Grand Prix in Japan

83 Zentimeter Vorsprung: Rosberg startet vor Hamilton

Nico Rosberg war erneut schneller als sein Teamkollege Lewis Hamilton. Foto: Diego Azubel
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Nico Rosberg war erneut schneller als sein Teamkollege Lewis Hamilton. Foto: Diego Azubel
Der WM-Spitzenreiter startet beim Großen Preis von Japan von der Pole Position. Foto: Franck Robichon
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Der WM-Spitzenreiter startet beim Großen Preis von Japan von der Pole Position. Foto: Franck Robichon
Rosberg hat in der Fahrerwertung 23 Punkte Vorsprung auf Hamilton. Foto: Diego Azubel
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Rosberg hat in der Fahrerwertung 23 Punkte Vorsprung auf Hamilton. Foto: Diego Azubel
Sebastian Vettel wurde in der Quali Vierter. Foto: Diego Azubel
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Sebastian Vettel wurde in der Quali Vierter. Foto: Diego Azubel
Sein Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen wurde Dritter. Foto: Diego Azubel
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Sein Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen wurde Dritter. Foto: Diego Azubel

Nico Rosberg lässt sich auch in Japan nicht vom Weg Richtung Formel-1-Titel abbringen. Zum dritten Mal nacheinander holt sich der Mercedes-Fahrer in Suzuka die Pole Position. Doch Rivale Lewis Hamilton zieht Zuversicht aus den beiden Vorjahren.

Suzuka (dpa) - Es war die Winzigkeit von 13 Tausendstelsekunden, mit der Nico Rosberg das nächste Duell mit Formel-1-Titelrivale Lewis Hamilton für sich entschied.

Mit einer letzten schnellen Runde schnappte sich der deutsche WM-Spitzenreiter am Samstag in Suzuka doch noch zum dritten Mal in Serie die Pole Position für den Großen Preis von Japan. Mercedes-Teamkollege Hamilton musste sich hauchdünn geschlagen geben. Gerade einmal 83 Zentimeter trennten das Silberpfeil-Duo nach ihrer Runde auf dem 5,8 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs, wie eilige Berechnungen ergaben.

"Ich wusste, dass ich es kann", sagte Rosberg. In allen drei Trainingseinheiten war der 31-Jährige zuvor schneller als Hamilton gewesen. "Es läuft schon das ganze Wochenende gut, damit bin ich einfach zufrieden", sagte Rosberg. Es war bereits die achte Pole Position dieser Saison, damit schloss der Deutsche zu Hamilton auf. Insgesamt wird Rosberg am Sonntag (7.00 Uhr) zum 30. Mal in seiner Karriere auf Startplatz eins stehen.

Hamilton fächerte sich in der kurzen Fragerunde nach der Qualifikation immer wieder Luft zu. Der ständige Zweikampf mit seinem deutschen Konkurrenten bringt den dreimaligen Champion zunehmend ins Schwitzen. Vor dem 17. der 21 Saisonrennen hat Hamilton 23 Punkte Rückstand auf Rosberg und benötigt dringend einen Sieg für die Wende. "Ich habe getan, was ich konnte", versicherte Hamilton.

Nach den Übungseinheiten hatte der 31-Jährige sogar noch einmal sein Auto umbauen lassen. "Es war viel Arbeit, wir haben viel verändert. Es war nicht leicht, mit einem ganz neuen Auto in der Qualifikation zu fahren", erklärte Hamilton. Der Weltmeister muss alles versuchen, um Rosberg endlich wieder einzubremsen. Zuletzt hatte Hamilton in Malaysia ein Motorschaden den sicher geglaubten Sieg gekostet.

Allerdings weiß der Brite, dass er auch in den vergangenen beiden Jahren in Japan von Platz zwei ins Rennen ging und Rosberg in beiden Fällen noch hinter sich ließ. "Ich muss nicht von der Pole starten, um zu gewinnen", sagte Hamilton.

Auch Rosberg ist gewarnt. "Es ist noch ein weiter Weg. Ich muss jetzt alles zusammenbekommen", sagte der gebürtige Wiesbadener. Schafft er am Sonntag seinen neunten Saisonerfolg, reichen ihm in den verbleibenden vier Grand Prix schon jeweils zweite Plätze, um zum ersten Mal den WM-Triumph zu feiern. "Ich bin guter Dinge", beteuerte Rosberg.

Als Dritter startet der Finne Kimi Räikkönen. Vierter der Qualifikation wurde sein Teamgefährte Sebastian Vettel. Der Hesse wird jedoch um drei Plätze nach hinten strafversetzt, weil er zuletzt in Malaysia in Kurve eins einen Unfall mit Rosberg verursachte. "Ich habe die letzte Schikane ein bisschen verpatzt", erklärte Vettel seine neuerliche Niederlage im internen Duell mit Räikkönen. Für das Rennen sieht er aber durchaus Chancen auf einen Podiumsplatz. "Es ist immer eine Lücke da, ich hoffe, dass wir sie ergreifen können", sagte der viermalige Weltmeister.

Rang neun belegte Force-India-Pilot Nico Hülkenberg. Manor-Fahrer Pascal Wehrlein kam nicht über den 22. und letzten Platz hinaus. Wegen eines unerlaubten Getriebewechsels war der Neuling aber ohnehin schon zu einer Strafversetzung um fünf Startplätze verdonnert worden.

Bericht des Weltverbands zur Qualifikation

Infos zur Strecke

Rennvorschau des Weltverbands

Aussagen der Teams zum Rennen in Japan

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