Doch kein Wechsel im Winter?

„Im Moment kein Thema für uns“: Leverkusen schreibt Transfer von Werder-Angreifer Milot Rashica wohl endgültig ab

Wie geht es bei Werder Bremen weiter für Milot Rashica?
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Wie geht es bei Werder Bremen weiter für Milot Rashica?

Bremen/Leverkusen - Noch keine einzige Niederlage in der Bundesliga, Tabellenzweiter und damit Bayern-Jäger Nummer eins - viel besser hätte die Saison für Bayer 04 Leverkusen bisher kaum laufen können. Für den Winter denkt der Verein trotzdem über Verstärkungen nach - Der Angreifer des SV Werder Bremen, Milot Rashica, scheint dabei aber nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Im Sommer hatten die Leverkusener zwar spät, dafür aber umso intensiver versucht, den 24-jährigen Flügelstürmer des SV Werder Bremen zu verpflichten, was letztlich erst in den letzten Minuten der Transferphase scheiterte. Danach galt es zeitweise als nahezu sicher, dass der Werksclub dann eben im Winter den nächsten Transfer-Anlauf bei Milot Rashica nehmen würde, wonach es aktuell aber gar nicht mehr aussieht.

Werder Bremen: Kein Transfer von Milot Rashica im Winter?

„Das war eine Überlegung im Sommer“, sagte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes nun im Podcast „Die NDR 2 Bundesligashow“. Wegen der bevorstehenden großen Belastung mit Spielen in Bundesliga und Europa League wollte Bayer 04 seine Offensive breiter aufstellen, wobei Rashica ins Visier geriet. „Im Winter werden wir das neu bewerten“, sagte Ex-Werder-Profi Rolfes nun über einen möglichen Transfer - und schränkte ein: „Im Moment ist das für uns kein Thema.“ Laut „Sportbild“ soll sich der Verein eher nach einem neuen Rechtsverteidiger umsehen.

Werder Bremen baucht dringend die Einnahmen durch einen Verkauf von Milot Rashica

Klar ist: Bei der angekündigten Neu-Bewertung im Falle Milot Rashica dürfte auch der aktuelle Gesundheitszustand des kosovarischen Nationalspielers von Bedeutung sein. Rashica fällt mit einer Sehnenverletzung im Oberschenkel voraussichtlich bis Ende Januar aus, was ganz sicher nicht für einen Transfer spricht. Abgeschrieben hat Werder Bremen den angestrebten Verkauf seines wertvollsten Spielers aber - unabhängig davon an welchen Verein - aber nicht.

„Was im Winter passiert, ist überhaupt noch nicht absehbar. Sowohl ein Verbleib von Milot als auch ein Verkauf ist möglich“, hatte Werder-Sportchef Frank Baumann kurz nach Rashicas Verletzung gegenüber der DeichStube gesagt. Die Bremer sind nach wie vor dringend auf eine möglichst hohe Millioneneinnahme durch einen Rashica-Transfer angewiesen, um die durch Corona entstandene wirtschaftliche Krise etwas abmildern zu können. (dco)

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