Haßbergens Tennis-Herren bleiben gegen Meerbeck auf der Erfolgsspur

Robin Baciulis in bestechender Form

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Robin Baciulis ist derzeit nicht zu stoppen und bleibt auch an Position zwei ohne Satzverlust.

BÜCKEN - von Lutz Ritter. Dank einer gelungenen Heimpremiere hielt sich die 1. Herrenmannschaft des TSV Haßbergen auch im zweiten Saison-Auftritt schadlos und verbuchte gegen einen chancenlosen TC Meerbeck zwei weitere Zähler auf der Habenseite.

BÜCKEN - von Lutz Ritter. Dank einer gelungenen Heimpremiere hielt sich die 1. Herrenmannschaft des TSV Haßbergen auch im zweiten Saison-Auftritt schadlos und verbuchte gegen einen chancenlosen TC Meerbeck zwei weitere Zähler auf der Habenseite. Mit nunmehr 4:0 Punkten und einer eindrucksvollen 24:1-Satzbilanz sind die Weichen für den vermeintlichen Aufstiegs-Showdown gegen Spitzenreiter Rinteln gestellt. Selbiger ließ bei seinem Unentschieden in Gehrden erstmals Federn und darf sich - im Gegensatz zu den Kreis-Nienburgern - für einen anvisierten Klassensprung keine weiteren Ausrutscher mehr erlauben. „Die Möglichkeit, dass wir nach der erfolgreichen Sommersaison zum zweiten Mal in Folge auf Verbandsebene aufsteigen können, beflügelt das ganze Team und ist auch heute wieder spürbar gewesen“, berichtete Thomas Götz im Anschluss seines 6:4, 7:5-Erfolgs über Patrick Brockmeyer. Dabei startete Haßbergens Nummer drei mühevoll in die Partie, konnte sich aber durchgängig auf seinen Service zu verlassen. „Mein Returnspiel war im ersten Satz nicht vorhanden“, kommentierte Götz die Anfangsphase des Matches, in der ihm sein erster und in Durchgang eins auch einziger Breakball beim Stand von 5:4 genügte, um die ersehnte Satzführung unter Dach und Fach zu bringen. Im zweiten Abschnitt drehte der 30-jährige einen 2:4-Rückstand und fand mit zunehmender Spieldauer zusehends besser in eine größtenteils ausgeglichene Begegnung. Ähnlich der Matchverlauf bei Haßbergens Lars Bosselmann, der, gehandicapt durch eine Handgelenksverletzung, nur mit etwas Anlaufzeit zu gewohnter Form auftrumpfte. Spätestens nach Verlust des ersten Abschnitts trotzte der oberliga-erfahrene Allround-Akteur allen Widerständen und biss erfolgreich auf die Zähne. In einer fortan hochklassigen Partie bewies der Spitzenspieler des TSV nicht nur Kampfgeist, sondern bestach durch sein variables Schlagrepertoire; dieses ermöglichte Bosselmann oftmals in den entscheidenden Phasen den „richtigen Ball zu spielen.“ Nach erfolgreichem Satzausgleich hatte der Routinier das Momentum auf seiner Seite und entschied eine gegen Meerbecks Christof Friedel spannende Auseinandersetzung letztlich denkbar knapp aber verdient mit 6:7, 6:2, 10:3 zu seinen Gunsten. Weit weniger zeitaufwendig hingegen das Arbeitszeugnis von Robin Baciulis: Haßbergens Youngster steigerte sich noch einmal im Vergleich zum Liga-Auftakt gegen Hameln und offenbarte bei seinem Zweisatz-Triumph über Sönke Bruns kaum Nachlässigkeiten. Im Schnelldurchgang besiegte das Nachwuchstalent sein Gegenüber und gefiel dabei durch ein ebenso aggressives wie technisch nahezu einwandfreies Grundlinienspiel. Nur unwesentlich mehr Zeit benötigte Christian Steding für seinen glatten Zwei-Satz-Erfolg über Stefan Köpper. „Das war ein richtig guter Auftritt“, kommentierte Haßbergens Mannschaftsführer den Verlauf seines Matches und bewertete die eigene Leistung dabei durchaus zutreffend. Zwar kam Köpper im zweiten Satz besser mit dem druckvollen Spiel des TSV-Akteurs zurecht, doch reichten dessen präzise Aktionen um Meerbecks Nummer vier nach weniger als sechzig Minuten mit 6:1, 6:3 in Schach zu halten. Somit wieder einmal zur Statistik degradierte Doppel gestalteten sich als die zu erwartende Kür eines - zumindest aus Sicht des Gastgebers - durch und durch gelungenen Heimspiel-Debüts. Ohne Satzverlust endeten die standesgemäß abgeschlossenen Partien von Götz / Baciulis beziehungsweise Steding / Bosselmann und sicherten der 1. Herrenmannschaft des TSV Haßbergen zwei weitere Zähler in Richtung anvisierter Meisterschaft.

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