Mainz-Boss Strutz versteht Kritik an Tuchel

Harald Strutz
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Harald Strutz, Klubchef von Mainz 05, versteht die Kritik an seinem Trainer. Trotzdem steht sportlich Tuchel nicht zur Debatte.

Mainz - Mainz-Trainer Thomas Tuchel ist aufgrund seines launischen Auftretens bei Journalisten nicht besonders beliebt. Sein Boss Harald Strutz versteht die Kritik an seinem Trainer.

Klubchef Harald Strutz vom FSV Mainz 05 hat Verständnis für die Kritik am oftmals launenhaften Auftreten seines Trainers Thomas Tuchel. „Mir als Vereinspräsident wäre es lieber, wenn Thomas Tuchel beispielsweise Journalisten gegenüber die Umgänglichkeiten, die ihn sonst auszeichnen, auch unmittelbar nach dem Spiel an den Tag legen könnte. Denn dann wäre die Aufregung über ihn halb so groß. Da ist er, auch für mich, oft nur schwer ansprechbar“, sagte Strutz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Bundesliga: Die besten Sprüche der Hinrunde 2011/2012

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"Wir haben ihm alle die Hände geschüttelt. Bremen ist doch ein sparsamer Verein.“ (Bremens Klub-Chef Klaus Allofs auf die Frage, ob Torjäger Claudio Pizarro ein Geschenk für seinen 150. Bundesliga-Treffer erhalten wird). © dpa
"Er sieht sehr gut aus. Da ist ein Kuss nicht so schlecht.“ (Sportdirektor Frank Arnesen vom Hamburger SV. Der neue HSV-Trainer Thorsten Fink war Arnesen nach dem Ausgleich gegen den VfL Wolfsburg stürmisch um den Hals gefallen). © dpa
"Ich habe vorher gesagt, wenn ich heute kein Tor mache, nehm ich mir ein Taxi und komme nie wieder zurück.“ (Abwehrspieler Khalid Boulahrouz vom VfB Stuttgart (re.), der beim 2:0 beim 1. FC Kaiserslautern erstmals seit sechseinhalb Jahren ein Bundesliga-Tor erzielte). © dpa
"Dietmar Hopp, du Sohn einer Hupe!“ (Spruchband der Dortmunder Fans in Richtung des Hoffenheimer Mäzens nach der Akustik-Affäre) © dapd
"Gegen mangelnde Fußballkompetenz hilft auch keine Hochfrequenz. „ (Spruchband der Augsburger Fans nach der Akustik-Affäre in Hoffenheim). © dapd
"Wenn einer schon flitzt, dann soll er auch etws bieten. Das hat er getan.“ (Bayern-Stürmer Mario Gomez über den nackten Flitzer, der in der Schlussphase des Spiels in Augsburg auf dem Rasen Flickflacks schlug). © dpa
"Die deutschen Journalisten nerven mich schon mit den Fragen, und jetzt kommen die italienischen auch noch.“ (Mario Gomez nach dem 4:0-Sieg des FC Bayern gegen den 1. FC Nürnberg auf die Frage eines italienischen Reporters, ob er Gerd Müllers Bundesliga-Torrekord knacken könne). © doa
"Ich dachte, wir reden über Fußball.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß vor dem Bundesliga-Auftaktspiel Dortmund gegen Hamburg, als das Thema Frauen-WM zur Sprache kam). © dpa
"Er hat seinen Job gemacht. Eine Million hat er jetzt abbezahlt. „ (Präsident Uli Hoeneß von Bayern München über Manuel Neuer, der dem Rekordmeister mit einer starken Parade den 2:1-Sieg beim FC Augsburg rettete). © dpa
"Einen Haftbefehl zu erlassen gegen einen jungen Mann, der am Boden ist, der völlig fertig ist! Mit der albernen Begründung einer Verdunklungsgefahr - der kann gar kein Deutsch. So etwas Unglaubliches habe ich schon lange nicht mehr gehört.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß über die U-Haft für Bayern-Profi Breno). © dpa
"Normalerweise sagt man ja, die Holländer haben einen Riecher für Käse - er hat einen für Tore. Er ist ein Phänomen.“ (Lewis Holtby nach dem 4:0 von Schalke 04 gegen Nürnberg über Torjäger Klaas-Jan Huntelaar). © dapd
"Wer den Charakter der Mannschaft infrage gestellt hat, der hat nicht alle Latten auf dem Zaun.“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach der 5:0-Gala des deutschen Meisters gegen den 1. FC Köln mit Blick auf die Kritik nach dem 1:3 in der Champions League bei Piräus). © dpa
"Ribery ist ein einziger Muskel.“ (Christian Lell von Hertha BSC Berlin im ZDF-Sportstudio über seinen Münchner Gegenspieler Franck Ribery). © dpa
"Wie es jetzt weitergehen soll? Es geht immer weiter. Sollen wir jetzt den 1. FC Köln aus der Bundesliga abmelden?“ (Lukas Podolski nach dem 0:3 des 1. FC Köln bei Hertha BSC). © dpa
"Barca hat Messi, Bayern hat Schweini, wir haben Poldi“ (Kölns Torhüter Michael Rensing nach dem 2:2 beim VfB Stuttgart über den Wert von Nationalspieler Lukas Podolski, dem ein Doppelpack gelang). © dapd
„Es war ein sehr intensives Spiel. Aber ein Mann konnte in diesem intensiven Spiel nicht mitlaufen: Das war der Schiedsrichter. „ (Kölns Trainer St†le Solbakken bei Sky nach dem 2:3 bei Werder Bremen über Schiedsrichter Michael Weiner). © dapd
"Das war kein Spiel für Trainer mit Herzschrittmacher.“ (Kölns Chefcoach St†le Solbakken, der einen Herzschrittmacher trägt, nach dem 4:3-Erfolg beim Hamburger SV). © dpa
"Wenn Lukas gehen sollte, kann er sicher zu einem besseren Verein gehen als zu Schalke.“ (Trainer Stale Solbakken vom 1. FC Köln zum Interesse von Schalke 04 an Lukas Podolski). © dapd
"Ja, um 10, 12, 15 und 17 Uhr.“ (Trainer Stale Solbakken nach der 1:5-Niederlage des 1. FC Köln bei Schalke 04 auf die Frage, ob er am Sonntag trainieren lassen wird) © dapd
"Der Platz war so wie unsere zweite Halbzeit. Da flogen Stücke raus, die waren so groß wie Australien.“ (Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski nach dem 1:2 gegen Werder Bremen) © dapd
"Er ist halt sehr groß und nimmt viel Platz weg im Tor. Insofern hat er 'ne hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie ihn anschießen! (Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski über seinen Torwart Tom Starke, der einen Elfmeter vom Augsburger Sascha Mölders parierte). © dpa
"Mit unserer Leistung ist es wie mit den Lottozahlen - sie ist immer wieder neu.“ (Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski nach der Niederlage gegen Kaiserslautern). © dapd
"Ich habe eine Frau und zwei Kinder - das weiß ich noch.“ (Kapitän Christian Tiffert vom 1. FC Kaiserslautern nach dem 1:1 beim Hamburger SV zu seinem Befinden nach einem Check von HSV-Profi Slobodan Rajkovic). © dpa
"Ich habe keine Lust mehr, über das gute Spiel meiner Mannschaft zu reden. Seit neun Wochen geht das so. Wir sollten mal anfangen zu gewinnen und uns zu belohnen. (Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:3 gegen Bremen). © dpa
„Wir haben uns eben entschieden, den Verein nicht aufzulösen, obwohl wir Unentschieden gespielt haben“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach dem 1:1 im Spitzenspiel in Mönchengladbach). © dpa

Trotz dieser Schwäche und der schlechten Hinrunde der Rheinhessen, die in der Europa League sowie im DFB-Pokal gescheitert sind und in der Liga nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz liegen, muss sich Tuchel keine Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen. Laut Strutz gibt der Klub seinem Trainer „jede Zeit der Welt, egal was passiert“.

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