © Getty
Nutella-Fluch
Auch Mats Hummels, bisher Leistungsträger der U21, ist ab sofort Nutella-Boy © Getty
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Mats Hummels © Getty
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...und schließlich mischt auch Manuel Neuer mit, der schon früher im Fernsehen Nutella aufs Brot schmierte © dpa
Süße Haselnusscreme und süße Jung-Nationalspieler - eigentlich eine Kombination, die passt. Doch wie jetzt Jermaine Jones ereilte viele Nutella-Boys nach dem TV-Spot der Karriere-Knick. © dpa
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JERMAINE JONES: Der Schalker durfte in einem TV-Spot ran und auch dreimal für Deutschland in Freundschaftsspielen auflaufen. © dpa
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Dann wurde er von Joachim Löw ausgebootet, entschied sich, zur US-Nationalelf zu wechseln und mit diversen zweifelhaften Äußerungen gegen Löw, seine Kollegen und die deutsche Mentalität die Öffentlichkeit gegen sich aufzubringen. © dpa
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TIM BOROWSKI: Der damalige Bremer Leistungsträger war bei der WM 2006 Deutschlands "zwölfter Mann", wurde immer gleich eingewechselt, wenn Jürgen Klinsmann frischen Schwung brauchte. Mit seiner Vorlage auf Miroslav Klose im Viertelfinale gegen Argentinien brachte er Deutschland in die Verlängerung. © dpa
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Nach seinem zwischenzeitlichen Wechsel zum FC Bayern ist er auch im Verein nur noch Ergänzungsspieler. Und in der Nationalmannschaft längst außen vor. © dpa
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ANDREAS HINKEL: Der Rechtsverteidiger (hinten) war einer der "jungen Wilden" beim VfB Stuttgart und entfesselte entlang der Seitenlinie unter Rudi Völler (r.) auch im DFB-Trikot mächtig Wirbel. Zunächst. © dpa
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Zum FC Sevilla würde er aber wohl nicht noch einmal wechseln. Von 2006 bis 2008 lernte er im sonnigen Spanien die Schattenseiten einer Fußball-Karriere kennen. Inzwischen darf er aber nicht nur im Verein (jetzt SC Freiburg) wieder regelmäßig ran, sondern auch im Deutschland-Jersey. © dpa
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KEVIN KURANYI: Der junge Himmelsstürmer vom VfB Stuttgart debütierte unter Rudi Völler in der Nationalmannschaft und begeisterte auch dort mit Treffern wie am Fließband. © dpa
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Später war er in der Nationalelf nur noch Ergänzungsspieler. Schließlich der Eklat: Als er mal wieder bei einem DFB-Spiel nur einen Tribünenplatz inne hatte, verließ er wortlos das Stadion und wurde von Joachim Löw aus der Nationalmannschaft geworfen. © dpa
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BENJAMIN LAUTH: Er sorgte beim TSV 1860 München für Furore, schoss nicht nur Tore, sondern zog auch Sympathien auf sich und wurde in die Nationalelf berufen. © dpa
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Nach dem Spot kam der große Karriere-Knick. Weder beim HSV, noch beim VfB Stuttgart oder Hannover 96 konnte er an alte Leistungen anknüpfen. Erst seit seiner Rückkehr in die Heimat zum TSV 1860 München läuft's wieder besser bei "Benny-Bomber" - allerdings eben in der zweiten Liga statt in der Nationalelf. © dpa
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TOBIAS WEIS: Nach einer furiosen Hinrunde mit 1899 Hoffenheim hat Joachim Löw auch den "Kraichgau-Gattuso" nominiert. Prompt durfte er sich auf der Mattscheibe auch Haselnusscreme aufs Brot schmieren. © dpa
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Danach konnte er sich zunächst die Nationalelf-Karriere abschmieren und wurde nicht mehr eingeladen. © dpa
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NICHT ABGESCHMIERT: Keiner weiß, wie sie es machen, aber einige scheinen nach einem TV-Spot dem vermeintlichen "Nutella-Fluch" hartnäckig zu trotzen und (noch?) ohne große Karriere-Knicks auszukommen. So etwa Arne Friedrich © dpa
Nutella-Fluch
oder Marcell Jansen. Mal sehen, ob Höwedes, Neuer, Özil und Hummels den Bann brechen können © dpa

Im Hinblick auf eine mögliche Rückkehr in das DFB-Team äußerte sich der Stürmer des russischen Erstligisten Dynamo Moskau zurückhaltend: „Ausgeschlossen ist nichts. Ich habe einen Fehler gemacht und mich dafür viele Male entschuldigt. Mehr kann ich nicht machen.“

Kuranyi: „Ich werde noch ein paar Jahre in Russland spielen“

In Russland hat der frühere Stuttgarter und Schalker Bundesligaprofi seine neue sportliche Heimat gefunden. „Ich bin dort gut angekommen und fühle mich sehr wohl. Die Menschen haben mich von Anfang an gut behandelt. Der Verein macht eine gute Entwicklung. Das hat mir das Zeichen gegeben, länger hier zu bleiben. Ich werde noch ein paar Jahre in Russland spielen. Im Fußball weiß man nicht, was morgen ist. Vielleicht kann ich irgendwann mal zurückkommen“, sagt Kuranyi.

WM 2018 in Russland: Russlands Fußball wird einen großen Schritt

Kuranyi ist überzeugt, dass die russische Premier Liga zukünftig noch stärker wird. „Es wird sehr viel investiert. Ich glaube, es wird eine der besten Ligen werden. Die WM 2018 wird die Entwicklung des russischen Fußballs einen großen Schritt nach vorne bringen“, so der 29-Jährige.

Bundesliga ist Vorbild - Bayern München ist Favorit

Das Geschehen in der Bundesliga verfolgt Kuranyi derweil mit großem Interesse: „Die Bundesliga ist ein Vorbild für alle Ligen. Sie ist gut organisiert und hat viele Fans. Natürlich ist Bayern München der Favorit, aber Schalke hat eine wirklich gute Mannschaft aufgebaut. Sie können auf jeden Fall noch Druck machen. Wer weiß, vielleicht müssen die Bayern am Saisonende noch zittern.“

sid

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