Zwei Teams für den Punktspielbetrieb gemeldet

Winterrunde 2017: Haßbergens Tennis-Damen schlagen auf

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Mit zwei Teams gehen die Damen des TSV Haßbergen in der Winterrunde auf Punktejagd.

Neustadt - von Lutz Ritter. Am kommenden Samstag (ab 17 Uhr) fällt für Haßbergens Tennis-Damen vor heimischer Kulisse gegen den TC GW Stadthagen der Startschuss einer sportlich anspruchsvollen Winterrunde.

Umfangreicher als je zuvor: Gleich zwei TSV-Riegen gehen auf Punktejagd – wenngleich mit unterschiedlicher Zielsetzung. Peilt die erste Mannschaft durchaus den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga an, steht für die Reserve der Blau-Weißen zunehmend Matchpraxis auf dem Programm. Junge Akteurinnen sollen an den Wettkampfsport herangeführt werden; der Kern des gleichfalls jugendlichen Teams erhält die Möglichkeit, seine spielerische Lücke nach oben zu verringern. „Unsere Mädels sind gut aufgestellt. Wir konnten auch in den letzten Monaten wieder mehrere Neuzugänge verzeichnen, sodass der Verein sich dazu entschlossen hat, eine weitere Auswahl für die Hallensaison zu melden. Diese wird allerdings als Spielgemeinschaft mit der SV BE Steimbke notiert sein“, erklärt Kristina Heinrich, schon seit mehreren Jahren Mannschaftsführerin des ersten Quartetts.

Neben der 24-jährigen setzt sich selbiges aus Arianna Balic, Arijana Bujakovic sowie Olivia Langschwadt zusammen: allesamt Wettkampf erfahren und in der abgelaufenen Sommerrunde nur knapp an der Qualifikation zur Verbandsklasse gescheitert. „Wir werden versuchen, „von vorne runterzuspielen“, haben aber mit Sandra Heuer und Yasmin Heinke auch zwei Kräfte in der Hinterhand, die das Team jederzeit verstärken können“, so Heinrich. Zwar sind die Stärken der Kontrahentinnen kaum bekannt und folgerichtig ist das Leistungsniveau der Staffel nur schwer vorhersehbar, doch steht zumindest mit dem Heimspiel gegen TV Stolzenau (4. Februar) ein Kreis-Derby auf der Agenda, das allemal für Spannung sorgen dürfte. „Ja, in der Jugend ist man schon das ein oder andere Mal aufeinander getroffen. Was uns auf dem Platz dann aber tatsächlich erwartet, ist nicht nur gegen Stolzenau schwer einzuschätzen“, ergänzt Haßbergens Mannschaftsführerin; Teams wie Godshorn oder Germania List als – zumindest auf dem Papier – ebenso stark einschätzend.

Um auf den schnellen Teppichböden Paroli zu bieten und die Hallensaison erfolgreich zu gestalten, sollen (und wollen) die Aktiven beider TSV-Riegen ihre Matchpraxis möglichst hoch halten. Wöchentlich wird unter Regionstrainer Igor Balic trainiert, darüber hinaus regelmäßig freie Hallenplätze abseits der Trainingszeiten gesucht. „Gerade dank der 2. Mannschaft haben wir in der Breite mehr Möglichkeiten, zum Schläger zu greifen. Das wollen wir natürlich nutzen. Aber bei allem sportlichen Ehrgeiz – der Spaß wird bei uns nie aus den Augen gelassen“, freut sich Heinrich auf eine interessante Saison 2017.

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