Was erlaubt ist und was nicht

Bei Geisterspielen: Werder-Fahnen dürfen rein, riesige Werbebanner nicht

So oder so ähnlich könnte die Ostkurve des Weserstadions aussehen, wenn es zu einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison mit Geisterspielen kommen sollte. Der SV Werder Bremen müsste dann nämlich ohne Zuschauer auskommen.
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So oder so ähnlich könnte die Ostkurve des Weserstadions aussehen, wenn es zu einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison mit Geisterspielen kommen sollte. Der SV Werder Bremen müsste dann nämlich ohne Zuschauer auskommen.

Bremen - Noch ist nicht klar, ob der SV Werder Bremen wirklich Geisterspiele im Weserstadion bestreiten wird. Falls es aber so kommen sollte, dann gibt es auch Unterstützung der Fans – eine allerdings stumme. Zaunfahnen und ähnliches dürfen im Vorfeld der Partie angebracht werden.

Dagegen sind extragroße Werbebanner auf den leeren Tribünen als Blickfang für TV-Übertragungen bei Werder Bremen tabu. „Wir wollen nichts Überkandideltes machen, sondern der Ernsthaftigkeit der Situation Rechnung tragen“, berichtete Werder-Boss Klaus Filbry von einer entsprechenden Absprache der Bundesligisten während der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am vergangenen Donnerstag.

Geisterspiele bei Werder Bremen: Geräusche vom Band sind nicht erlaubt

Demnach ist die übliche Werbung zum Beispiel über die LED-Banden erlaubt. Schließlich geht es um bezahlte Werbeleistungen für die Sponsoren. Auch einen Stadionsprecher soll es geben. Zusätzliche Geräusche vom Band, die während des Spiels die sonst übliche Stadionatmosphäre simulieren, sind dagegen nicht erlaubt. Einlaufkinder wird es keine geben.

Die Idee von Borussia Mönchengladbach, Pappfiguren anstelle von Fans auf den Zuschauerrängen zu platzieren, sei derweil als kreative Lösung durchaus begrüßt worden. Ob Werder Bremen eine ähnliche Aktion plant, ließ Filbry offen. (kni)

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