Nienburger Tim Holtz gewinnt alle vier Rennläufe in Oschersleben

Mehr geht nicht

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Perfektes Wochenende für Tim Holtz: Der Nienburger Motorradpilot gewann alle vier Rennläufe und führt in der Triumph-Challenge fasst uneinholbar.

Oschersleben - von Leif Rullhusen. Wenn die Technik mitspielt, ist Tim Holtz nicht zu schlagen. Nach seinem durchwachsenen Ergebnis in Brünn – in Tschechien bremste ihn ein defekter Schaltautomat aus – wollte der junge Nienburger Motorradpilot in Oschersleben wieder voll angreifen.

Das tat der 15-Jährige am Samstag und Sonntag. Und wie: In vier Rennen ging er an den Start, in allen vier Rennen gewann er. Es war ein perfektes Rennwochenende für Tim Holtz, an dem einfach alles passte. Auch die Technik an seiner Triumph Daytona funktionierte wie das viel zitierte Schweizer Uhrwerk. Für das Nienburger Motorsporttalent standen je zwei Rennläufe in der Triumph-Challenge und der Internationalen Bikepromotion-Meisterschaft (IBPM) auf dem Rennkalender. In den Trainingsläufen platzierte der Nienburger sein Renngerät auf Startplatz zwei (Triumph-Challenge) und auf die Pole-Position (IBPM). Einziger Makel – wenn man denn unbedingt ein Haar in der perfekt gewürzten Rennsuppe finden will – war der erste Sieg in der IBPM. Denn Tim Holtz sah die schwarz-weiß-karierte Flagge nur als zweiter. Erst am grünen Tisch sprach ihm die Rennleitung den Sieg zu, weil der Erste, Max Böttcher, einen Frühstart hingelegt hatte. Eigentlich hatte Tim Holtz den Konkurrenten das gesamte Rennen über im Griff. Dann überraschte ihn Böttcher in der vorletzte Kurve doch noch mit einem Überholmanöver. Holtz blieb keine Zeit mehr, um erneut anzugreifen. Im zweiten IBPM-Lauf verteidigte der Nienburger seine Pole-Position und legte einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin. Im Triumph-Marken-Cup schob sich Holtz gleich nach dem Start an seinem Gegner Gabriel Noderer vorbei. Der saß dem Nienburger das ganze Rennen über zwar im Nacken, kam aber nicht vorbei. Mit knappem Vorsprung rettete Holtz seine Führung schließlich über die Ziellinie. Der Start zum zweiten Lauf der Triumph-Challenge glich dem ersten. Wieder ließ Holtz seinen Konkurrenten Noderer am Start stehen. Diesmal baute er seine Führung aber deutlicher aus. Zwar ging Noderer noch einmal an Holtz vorbei, doch der Nienburger konterte und schuf sich bei den anschließenden Überrundungen ein Polster auf seinen Gegner. Das hat er in der Triumph-Challenge jetzt auch in der Gesamtwertung. Der Sieg in der Rennserie ist ihm bei zwei noch ausstehenden Läufen kaum noch zu nehmen. Tim Holtz muss dazu nur ein einziges Mal als fünfter ins Ziel kommen. In der IBPM ist der Vorsprung jetzt ebenfalls komfortabel. Bei insgesamt sechs verbleibenden Läufen bis zu Saisonende kann hier noch mehr passieren. Stellt sich allerdings die Frage: Wer soll Tim Holtz noch abfangen, wenn dessen Renngerät mitspielt.

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