Bei Verzehr drohen Schnittverletzungen im Mund

Achtung! Marmeladen-Rückruf - sogar schwere innere Verletzungen drohen

Gefahr im Glas: Ein Unternehmen informiert über mögliche Fremdkörper in einer Marmelade.
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Gefahr im Glas: Ein Unternehmen informiert über mögliche Fremdkörper in einer Marmelade.

Ein Kunde beschwert sich wegen Glassplittern in einer Marmelade. Daraufhin greift der Hersteller zu einem drastischen Schritt. Doch einige Fragen bleiben offen.

  • Eine Marmeladen-Charge wird wegen möglicher Glassplitter im Produkt vom Hersteller zurückgenommen.
  • Anlass dieses Schrittes ist die Reklamation eines Kunden.
  • Allerdings bleiben einige Fragen offen.

München - Als Folge einer Kundenbeschwerde nimmt die Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH eine Charge des Produktes „Lausitzer Waldheidelbeeren“ zurück. Es handelt sich um die leicht gezuckerte Marmeladen-Variante im 340-Gramm-Glas mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 12. August 2022. Dieses sei auf dem Deckelrand abzulesen. 

Das sächsische Unternehmen aus Sohland an der Spree nahe der Grenze zu Tschechien verweist darauf, dass andere Mindesthaltbarkeitsdaten und andere Produkte von dem Vorgang nicht betroffen seien. Produziert wurde die Charge am 12. August 2019, also exakt drei Jahre vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit.

Rückruf von Marmelade: Unternehmen geht von Einzelfall aus

Hintergrund sei die Reklamation eines Verbrauchers bezüglich Fremdkörpern. Dabei handelt es sich offenbar um Glassplitter, wie das Portal „lebensmittelwarnung.de“ berichtet. Das Unternehmen gehe zwar von einem Einzelfall aus, habe sich jedoch „nach Rücksprache mit den für uns verantwortlichen Behörden“ dazu entschlossen, die Gläser zurückzunehmen. Denn es gehe um vorsorglichen, gesundheitlichen Verbraucherschutz.

Allerdings wird bei der Warnung nicht ersichtlich, wo die Waldheidelbeeren-Marmelade verkauft wurde. Auch gibt es keinen Hinweis darauf, ob die Gläser zurückgenommen werden und gegebenenfalls eine Erstattung des Kaufpreises - mit oder ohne Vorlage des Belegs - geplant ist.

Rückruf von Marmelade: Bei Verzehr drohen Schnittverletzungen in Mundhöhle und Speiseröhre

Das Portal „produktrueckrufe.de“ gibt zu bedenken, dass je nach „Größe und Beschaffenheit“ der Glassplitter beim Verzehr der Marmelade „zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt“ verursacht werden könnten. Desweiteren würde „Atemnot mit entsprechenden Folgen“ drohen.

Auch eine bei Aldi erhältliche Marmelade wurde zurückgerufen. Der Discounter muss sich aktuell mit einer Fake-Warnung vor dem Kauf von Fleisch herumschlagen. Sogar von einem Hundefutter von Edeka geht Gefahr für Menschen aus. Das gilt aber auch für eine Leberwurst von Edeka. Die ist aber nicht für Hunde, sondern für den Menschen gefährlich. Ein Käse kann bei Verzehr eine Blutvergiftung zur Folge haben. Bakterien-Gefahr lauert bei einer Handcreme, die deswegen zurückgerufen wird. Gewarnt wird auch vor einem Knäckebrot, das auch über einen Online-Shop vertrieben wird.

Rückruf:Ein Münchner Großmarkt ruft einen Bio Almbauernkäse zurück. Für bestimmte Gruppen könnte der verunreinigte Käse sogar tödlich sein.

Besonders Diabetiker sind zur Vorsicht aufgerufen, denn Kaufland ruft einen Energy-Drink zurück, der sogar zu Sehstörungen führen kann. 

mg

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