Anzeigenblätter sind am Markt überaus erfolgreich

Blickpunkt Nienburg

Aktuelle regionale Nachrichten aus Politik, Sport, Gesellschaft und Wirtschaft. Spannende Reportagen über Land und Leute. Interessante Serien und unzählige Ankündigungen zu kulturellen Veranstaltungen. Der BlickPunkt hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der lokalen Medienlandschaft entwickelt. Wer ihn liest, ist gut informiert und kann mitreden.

Bereits seit 1986 versorgt der BlickPunkt die Nienburger als einziges Medium kreisweit von Hilgermissen bis Diepenau sogar zwei Mal in der Woche kostenlos mit lokalen Informationen. Ein Erfolgsmodell, das sich ständig weiterentwickelt und optimistisch in die Zukunft blickt.

Mit diesem Erfolg befindet sich die Regionalzeitung, die jeden Haushalt im Landkreis Nienburg erreicht, in bester Gesellschaft und liegt absolut im Trend: Denn 83,5 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren zählen zum weitesten Leserkreis von Anzeigenblättern. Und über 41 Millionen Menschen in Deutschland – das entspricht immerhin 58,3 Prozent – lesen Anzeigenblätter sogar regelmäßig. Zum Vergleich: Regionale Tageszeitungen im Abonnement erreichen lediglich 46 Prozent, ergab die aktuelle Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse. „Die sehr hohen Reichweiten bestätigen die herausragende Stellung der Anzeigenblätter als lokales Medium“, sagte Heiner Urhausen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), anlässlich dieser aktuellen Zahlen. Auch die Auflage steigt – im Gegensatz zu Tageszeitungen – seit Jahren kontinuierlich an. Zu Beginn diesen Jahres betrug sie bundesweit 92,3 Millionen Exemplare. Ein klarer Beleg auch dafür, dass die Menschen nach wie vor großes Interesse am geschriebenen Wort haben.

Dabei fokussiert sich der Informationsbedarf der Leserschaft, noch stärker als bei der klassischen Tageszeitung, auf die lokale Berichterstattung. Über 90 Prozent sind an Informationen aus der näheren Umgebung interessiert. „Wo es sich ums Lokale dreht, kommt man an den Anzeigenblättern nicht vorbei. Sie besitzen die lokale Kompetenz“, betont Urhausen. Fakten, die die Bedeutung der Anzeigenblätter als Partner der lokalen Wirtschaft, des Handels und des Handwerks untermauern.

Professorin Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach erklärte, Anzeigenblätter seien die beste Informationsquelle für Einkäufe – auch aus Sicht der jungen Generation. Aufgrund ihrer hohen Reichweite würden sie in erheblichem Maße zur umfassenden Willensbildung im Lokalen betragen. Die Bedeutung des Geschehens am Wohnort sei für die Bürger unabhängig von Alter und Bildung groß. Mit einer überwältigenden Mehrheit seien lokale Themen auf der Rangliste der Interessen auf Platz eins. Im Gegensatz zu Tageszeitungen sei die Nutzung von Anzeigenblättern weit weniger altersgebunden. „Anzeigenblätter haben hervorragende Voraussetzungen, den tiefgreifenden Medienwandel gut zu bewältigen“, sagte Köcher.

Dies wirke sich Generationen übergreifend auch auf das Informationsverhalten bei Einkäufen aus. So antworteten beispielsweise auf die Frage: „Wo bekommt man ihrer Meinung nach interessante Einkaufstipps und Informationen über Sonderangebote?“ zwei von drei Deutschen: Im Anzeigenblatt. Danach erst folgen regionale Tageszeitung (54 Prozent), persönliche Gespräche (34 Prozent) und Zeitschriften/Stadtmagazine (18 Prozent). Das Internet kommt mit acht Prozent erst auf dem fünften Rang.