Trainer Laber denkt Fusion mit Wagenfeld nach

Spielermangel: Nienburgs Wasserballer treten nicht an

+
Schwarze Wolken am Wasserballhimmel: Trainer Udo Laber setzt auf eine Fusion.

Stolzenau - Von Tobias Laber.  Das für vergangenen Sonntag angesetzte Wasserballspiel der Nienburger gegen die SG PSV/ Misburg musste wegen Spielermangels vonseiten der Gastgeber abgesagt werden. Auf lediglich fünf Spieler hätte Nienburgs Trainer und Wasserballwart Udo Laber zurückgreifen können. Eine Mannschaft besteht allerdings aus sieben Spielern.

„Der Spielplan steht seit Wochen. Klar kann bei dem einen oder anderen mal etwas dazwischen kommen, aber das wir nicht antreten können, passiert sehr selten“, erklärt Laber. Mit Blick in die Zukunft sieht der Verantwortliche schwarze Wolken über Nienburgs Wasserballhimmel. Shirin Beermann hat im Herbst ihre Ausbildung bei der Polizei beendet und wird zurück in ihren Heimatverein kehren. 

Auch beruflich und schulisch bedingt, wird der ein oder andere nicht mehr so viel Zeit für seinen Sport haben. „Als Idee schwebt mir vor, mit unserem befreundeten Verein, dem TuS Wagenfeld, eine Spielgemeinschaft zu gründen. Die Jungs aus dem Landkreis Diepholz sind noch sehr unerfahren, da sie sich erst neu formiert haben. Sie zeigen aber, dass sie richtig Bock haben“, sagt Trainer Laber. 

Man könne dann beide Teams mixen. Es würde eine Win-Win- Situation entstehen. Gespräche mit dem Wagenfelder Wasserballwart Christian Möllers will Laber schon naher Zukunft dieser führen. „Ich hoffe, das Christian sich auf diese Idee einlässt. Ansonsten bin ich mir sicher, dass eine lange Traditionssportart in unserer Stadt ausstirbt“, befürchtet Laber.

Das könnte Sie auch interessieren

Fußball

Erster Bayern-Sieg dank Lewandowski - Leverkusen gewinnt

Erster Bayern-Sieg dank Lewandowski - Leverkusen gewinnt
Politik

Schwieriger G7-Gipfel erwartet: Krisen und Konflikte

Schwieriger G7-Gipfel erwartet: Krisen und Konflikte
Politik

Das Ende einer Irrfahrt: Migranten von „Ocean Viking“ in Malta angekommen

Das Ende einer Irrfahrt: Migranten von „Ocean Viking“ in Malta angekommen
Politik

Europa macht wegen Amazonas-Bränden Druck auf Bolsonaro

Europa macht wegen Amazonas-Bränden Druck auf Bolsonaro

Kommentare