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Promi-Liste mit 50 Namen: FCB-Profis und Ex-Bayern-Stars bei Olympia 2020? Neue Namen tauchen auf

Einst werden Thomas Müller, Mats Hummels und Sandro Wagner im DFB-Team aussortiert. Bei Olympia 2020 könnten der aktuelle und die früheren Profis des FC Bayern wieder zusammenspielen. Es soll eine Liste mit 50 Namen geben.

  • Thomas Müller könnte bei Olympia 2020 für Deutschland antreten.
  • Stefan Kuntz soll über eine Berufung nachdenken - auch bei Mats Hummels und Sandro Wagner.
  • Das Aufgebot darf drei Spieler älter als 22 Jahre enthalten. 

Update vom 15. Januar, 15.49 Uhr: Einst gemeinsam beim FC Bayern und dann für das DFB-Team bei Olympia 2020?

Wie U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz an diesem Mittwoch laut Nachrichtenportalheidelberg24 bestätigte, steht auch Sandro Wagner auf einer Liste mit rund 50 Namen, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit Blick auf die Sommerspiele in Tokio an die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada geschickt hat.

Auch Bayern-Star Thomas Müller sowie Weltmeister-Kollege Mats Hummels (BVB), einst auch inMünchen, sowie Max Kruse (Fenerbahce Istanbul) und Davie Selke (Hertha BSC) sind Kandidaten für den Olympia-Kader. Das finale Aufgebot Deutschlands wird im Juni veröffentlicht.

Thomas Müller (li.) und Sandro Wagner: Sie spielten zwischen 2018 und 2019 gemeinsam für den FC Bayern.

Thomas Müller bei Olympia 2020? Bundestrainer Joachim Löw sagt nicht nein

Update vom 14. Januar, 19.28 Uhr: Läuft Thomas Müller wirklich noch 2020 wieder im DFB-Trikot auf? Zumindest bei Olympia könnte dies tatsächlich der Fall sein. 

Bundestrainer Joachim Löw, der Müller im vergangenen Jahr medienwirksam aus der Nationalmannschaft geworfen hatte, sagte nun laut Sport Bild: „Müller steht auf der Dopingliste, die du früh abgeben musst. Er ist mit Sicherheit eine Option“. Auf der Dopingliste, die am Mittwoch abgegeben werden muss, müssen alle möglichen Spieler, die bei Olympia im Team sein könnten, gelistet sein.

Löw erklärte weiter, dass U23-Trainer Stefan Kuntz die Entscheidung über Müller treffen werde, wahrscheinlich erst „wenn die Saison zu Ende ist und wir unseren Kader nominiert haben“.

Thomas Müller vor DFB-Comeback - Löw äußert sich, Bierhoff: „Es macht Sinn“ - Hängt alles von Ehefrau Lisa ab?

Update vom 14.Januar 2020, 14.40 Uhr: Das Thema Olympia und Thomas Müller wird immer konkreter. Nachdem sich DFB-Manager Oliver Bierhoff zu den Überlegungen geäußert hat, hat sich nun auch der Bundestrainer zu einer möglichen Olympia-Teilnahme des 30-Jährigen geäußert: „Das ist eine Sache von Stefan Kuntz (Trainer der U21-Nationalmannschaft, Anm. d. Red.)“, so Jogi Löw: „Vor Weihnachten hat er mir einige Namen genannt, aber das ist seine Entscheidung.“

Dabei ei entscheidend, wen Löw für die EM nominieren werde: „Er muss ja erstmal abwarten, wer bei der A-Mannschaft dabei ist. Zwei Turniere zu spielen, wollen wir keinem zumuten.“ Am Mittwoch muss der DFB der NADA eine Longlist vorlegen, welche Spieler möglicherweise zu Olympia fahren sollen. 

Thomas Müller mit DFB-Comeback? DFB-Manager Bierhoff begrüßt Pläne

Update vom 14. Januar 2020, 12.51 Uhr: Nimmt Thomas Müller an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio teil? Die Anzeichen verdichten sich und auch DFB-Manager Oliver Bierhoff hat sich für eine Olympia-Teilnahme des eigentlich aussortierten Ex-Nationalspielers stark gemacht. 

Der Offensiv-Star des FC Bayern habe sich schließlich „nicht nur in Deutschland einen Namen“ gemacht, „sondern weltweit. Da ist dann sofort Aufmerksamkeit da“, sagte Bierhoff am Dienstag beim Neujahrsempfang der DFL.

„Es macht unter verschiedenen Aspekten Sinn, ältere Spieler mitzunehmen. Da geht es um die sportliche Qualität, um Erfahrung, um Persönlichkeit“, sagte Bierhoff: „Letztlich kommt es aber darauf an, welche Personen man im Team benötigt und welche Rollen sie ausfüllen sollen.“

Müller gilt als Kandidat des deutschen U21-Trainers Stefan Kuntz für einen der drei Kaderplätze, die von Spielern eingenommen werden dürfen, die vor dem Stichtag (1. Januar 1997) geboren wurden. Am Mittwoch muss Kuntz der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) seine „Longlist“ möglicher Tokio-Fahrer vorlegen.

Thomas Müller mit DFB-Comeback? Ehefrau Lisa könnte entscheidende Rolle spielen

Erstmeldung vom 13. Januar 2020: Tokio - Thomas Müller ist Weltmeister, Champions League-Sieger und womöglich bald auch Olympia-Teilnehmer. Ein Ur-Bayer im olympischen Dorf - ein spektakuläres Gedankenspiel, das U21-Trainer Stefan Kuntz offenbar beschäftigt. Wie der Kicker berichtet, könnte der 100-malige A-Nationalspieler eine der Routinerollen übernehmen. 

Olympia 2020 in Tokio: Drei Plätze für Routiniers 

Insgesamt drei Spieler des20-köpfigen Aufgebots dürfen am 1. Januar des olympischen Jahres älter als 22 Jahre gewesen sein. Müller würde natürlich darunter fallen. Allerdings sind die rar gesäten Plätze heiß begehrt. Stand jetzt sollen nämlich weitere Profis in den Planungen des U21-Trainers eine Rolle spielen. Insbesondere werden Wolfsburgs Maxi Arnold und Herthas Davie Selke, der schon bei Olympia 2016 dabei war, sowie Bremens Maxi Eggestein (EM-Zweiter 2019) hohe Chancen für eine Nominierung eingeräumt. Ihr größter Trumpf ist offenbar die gemeinsame Vergangenheit mit Stefan Kuntz. Alle haben bereist mit Kuntz bei Turnieren zusammengearbeitet. 

Doch wer reist am Ende tatsächlich nach Tokio und spielt um Gold? Eine Frage, deren endgültige Antwort wohl noch auf sich warten lässt. Einen ersten kleinen Hinweis könnte Stefan Kuntz aber bereits an diesem Mittwoch geben. Schließlich müssen bis dato alle möglichen Olympia-Kandidaten der nationalen Anti-Dopingagentur NADA gemeldet werden. Allerdings enthält die Liste alle A-Nationalspieler und darf von Kuntz unbegrenzt bestückt werden. Damit wird die Zusammenstellung wohl zunächst einem Sammelsurium an bekannten Profis gleichen. 

Olympia: Entscheidung des DFB pro Müller?

Für Kaderbauer Kuntz entspricht das Prozedere sowieso einer Mammut-Aufgabe. Schließlich muss der 57-Jährige sich das Einverständnis der Vereine einholen. Denn die Klubs unterliegen keinerlei Abstellungspflicht. Im Falle von Thomas Müller, der im Moment mitten im Vertragspoker steckt, ist ein Veto der FCB-Bosse jedoch schwer vorstellbar. Allein aufgrund seiner jahrelangen Verdienste.

Zudem findet wenige Wochen zuvor die EM statt. Eine mögliche Doppelbelastung hatte der DFB in Absprache mit den Vereinen bereits kategorisch ausgeschlossen. Somit fallen alle 23 EM-Fahrer als Kandidaten aus. Im Umkehrschluss würde dies natürlich weniger Konkurrenz für Thomas Müller bedeuten. Eine weitere selbst auferlegte Regel des DFB spielt Thomas Müller ebenso in die Karten. Demnach sollen maximal zwei Spieler pro Klub berufen werden. Viele Kandidaten bleiben aufseiten des FC Bayern wohl nicht.

Olympia: Thomas Müller äußert sich erstmals 

Aber hätte Thomas Müller überhaupt Lust auf die Spiele in Tokio? „Sag niemals nie. Aber konkret spielt Olympia in meinen Planungen noch keine Rolle. Ich lasse alles auf mich zukommen.” Nach einer klaren Absage klingt das in jedem Fall nicht. Insbesondere könnte der FCB-Spieler dort gemeinsam mit seiner Frau Lisa (einer erfolgreichen Dressurreiterin) an den Start gehen. „Das ist eine coole Spinnerei, aber sowohl für mich als auch für meine Frau hat das in 2020 nicht die oberste Priorität. Ich habe in den nächsten fünf Monaten erstmal sehr große Ziele mit dem FC Bayern. Meine Frau hat erstmal andere Turniere im Visier, wodurch Olympia noch in ganz weiter Ferne liegt. Aber wenn man ganz viel träumen mag, wäre das natürlich schon eine coole Sache”, erzählt er gegenüber Sport1.

Die endgültige Nominierung findet sowieso erst im Sommer statt - im Fußball-Kosmos eine halbe Ewigkeit. Im Hier und jetzt freut sich Thomas Müller über die Rückkehr einer Ikone: „Es ist immer schön, wenn jemand dazu kommt, der ...“. Außerdem äußerte sich der Weltmeister von 2014 zur Causa Nübel/Neuer.  

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Matthias Balk

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