„Armes Deutschland“

So dreist drücken sich diese Erwerbslosen vor dem Arbeiten

"Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?"
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Michelle und Thomas sind beide arbeitslos.

Die RTL-II-Sendung „Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?“ hat einen Blick in Deutschlands Problemviertel geworfen. Dabei kam auch so manch dreiste Ausrede für Erwerbslosigkeit ans Licht.

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Im Rahmen der Sendung „Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?“ kam RTL II nach Dortmund. Dort traf der TV-Sender auf Michelle (22) und Thomas (23), ein junges Pärchen. Die beiden bekommen monatlich 585 Euro Unterstützung vom Staat. Arbeiten ist für Michelle keine Option.

Bereits seit vier Jahren bekommt die 22-Jährige Hartz IV. Gearbeitet hat sie eigenen Angaben zu Folge bisher vier Stunden in ihrem gesamten Leben. Hausarbeit scheint nicht ihr Ding zu sein. Zumindest wenn man in Michelles und Thomas‘ Wohnung blickt.

Haustiere hindern Thomas am Arbeiten

Dreckiges Geschirr, eine versiffte Toilette, volle Aschenbecher - einen wirklich häuslichen Eindruck erweckt ihr Heim nicht. Vier Schlangen, zwei Ratten und ein Hund wohnen ebenfalls dort und haben Thomas laut eigenen Angaben daran gehindert, einen Job zu ergreifen.

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Thomas, „fast ausgelernter“ Koch, hat ein Angebot zum Probearbeiten bekommen, das er aber nicht wahrnehmen konnte. Der Grund: „Der Hund und die Tiere können nicht allein sein.“ Auch seine Verlobte Michelle konnte nicht einspringen, da sie „eine Art Urlaub auf Staatskosten“ macht. Eigentlich sitzt sie zwei Wochen wegen Schwarzfahrens im Gefängnis.

Carola hat „einfach keine Lust“ zu arbeiten

Thomas ist nicht der einzige, der sich mit Ausreden vor dem Arbeiten drückt. Carola (32) aus Köln hat sogar noch nie in ihrem Leben gearbeitet, weil sie „einfach keine Lust“ hat. Sie streift durchs Einkaufszentrum und raucht, während ihr Lebensgefährte Willi (39) sich als Gabelstaplerfahrer abrackert.

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Obwohl es im Einkaufszentrum zahlreiche freie Stellen gibt, will sich Carola dort nicht bewerben, weil es dort „zu warm“ ist. „Ich würde schon einen Job annehmen für 450 Euro, wo es ein bisschen kühler ist“, sagt die 22-Jährige, während sie eine dicke Winterjacke trägt.

Obwohl Willi im Monat 1600 Euro verdient, sind die beiden obdachlos und schlafen in einem Zelt. Seine Kollegen wissen davon nichts. Der 39-Jährige wünscht sich neben einer neuen Bleibe, dass Carola endlich auf Job-Suche geht. „Das würde mir eine ganz große Last von den Schultern nehmen.“

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sh

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