Erinnerungen an verstorbenen Argentinier

Wie Werder-Sportchef Baumann einst an Maradonas Tricks scheiterte

Die argentinische Fußball-Legende Diego Maradona bei der WM 1986.
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Diego Maradona bei der WM 1986: Der Tod der argentinischen Fußball-Legende hat auch beim SV Werder Bremen für Betroffenheit gesorgt.

Bremen - Die Fußballwelt trauert um Diego Maradona, der am Mittwoch im Alter von 60 Jahren gestorben ist - und auch bei Werder Bremen hat die Nachricht vom Tod des Argentiniers für große Betroffenheit gesorgt.

„Für mich war er einer der Allergrößten, die es im Weltfußball jemals gegeben hat“, sagte Cheftrainer Florian Kohfeldt (38) und blickte zurück: „Ich verbinde mit ihm vor allem die Weltmeisterschaft 1990, natürlich die Hand Gottes, aber auch das eine oder andere Youtube-Video, das sein legendäres Warm-up zeigt.“ Insgesamt, das hielt Kohfeldt fest, habe Maradona für ihn „diese unglaublich kindliche und pure Freude am Fußball perfekt transportiert“.

Werder Bremen: Frank Baumann eiferte Diego Maradona als Kind nach - „Ist mir nicht ansatzweise gelungen“

Auch Werder-Sportchef Frank Baumann (45) berichtete von seinen ersten Erinnerungen an Diego Maradona - und stand in Gedanken plötzlich wieder auf dem Bolzplatz seiner Kindheit. „Ich verbinde in allererster Linie die Weltmeisterschaft 1986 mit ihm. Damals war ich elf Jahre alt. Wir haben draußen auf dem Bolzplatz immer versucht, seine Szenen nachzuspielen“, berichtete Baumann - und gestand: „Mir ist das nicht mal ansatzweise gelungen.“ Drei Jahre später, im Winter 1989, verfolgte Baumann als 14-Jähriger dann auch die beiden Maradona-Auftritte gegen Werder Bremen. Im Achtelfinale des UEFA-Cups trat „El Pibe de Oro“, der Goldjunge, wie Maradona in seiner Heimat gerufen wurde, mit dem SSC Neapel gegen Werder an, was für ihn allerdings eher unerfreulich war.
 
„Als der beste Fußballer aller Zeiten konnte er gegen die Werder-Wand nur wenig ausrichten“, erinnerte Baumann an das Bremer Weiterkommen: „Dieter Eilts, Mirko Votava und Uli Borowka hatten Maradona gut im Griff.“ Nach einem 3:2-Auswärtssieg im Hinspiel in Neapel gewann Werder Bremen das Rückspiel im Weserstadion gar mit 5:1. Zwei Partien, die Maradona einen kleinen Platz in der Bremer Vereinsgeschichte sichern. Baumann betonte: „Es ist sehr traurig, dass einer der größten Fußballer aller Zeiten von uns gegangen ist. Er war wirklich außergewöhnlich mit seiner Leidenschaft und seinen Fähigkeiten, die er auf den Platz gebracht hat.“ (dco) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg live im TV und Live-Stream. Und mit dieser Aufstellung könnte Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg spielen. Außerdem interessant: Darum spielt Werder Bremen gegen Wolfsburg mit Trauerflor.

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