Bei einem gab es nicht einmal ein Album

„The Voice of Germany“: Wie viel Erfolg hatten die Sieger in den Charts?

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Die TVOG-Jury (v.l.): Mark Forster, Samu Haber, Yvonne Catterfeld, Smudo und Michi Beck.

Am Sonntag steigt das Finale der siebten Staffel von „The Voice of Germany“. Aber wie viel Erfolg hatten die bisherigen Sieger überhaupt?

Berlin - Dem Gewinner der siebten „The Voice of Germany“-Staffel winkt ein Plattenvertrag. Sat.1 zeigt das Finale am Sonntag (17. Dezember) um 20.15 Uhr, bei dem auch die Musiker Ed Sheeran, Kelly Clarkson, Beth Ditto, Rita Ora und James Blunt auf der Bühne stehen und die Finalisten unterstützen werden. Die Frage ist allerdings, ob dem Gewinner auch auch eine große Karriere bevorsteht. Die früheren Gewinner der Castingshow im Chartcheck:

Ivy Quainoo (1. Staffel): Die Berlinerin schaffte mit ihrem Gewinnersong „You Like What You See“ 2012 den Sprung auf Platz zwei der Single-Charts. Ein Jahr später fand sie sich dort das bislang letzte Mal wieder - mit „Wildfires“ auf Rang 88. Trotzdem arbeitet Quainoo an neuen Songs, ging im Dezember auf Tour und stand im Herbst auf der Musicalbühne in New York.

Nick Howard (2. Staffel): Der Brite kletterte mit seinem Siegersong „Unbreakable“ Ende 2012 bis auf Platz fünf. Danach war er mit keinem Lied mehr dort vertreten. Neue Musik veröffentlicht Howard trotzdem jeden Monat im Netz - dank Spenden seiner Fans.

Andreas Kümmert (3. Staffel): Der extravagante Rocker schaffte es mit seiner Single „Simple Man“ und dem Album „Here I Am“ 2014 auf die Plätze zwei beziehungsweise drei. Nach seinem spontanen Nein zur ESC-Teilnahme wurde es ruhig. Zum letzten Mal in den Single-Charts war Kümmert vor über zwei Jahren. Live präsentiert er seine Songs in kleineren Clubs.

Charley Ann Schmutzler (4. Staffel): Die Berlinerin landete mit ihrem „Voice“-Song „Blue Heart“ Ende 2014 noch auf Platz drei, auch ihr Album kam in die Top Ten. Danach wurde es auch um sie ruhig, ein Nachfolgealbum erschien bislang nicht. Auf ihrer Homepage gibt Schmutzler an, jetzt Songs auf Deutsch zu schreiben.

Jamie-Lee Kriewitz (5. Staffel): Die jüngste „Voice“-Siegerin trat mit ihrem Finalsong „Ghost“ zwar beim ESC an, holte dort aber nur den letzten Platz und kam in den Charts lediglich auf Platz elf. Danach landete sie keinen Hit mehr, schreibt aber an neuen Songs im Bereich Indie-Rock.

Tay Schmedtmann (6. Staffel): Der gefühlvolle Sänger aus der vergangenen Staffel landete mit seinem Gewinnersong „Lauf Baby lauf“ nicht mal in den Top 20. Eine weitere Single und ein Album lassen auch ein Jahr nach Ende der Show auf sich warten.

dpa

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