1:2 gegen Atlético reicht

Real folgt Juve ins Königsklassen-Finale

Nach dem Treffer von Isco war für Real der Weg ins Finale frei. Foto: Francisco Seco
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Nach dem Treffer von Isco war für Real der Weg ins Finale frei. Foto: Francisco Seco
Marcello und Torwart Keylor Navas feiern den Einzug ins Finale der Champions League. Foto: Enrique de la Fuente
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Marcello und Torwart Keylor Navas feiern den Einzug ins Finale der Champions League. Foto: Enrique de la Fuente
Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo (r) im Zweikampf mit Stefan Savic. Foto: Francisco Seco
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Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo (r) im Zweikampf mit Stefan Savic. Foto: Francisco Seco
Atléticos Spieler waren nach dem Treffer von Reals Isco frustriert. Foto: Daniel Ochoa de Olza
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Atléticos Spieler waren nach dem Treffer von Reals Isco frustriert. Foto: Daniel Ochoa de Olza
Atlético Saúl Ñíguez (2.v.r) erzielt per Kopf das 1:0. Foto: Francisco Seco
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Atlético Saúl Ñíguez (2.v.r) erzielt per Kopf das 1:0. Foto: Francisco Seco
Antoine Griezmann trift per Strafstoß für Atlético. Foto: Enrique de la Fuente
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Antoine Griezmann trift per Strafstoß für Atlético. Foto: Enrique de la Fuente

Es sollte die große "Remontada" werden. Und nach zwei frühen Toren sah es für Atlético nicht schlecht aus. Doch aus der Aufholjagd wurde nichts. Nun könnte es im Finale zum Duell zweier deutscher Fußballstrategen kommen.

Madrid (dpa) - Real Madrid hat die Chance auf die erste Titelverteidigung der Champions-League-Historie gewahrt und das Finale gegen Juventus Turin erreicht.

Nach der Drei-Tore-Show von Cristiano Ronaldo beim 3:0 im Hinspiel gegen Atlético Madrid konnten sich die Königlichen um Fußball-Weltmeister Toni Kroos im Halbfinal-Rückspiel eine 1:2 (1:2)-Niederlage beim Stadtrivalen leisten. Isco traf in der letzten Europapokalpartie im Stadion Vicente Calderón für Real (42. Minute). Zuvor hatten Saúl Ñíguez (12.) und Antoine Griezmann (16./Foulelfmeter) Atlético früh in Führung gebracht.

Während sich die Real-Fans nun auf das Duell mit Juve am 3. Juni in Cardiff freuen dürfen, endeten die Königsklassen-Hoffnungen von Atlético zum vierten Mal in Serie gegen den großen Rivalen. Im vergangenen Jahr und 2014 verlor der Club im Finale gegen die Königlichen, 2015 war im Viertelfinale Schluss.

"Bei Atlético ist alles möglich", hatte Coach Diego Simeone kurz nach dem Hinspiel gesagt. Und seine Spieler schienen an die Aufholjagd im eigenen Stadion, das nach dem Sommer abgerissen wird, zu glauben. Atlético machte von Beginn an Druck, war energisch in den Zweikämpfen und hatte in der 5. Minute die erste Chance. Real-Keeper Keylor Navas parierte den Kopfball von Koke jedoch.

Kurze Zeit später war der Torwart chancenlos. Saúl Ñíguez belohnte die Gastgeber per Kopf für die furiose Anfangsphase mit dem 1:0. Und es kam zunächst noch besser für Atlético: Raphaël Varane foulte Fernando Torres im Strafraum und Griezmann ließ sich die Elfmeter-Gelegenheit nicht entgehen. Dabei rutschte der Franzose jedoch weg, schoss sich selbst an und hatte damit unerlaubterweise zwei Ballkontakte. Der Treffer zählte trotzdem. "Die erste Halbzeit war phantastisch, das war magisch", sagte Atlético-Kapitän Gabi.

Das 0:2 schien Real nicht zu schocken. "Wir sind nicht nervös geworden und habe gute Arbeit gemacht heute", sagte Reals Marcelo. Die Gäste bekamen das Spiel nach und nach besser unter Kontrolle und hielten Atlético vom eigenen Tor entfernt. Das lag allerdings auch daran, dass die Rotweißen nicht mehr mit aller Macht den Weg nach vorne suchten und weniger druckvoll spielten als in der ersten Viertelstunde.

Ruhig wurde es allerdings nicht - harte Zweikämpfe und Fouls prägten die Partie. Kurz vor der Pause wurde es auch vor dem Tor wieder wild: Karim Benzema spielte an der Grundlinie gleich drei Gegner aus und passte in die Mitte. Dort scheiterte Kroos mit seinem Abschluss an Atléticos Torwart Jan Oblak, doch Isco traf im Nachschuss. "Das Gegentor hat unseren Trasum zerplatzen lassen", meinte Gabi.

Der Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane gab der Treffer dagegen zusätzliche Sicherheit. Der Zweite der Primera División ließ den Ball gut laufen. Atlético kam erst in der 66. Minute zu einer weiteren Chance. Navas reagierte gegen Yannick Carrasco und Kevin Gameiro jedoch stark. Später vergaben Gameiro (77.) und Griezmann (90.+2). "Am Ende haben wir es kontrolliert", sagte Marcelo.

Im Finale könnte es nun zum Duell der deutschen Mittelfeldstrategen Toni Kroos und Sami Khedira kommen. Dafür müsste der derzeit am Oberschenkel verletzte Juve-Star Khedira jedoch rechtzeitig wieder fit werden.

Informationen zum Spiel bei uefa.com

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