Darauf sollte man unbedingt achten

Krasse Schnäppchen am „Black Friday“ - doch meist übersehen Kunden entscheidenden Haken

Am Black Friday und bereits Tage zuvor locken unzählige Angebote im Internet und auf Plakaten. Sind das einzigartige Schnäppchen - oder gibt es teilweise doch einen Haken?

  • Seit Wochen blinkt es überall auf - jetzt ist er endlich da: der Black Friday.
  • Rabatte und Traum-Schnäppchen winken an jeder Ecke. Wo ist da der Haken?
  • Tipps, worauf man bei den Black Friday Deals achten sollte, lesen Sie bei uns.

München - Schnäppchenjäger freuen sich besonders auf den einen Tag im Jahr: der Black Friday. In diesem Jahr findet er am 27. November statt. Doch schon in der Woche zuvor, der sogenannten Black Week, wimmelt es an besonders günstigen Angeboten. Kann man den vermeintlichen Schnäppchen blindlings trauen oder gibt es einen Haken? Die Polizei warnt zum Black Friday vor Betrügern im Internet.

Krasse Schnäppchen am mit Black-Friday Deals - doch meist übersehen Kunden entscheidende Haken

Der aus den USA stammende „Black Friday“* wird auch in Deutschland immer beliebter (siehe Grafik unten). Eine Studie des Vergleichportals Mydealz.de zeigt, welche Produkte an diesem Tag am beliebtesten sind. Experten warnen deutlich vor dem Schnäppchentag des Jahres und raten Kunden zur Vorsicht bei den Black Friday Deals. Nicht alle „mega Angebote“ sind wahre Preiskracher. Am besten ist derjenige vorbereitet, der das Produkt und seinen Preis schon längere Zeit vor der Black Week verfolgt und so weiß, ob die blinkende Werbeanzeige tatsächlich ein Knüllerpreis ist. Theoretisch.

Praktisch sieht der Verbraucher das Angebot erst direkt zum Black Friday. Ein großartiger vorher-nachher-Vergleich des Preises ist jetzt nicht mehr möglich. Doch es gibt für diese Situation ein paar Helfer und Tricks.

„Black-Friday“: Wo ist der Haken beim Billig-Preis? Vergleichsportale sorgen für klaren Durchblick

Vergleichsportale, wie idealo.debilliger.de oder guenstiger.de helfen bei der Frage, welches Black-Friday-Angebot tatsächlich ein Schnäppchen ist. Eine Aktion mit „bis zu 70 Prozent“ kann somit rechtzeitig entlarvt werden. Darüber berichtet auch unser Partnerportal op-online.de. Denn die meisten Rabatt-Angebote beziehen sich auf die UVP (unverbindliche Preisempfehlung) des Herstellers, die oftmals gar nicht verlangt wurde.

Die Plattform idealo.de hatte zum Black Friday 2019 eine Preisstudie durchgeführt. Das Ergebnis von 2200 überprüften Artikeln: 77 Prozent der Produkte waren zum vergangenen Black Friday zwar günstiger als im Vormonat, jedoch sei die durchschnittliche Ersparnis bei gerade mal bei acht Prozent gelegen.

Wo ist der Haken beim Billig-Preis der Black Friday Deals? „Bleiben Sie realistisch“

Generell heißt es bei „unglaublichen“ Rabatten von 70 oder 80 Prozent: Bleiben Sie bei der Schnäppchenjagd realistisch. Bei Aktionen im Bereich von 20 oder 30 Prozent Preisnachlass kann man laut op-online.de schon eher trauen ohne gleich einen Haken dahinter zu befürchten.

Des Weiteren kann man Schnäppchen-Experten im Internet zu verschiedenen Black Friday Deals befragen. Laut bild.de bewerten sogenannte Schnäppchenblogs im Netz wie beispielsweise mydealz.de, mytopdeals.net oder schnaeppchenfuchs.com zahlreiche Aktionen. So können mögliche Tricks der Händler an Rabatt-Tagen* durchschaut werden.

Black-Friday-Angebote Nur solange der Vorrat reicht? - psychologischem Druck ausweichen

„Nur solange der Vorrat reicht“ oder ein Timer, der abläuft sind psychologische Tricks der Händler. Davon sollte man sich beim Kauf nicht unter Druck setzen lassen. Dasselbe Angebot wie bei den Black Friday Deals eines Anbieters fände man laut stern.de meist ebenso gut bei anderen Anbietern. Oftmals werden die Online-Preise über Algorithmen gesteuert.

„Black-Friday“: Wo ist der Haken beim Traum-Schnäppchen? Versandkosten und Lieferzeiten beachten

Augen auf bei Extragebühren und Lieferzeiten: Einige Anbieter verkaufen ihr Produkt möglicherweise tatsächlich zu einem Schnäppchenpreis - der Haken versteckt sich dann jedoch in der Bestellabwicklung. Während des Vorgangs erscheinen plötzlich hohe Versandgebühren. Oder aber, Sie müssen mit ungewöhnlich langen Lieferzeiten rechnen. Bei einem Schnäppchen, das rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen soll, natürlich besonders ärgerlich.

Kunden bei Saturn sind außer sich: Seit Mitte November müssen zahlreiche Konsolen-Fans mit besonders langen Lieferzeiten rechnen. Auch Media Markt wird im Internet wüst beschimpft. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © picture alliance/Jennifer Weese/dpa

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