Klassenerhalt rückt in weite Ferne

TSV-Herren verlieren Heimauftakt

+
Christian Steding gelang an der Seite von Doppelpartner Christian Reims der einzige Satzgewinn des TSV Haßbergen. 

Bücken - von Lutz Ritter. Nach zwei Auswärtspleiten zu Saisonbeginn mussten die Tennis-Herren des TSV Haßbergen auch vor heimischer Kulisse eine enttäuschende Niederlage einstecken. Ohne Matchgewinn unterlagen die Kreis-Nienburger dem TV Springe mit 0:6 und belegen in ihrer Verbandsklasse folgerichtig nur den achten und letzten Tabellenplatz.

„Bei noch vier ausstehenden Partien sowie drei absteigenden Mannschaften ist der Klassenerhalt für uns in weite Ferne gerückt“, resümierte ein enttäuschter Christian Steding. „Wir waren einfach nicht gut an diesem Tag. Keiner konnte auch nur annährend an seine Leistung von den ersten Pflichtspielen anknüfen“, so Haßbergens Sportwart.

Bereits in den ersten beiden Einzeln nahm das TSV-Unheil seinen Lauf. Der als Ersatzmann eingesprungene Christian Reims zeigte einen guten Einstand auf Verbandsebene; doch reichte es nicht zu seinem ersten Einzelpunkt. Springes Bela Lehnhardt agierte nahezu fehlerfrei und feierte letztlich einen verdienten 6:3, 6:4-Erfolg. Auch Haßbergens Nummer zwei, Christian Steding, traf auf einen soliden Kontrahenten: Dirk Schwesig verfügte über druckvolle Grundlinienschläge, spielte im entscheidenden Moment die Big Points erfolgreich und ließ mit einigen sehr guten Passierschlägen Steding im öfter ins offene Messer laufen. Zwar präsentierte sich der Haßberger im ersten Durchgang durchweg auf Augenhöhe, musste diesen aber im Tiebreak sowie Satz zwei nach nur einem Spielgewinn seinem Widersacher überlassen.

Auch die „zweite Einzelrutsche“ hatte kaum Überraschungen auf Lager. Für den beruflich verhinderten Mirko Sievers fand Christian Siemering an Position drei nie zu seinem Spiel. „Ohne Aufschlag“ und mit einer viel zu hohen Unforced-Error-Quote versehen unterlag Haßbergens Routinier Jakob Stehr glatt in zwei Sätzen (2:6, 3:6). Noch schlimmer erging es allerdings Ruben Cordes. Der Top-Spieler des TSV hatte bei seiner 2.6, 0:6-Pleite gegen Springes Nummer eins, Florian Mellen, nicht den Hauch einer Chance. Ein um fünf Leistungsklassen höher eingestufter TV-Akteur dominierte das Match dank überragender Aufschläge und eines nicht weniger beeindruckenden Returnspiels.

Somit war jegliche Hoffnung auf einen ersten Punktgewinn bereits nach den Einzeln pulverisiert. Da auch die abschließenden Doppel keine Ergebniskosmetik zu Tage brachten - Siemering/ Cordes unterlagen ohne nennenswerte Chancen; Steding/ Reims unglücklich im Matchtiebreak (6:4, 0:6, 8:10) - blieb es am Ende bei einer zumindest in dieser Höhe nicht zu erwartenden Heimpleite. „Es war heute insgesamt einfach sehr enttäuschend. Wir müssen jetzt dringend sehen, dass wir in zwei Wochen, beim TV Neustadt, wieder zu alter Stärke zurückfinden“, mahnte Steding. Kein leichtes Unterfangen, schließlich führt die Reise zum bis dato ungeschlagenen Tabellenführer.

Das könnte Sie auch interessieren

Auto

Mit Vaseline und gutem Gummi - so wird das Auto winterfit

Mit Vaseline und gutem Gummi - so wird das Auto winterfit
Mehr Sport

Jubel in Hoffenheim: Sieg gegen Roter Stern Belgrad

Jubel in Hoffenheim: Sieg gegen Roter Stern Belgrad
Mehr Sport

Leverkusen startet mit Rekordsieg gegen Nizza

Leverkusen startet mit Rekordsieg gegen Nizza
Leben

Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?

Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?

Kommentare