Ex-Werder-Manager zweifelt an Kohfekdt-Verbleib Kohfeldt

Die Zukunft von Florian Kohfeldt: Willi Lemke sorgt sich um den Werder-Trainer, Berater Marc Kosicke beruhigt

Wie lange bleibt Florian Kohfeldt beim SV Werder Bremen? Berater Marc Kosicke betont: „Wir haben uns ganz bewusst für Werder entschieden.“
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Wie lange bleibt Florian Kohfeldt beim SV Werder Bremen? Berater Marc Kosicke betont: „Wir haben uns ganz bewusst für Werder entschieden.“

Bremen/München – Willi Lemke und Florian Kohfeldt sind Nachbarn in Bremen. Und deshalb sorgte sich der Coach des SV Werder, als er nach dem 3:2-Sieg in Wolfsburg ins TV-Studio von Sky nach München geschaltet wurde und dort Ex-Werder-Manager Lemke sah.

„Die Frage ist jetzt doch“, so Florian Kohfeldt, „wer passt auf unser Zuhause auf?“ Lemke lachte. Dabei ist ihm beim Thema Kohfeldt gar nicht so sehr zum Scherzen zumute, denn der 73-Jährige befürchtet einen baldigen Abschied des Trainers vom SV Werder Bremen.

Lemke begründete seine Sorgen mit einer Personalie: Marc Kosicke, dem Berater von Kohfeldt. „Marc Kosicke könnte dafür sorgen – gerade mit seinen guten Beziehungen in den englischen Bereich über Jürgen Klopp –, dass Florian am Ende weggeht.“ Von Werderdirekt in die Premier League – das wäre schon ein bemerkenswerter Wechsel. Ganz ausgeschlossen ist das grundsätzlich nicht. 

Werder Bremen: Florian Kohfeldt weckt Begehrlichkeiten bei anderen Clubs

„Die Arbeit von Florian ist durchaus bekannt“, sagt Kosicke auf Nachfrage der DeichStube und verrät: „Wir hatten schon Angebote von anderen Clubs – sowohl national als auch international.“ Doch der erfahrene Berater, der neben Klopp (FC Liverpool) zum Beispiel auch Julian Nagelsmann (RB Leipzig) betreut, betont umgehend: „Wir haben uns ganz bewusst für Werder entschieden. Deswegen besteht da keine Gefahr.“

Erst im Sommer hatte Kohfeldt seinen Vertrag mit Werder vorzeitig um zwei Jahre bis 2023 verlängert – genauso wie sein Versprechen, den Kontrakt auch zu erfüllen, falls Werder das wünsche. Und daran gibt es derzeit keinen Zweifel. Sportchef Frank Baumann will Werder mit Kohfeldt zurück ins internationale Geschäft führen und im oberen Tabellendrittel etablieren. Auch deswegen sprach er Coach Florian Kohfeldt in der Ergebniskrise demonstrativ auf der Mitgliederversammlung das Vertrauen aus. Lemke steht ebenfalls voll hinter Kohfeldt und hofft, „dass Florian noch lange in Bremen bleibt“. Wer verliert schon gerne einen guten Nachbarn? (kni)

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