Erster Titel: FC Bayern gewinnt Supercup in Dortmund

Der FC Bayern gewann den Supercup mit 2:0 gegen Borussia Dortmund. Foto: Jonas Güttler
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Der FC Bayern gewann den Supercup mit 2:0 gegen Borussia Dortmund. Foto: Jonas Güttler
Wenig später traf Vidal zum 1:0 für den FC Bayern. Foto: Jonas Güttler
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Wenig später traf Vidal zum 1:0 für den FC Bayern. Foto: Jonas Güttler
BVB-Torwart Roman Bürki hält einen Kopfball von Arturo Vidal. Foto: Jonas Güttler
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BVB-Torwart Roman Bürki hält einen Kopfball von Arturo Vidal. Foto: Jonas Güttler
Bayern-Coach Carlo Ancelotti im Gespräch mit David Alaba. Foto: Jonas Güttler
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Bayern-Coach Carlo Ancelotti im Gespräch mit David Alaba. Foto: Jonas Güttler
Zu Beginn des Spiels saßen Mario Götze und André Schürrle (r) auf der BVB-Bank. Foto: Ina Fassbender
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Zu Beginn des Spiels saßen Mario Götze und André Schürrle (r) auf der BVB-Bank. Foto: Ina Fassbender
Die BVB-Fans freuten sich auf Mario Götze. Foto: Ina Fassbender
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Die BVB-Fans freuten sich auf Mario Götze. Foto: Ina Fassbender

Erster Titel für Bayern München in der neuen Saison! Im Supercup gewannen die Münchner in Dortmund. Coach Ancelotti feierte damit ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt.

Dortmund (dpa) - Gelungener Einstand für Bayern-Coach Carlo Ancelotti, unglückliche Schlappe für den runderneuerten BVB. Dank Arturo Vidal und Thomas Müller hat der deutsche Meister aus München Borussia Dortmund mit 2:0 (0:0) bezwungen und zum fünften Mal den Supercup gewonnen.

Damit zogen die Bayern mit dem bisherigen Rekordsieger Dortmund gleich, der seine Chancen vor allem im ersten Durchgang nicht nutzen konnte.

Vidal brachte die Münchner vor 81 360 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park in der 58. Minute in Führung. Der bei der EM noch so glücklose Müller machte im prestigeträchtigen Duell der beiden Branchenführer elf Minuten vor dem Ende alles klar und den ersten Titel der neuen Saison perfekt. Zuletzt hatten die Bayern drei Supercup-Endspiele in Serie verloren. Ancelotti schaffte nun auf Anhieb das, was seinem Vorgänger Pep Guardiola nicht gelungen war.

"Es war schwer. In der ersten Halbzeit hat Dortmund gut gespielt, im zweiten Durchgang ist es besser für uns gelaufen", sagte Ancelotti. "Die Mannschaft ist schon sehr, sehr stark", sagte der Italiener im "ZDF" zufrieden. Dortmunds Trainer Thomas Tuchel hatte trotz der Niederlage viele gute Ansätze bei seinem Team gesehen. "Ich bin sehr zufrieden über das, was die Mannschaft gezeigt hat", sagte der BVB-Coach.

Nationalspieler Mats Hummels feierte damit eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der Verteidiger spielte bei den Bayern durch, während sein Nationalmannschaftskollege Mario Götze beim BVB nur auf der Bank saß und noch auf seinen ersten Einsatz für Dortmund nach drei unglücklichen Jahren in München warten muss.

Ancelotti setzte bei seinem Pflichtspieldebüt auf seine derzeit stärkste Mannschaft. Auch die deutschen Nationalspieler Manuel Neuer, Hummels und Müller, die erst am 5. August ins Training eingestiegen waren, standen in der Startformation. Der frisch gekürte Fußballer des Jahres Jérôme Boateng fehlte dagegen ebenso verletzt wie der portugiesische Europameister Renato Sanches und Arjen Robben.

Dortmunds Trainer Tuchel zollte der kurzen gemeinsamen Vorbereitung dagegen Tribut und ließ zahlreiche Stars draußen. Neben Götze saß auch Weltmeister André Schürrle zunächst auf der Bank. In Marc Bartra, Ousmane Dembelé und Sebastian Rode standen nur drei der acht Neuzugänge beim umgekrempelten BVB in der ersten Elf.

Trotz der Sorge von Tuchel, dass die Partie für sein Team möglicherweise zu früh käme, bestimmte der BVB die Anfangsminuten. Gleich dreimal bot sich durch Shinji Kagawa (6.), und Pierre-Emerick Aubameyang (7./11.) die Chance zur Führung.

Vor der ersten Aubameyang-Chance hatte Hummels einen langen Ball falsch eingeschätzt und seinen langjährigen Teamkollegen davon ziehen lassen. Hummels wurde bei seiner Rückkehr nach Dortmund bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen. "Damit hatte ich gerechnet."

Für den unrühmlichen Höhepunkt der ersten Halbzeit sorgte wieder einmal Franck Ribéry. Nachdem Felix Passlack den Franzosen leicht gefoult hatte, holte Ribéry mit dem Arm aus und traf Dortmunds Youngster im Gesicht. Schiedsrichter Tobias Welz beließ es zum Glück für Bayerns Offensivspieler aber bei einer Gelben Karte. "Ich würde schon sagen, das war eine Tätlichkeit", sagte Passlack.

Es war bereits der vierte Aussetzer Ribérys in einem Duell mit dem BVB. Zuletzt war der Franzose im DFB-Pokal-Finale im Mai negativ aufgefallen, als er Dortmunds Gonzalo Castro den Finger ins Auge gesteckt hatte. Rot sah Riberý aber nie.

Der erste große Aufreger der Partie stachelte zunächst den BVB weiter an. Zweimal Dembelé (32./33.) und Adrian Ramos (34.) verpassten aber die Führung. Die Bayern wurden dagegen erst kurz vor der Pause erstmals gefährlich, als Vidal zweimal vergab. Nach dem Seitenwechsel machte es der Chilene dann besser, als er im Nachschuss erfolgreich war. Müller sorgte dann aus kurzer Distanz für den Endstand.

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