2:0 gegen Krasnodar

Schalke schafft Gruppensieg im Eiltempo

Nabil Bentaleb sorgte für das 2:0. Foto: Friso Gentsch
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Nabil Bentaleb sorgte für das 2:0. Foto: Friso Gentsch
Junior Caicara (r) schoss den Ball zum 1:0 ein. Foto: Ina Fassbender
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Junior Caicara (r) schoss den Ball zum 1:0 ein. Foto: Ina Fassbender
Junior Caicara traf zum 1:0 für den FC Schalke 04. Foto: Ina Fassbender
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Junior Caicara traf zum 1:0 für den FC Schalke 04. Foto: Ina Fassbender
Die Mannschaft von Schalke-Trainer Markus Weinzierl hatte alles im Griff. Foto: Ina Fassbender
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Die Mannschaft von Schalke-Trainer Markus Weinzierl hatte alles im Griff. Foto: Ina Fassbender
Die Schalker Fans freuten sich über den Sieg gegen FK Krasnodar. Foto: Friso Gentsch
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Die Schalker Fans freuten sich über den Sieg gegen FK Krasnodar. Foto: Friso Gentsch

Es geht auch ohne Huntelaar und Co. Trotz des Ausfalls von vier Offensivspielern holt Schalke den vierten Sieg in der Europa League und macht das Weiterkommen perfekt. Caicara und Bentaleb übernehmen das Toreschießen.

Gelsenkirchen (dpa) - Mit gnadenloser Effizienz hat der FC Schalke 04 im Eiltempo als Gruppensieger die Zwischenrunde der Europa League erreicht.

Die Königsblauen holten beim 2:0 (2:0) gegen den russischen Club FK Krasnodar den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel und überwintern damit zum siebten Mal in Serie im Europacup. In den abschließenden Gruppenspielen gegen OGC Nizza am 24. November und zwei Wochen später bei RB Salzburg können die Schalker damit Kräfte schonen für die Fußball-Bundesliga.

Junior Caicara (25.) und Nabil Bentaleb (28.) schossen vor 42 210 Zuschauern in der Arena auf Schalke den Sieg heraus. Damit blieb die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl, die so schlecht in die Bundesliga-Saison gestartet war, auch im achten Pflichtspiel in Serie (sechs Siege, zwei Unentschieden) ungeschlagen.

"Das Weiterkommen ist eines unserer Ziele gewesen, das haben wir souverän geschafft. Jetzt können wir uns zu 100 Prozent auf die Bundesliga konzentrieren. Es war nicht das beste Fußballspiel von uns", sagte Eric-Maxim Choupo-Moting und Kapitän Benedikt Höwedes fügte hinzu: "Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, mit der Art und Weise nicht. Hätten wir dieses Spiel am Anfang der Saison gehabt, hätten wir es verloren."

Abgeklärt nutzten die Schalker in der ersten Halbzeit ihre wenigen Chancen, obwohl ihnen nahezu die gesamte Offensive weggebrochen war. Neben den Langzeitverletzten Breel Embolo (Sprunggelenkbruch) und Klaas-Jan Huntelaar (Außenbandanriss im Knie) waren schließlich auch Max Meyer (Bänderriss im Sprunggelenk) und Franco Di Santo (Bauchmuskelzerrung) ausgefallen.

Dafür übernahmen die Kollegen das Toreschießen. Wie etwa Junior Caicara, der sein erstes Tor im 37. Pflichtspiel für die Schalker erzielte. Nach einer Kopfball-Vorlage von Eric-Maxim Choupo-Moting war der Brasilianer aus kurzer Entfernung zur Stelle. Krasnodar hatte sich von dem Rückstand noch gar nicht erholt, da erhöhte Bentaleb bereits auf 2:0. Wieder war Caicara beteiligt. Der Außenverteidiger setzte Jewgeni Konopljanka gut in Szene, dessen Schuss Torhüter Stanislaw Krizjuk genau vor die Füße von Bentaleb ablenkte.

So eindeutig wie das Ergebnis war im ersten Durchgang der Spielverlauf aber keineswegs. Die Gastgeber begannen verhalten, Krasnodar übernahm zunächst sogar die Initiative und hatte auch die besseren Möglichkeiten - insbesondere durch eine Doppelchance des früh eingewechselten Ricardo Laborde. Doch Ralf Fährmann parierte beim Schuss aus kurzer Entfernung großartig, den Nachschuss setzte der Kolumbianer über das Tor (23.). Auch beim Schuss von Odil Achmedow (32.) zeigte Fährmann seine Klasse. Beim Kopfball von Mauricio Pereyra, der knapp neben das Tor ging (41.), wäre der Schalker Keeper aber wohl chancenlos gewesen.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Gastgeber geschickt die Führung. Weinzierl nutzte mit Blick auf das Heimspiel gegen Werder Bremen am Sonntag schon frühzeitig die Möglichkeit, Leistungsträger wie Torschütze Bentaleb oder Abdul Rahman Baba zu schonen. Auf dem Rasen passierte indes nicht mehr so viel. Ein Freistoß von Naldo sorgte noch einmal für Gefahr (74.). Die Angriffe der Russen, die vom früheren Duisburger Igor Schalimow trainiert werden, verpufften indes an der Strafraumgrenze.

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